Städtebau
2019

Vor jeder Gestaltung ist Städtebau die Ausarbeitung von Regeln, innerhalb derer sich Aktivitäten und Baustrukturen frei entwickeln können, und beinhaltet damit die Paradoxie von 'Regeln der Unregelmäßigkeit'. Parallel zur Offenheit, Flexibilität und Aneignungsmöglichkeit von Baustrukturen und Räumen setzt Urbanismus auch kreative Ankerpunkte für Identitäten und Identifikationen. Im glücklichen Fall werden aus Qualitäten Bilder und Atmosphären.

Städtebau bedeutet, vielfältige und heterogene Anforderungen zu begreifen und das Unvorhersehbare und Unwägbare als wesentlichen Teil des urbanen Prozesses zu akzeptieren.

Städtebau beinhaltet die Interpretation eines gegebenen Raumes im Wandel und einen Beitrag zu seiner Transformation. Städtebau ist eine Methode zur Steuerung und Definition eines offenen Systems.

Städtebau:

GASO
Südliches Gasometervorfeld 2.0, 1110 Wien, städtebaulicher WBW, 3. Preis
2019

Mehrwert Simmering

Am Gelände des ehemaligen Betriebs- und Gewerbegebietes Erdberger Mais entsteht mit 7 ha (3 ha bebaubare Fläche und 4 ha Freifläche) ein multifunktionales Stadtteilzentrum für Wohnen, Arbeiten, Handel und Freizeit. Für das südliche Gasometervorfeld, das Herzstück des Erdberger Mais, hat RLP das städtebauliche Konzept entwickelt und wurde dafür mit dem 3. Preis einer international besetzten Jury ausgezeichnet.

Der Erdberger Mais soll sich zu einem vielfältigen, urbanen und belebten Stadtteil von Wien entwickeln, in dem ein Mit- und Nebeneinander von Arbeiten und Wohnen das charakterisierende Nutzungsspektrum darstellt.

GASO: Südliches Gasometervorfeld 2.0, 1110 Wien, städtebaulicher WBW, 3. Preis

WOLF
Wolfganggasse, 1120 Wien, BTW
2018

Wohnen.Arbeiten.Leben an der Eichenstraße

An der Eichenstraße sollen durch effiziente Planung und Ausführung in möglichst kurzer Zeit 255 attraktive, soziale Wohnungseinheiten geschaffen werden. Wohnbau, der ökonomisch und ökologisch einen positiven und proaktiven Beitrag zur „Smart City“ liefert. Rüdiger Lainer + Partner entwickelt „andere“ Typen des seriellen und vorgefertigten Bauens mit Systemen und setzt auf das Bauen mit optimierten und kosteneffizienten Fertigteilen. Das Konzept bietet eine robuste, wohntypologisch und sozial programmierbare Struktur mit starker Identität. Neue Wohnangebote für die Vielfalt. Das Konzept bietet eine robuste, wohntypologisch und sozial programmierbare Struktur mit starker Identität. Neue Wohnangebote für die Vielfalt der Lebensformen sollen entstehen, die die Anpassbarkeit an einen Wohnwandel sicherstellen. Gut nutzbare Grün- und Freiräume, insbesondere durch die Nutzung der Dachgärten der gestaffelten Bebauung stellen ein weiteres Qualitätsmerkmal dar.

 

 


BERR
Berresgasse (BF 6), 1220 Wien, BTW
2018

750 Wohneinheiten/11 Baukörper/3 Architektenteams/2 Bauträger

Die drei beteiligten Architekturbüros haben in enger Zusammenarbeit eine bauplatz- und baufeldübergreifende integrative Lösung entwickelt. Die stringenten Vorgaben des BB-Planes wurden aufgenommen und in einfache Baukörper umgesetzt, die innerhalb des BAG 6 miteinander korrespondieren und sich mit der Umgebung verzahnen.

INNOVATION HOLZBAU
Rüdiger Lainer & Partner planen auf einem Teil des WBW Gebiets die Holzhybridbauweise. Die Idee ist es auf dem Baufeld 23 einen Wohnbau in innovativer Bauweise zu errichten, um im direkten Vergleich zu konventionellen Bauweisen am BAG 6 Aussagen zur Zukunftsfähigkeit des Holzbaus für den Wiener Wohnbau zu bekommen. Begleitend zum Projektfortschritt ist ein vergleichendes Forschungsprojekt (FFG/Smart City Call) von den Projektpartnern angedacht. Ziel des Pilotprojekts am Baufeld 23 ist es, mit konkreten, vergleichbaren Zahlen und Fakten den Holzbau für den mehrgeschossigen Wohnbau zu evaluieren. 

Das Prinzip ist es, ein „einfachstes“ Holzbausystem mit einer effizienten Gebäudestruktur zu kombinieren. Ein aussteifendes Beton-Rückgrat dient der vertikalen und horizontalen Erschließung und haustechnischen Versorgung. Angedockt ist die Holzbaukonstruktion. Sie besteht aus lediglich 2 Elementen. Jedes Material wird so eingesetzt, dass es jeweils am besten den unterschiedlichen Anforderungen an Statik, Brandschutz, Flexibilität, Ökonomie und Raumqualität entspricht. Auf diese Weise kann den elementaren Voraussetzungen der Bauvorschriften und den Anforderungen an effiziente Errichtung entsprochen werden.

In den Entwürfen wurde insbesondere auf Lösungen Wert gelegt, die das Bauen mit optimierten und kosteneffizienten Fertigteilen begünstigen.


 

 


Biotope City - CC4/1+2, CC7
Urbane Achse - Bauten für das Stadtleben
2018

Wege-Netz der Kommunikationen

Die Biotope City unterscheidet sich neben vielen anderen Komponenten von den gewöhnlichen Stadtrandsiedlungen durch ihre urbane Achse. Sie führt von der Triester Straße bis zum Hauptplatz der City. Was macht nun die städtische Qualität dieser Achse aus? Es ist die Einbindung des halböffentlichen Raumes in die Gebäude selbst.

Will heißen, die Erdgeschosszonen der begleitenden Gebäude werden von Geschäften und Lokalen belebt. Stadtmöbel bieten Ruhepole im transitorischen Raum der Stadtflaneure. Die Verbindung Triester Straße-Hauptplatz begleitet RLP den Gebäuden CC4|1+2. Im CC4|1 ist ein weiterer Magnet der City-Community: Die Sporthalle des Quartiers.

 

Die Logik der Erschließung des Quartiers endet nicht mit der ausbildung einer starren Achse. Vielmehr führt eine Stiege über eine Hangkante hinweg zu den oberen Bereichen der Biotope City mit der Schule und den Wohnbauten CC7 von RLP.

Somit ergibt sich ein schlüssiges Wegenetz im Quartier, dessen inhaltlicher Schwerpunkt auf dem Zusammenleben der BewohnerInnen liegt. Hier soll öffentliches Leben entstehen, damit die City ihrem Namen gerecht wird. 

Weitere Projekte von RLP in der Biotope City: CC1-The BrickCC3


Biotope City - CC3
Wohnen an der Ottokar-Fischer-Gasse 3, 1100 Wien
2018

CC3 - flexibles Wohnen mit vertikalem Grün

Städtebau und Außenraum
Der Baukörper ist einer von vier Fingern, die das Areal der Biotope City von Süden nach Norden durchziehen. Das Verschwenken der beiden Gebäudteile bringt Vorteile. Es entsteht eine fließende Bewegung durch die Abfolge der Außenwände. In Korrespondenz mit den benachbarten Bauten entsteht ein Freiraum, der sich öffnet und verengt, also räumliche Spannung generiert.

Konstruktion und Kommunikation
Tragende Außenwände und Mittelwände, sind die Grundlage für eine flexible Raumorganisation. Wohnungen können nach Bedarf erweitert oder zusammengelegt werden. Diese Struktur ist ebenso ökonomisch wie nachhaltig.
Die Anordnung der Bauteile bildet sich auch in der Erschließung im Inneren ab: die Gangbereiche eröffnen unterschiedliche Blickfelder. 

 

 

 

Sie sind großzügig angelegt und Teil der (gebauten) internen Kommunkationsangebote. Dazu zählt auch ganz wesentlich das Stiegenhaus als transitorischer Begegnungsraum.

Freiraum und Architektur
Neben dem großzügigen öffentlichen Anteil der Hausgemeinschaft verfügen die einzelnen Wohnungen mit den Balkonen über einen privaten Freiraum. Als Aufforderung zum Begrünen verstanden, tragen die dort eingebrachten Pflanzen zum Mikroklima der gesamten Anlage bei. Außerdem bilden sie die Veränderungen im Lauf der Jahreszeiten unmittelbar an der Fassade ab. Eine willkommene Ergänzung zur Fassade als verlaufender und damit sich ändernder Raumteil.  

Weitere RLP-Baufelder RLP: CC1-The BrickCC4/1+2, CC7


Biotope City - CC1
The Brick, Triester Straße 89-91, 1100 Wien
2018

Die Ruhe des Mediums

Im Rahmen der Biotope City entsteht bis 2020 „The Brick“: Der Gebäudekomplex mit 30.730 m² BGF für die Soravia-Gruppe umfasst ein Hotel, Gastronomie und zwei Bürotrakte. Die Baugruppe bildet das Entrée zur Biotope City und begleitet zugleich die Triester Straße.

Die Materialwahl von RLP für die eleganten Fassaden auf dem Gebiet der ehemaligen Ziegeleien war naheliegend wie auch spannend: Im Entwurf zeigte sich die Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten mit dem „ersten Fertigteilprodukt der Menschheit“ (Roland Rainer).

Die Pfeiler-Ordnung in Einklang mit der städtebaulichen Disposition ergibt einen markanten Gebäudekomplex – ein Landmark im Verkehrsstrom der Triester Straße. Die Ordnung orientiert sich an klassischen Beispielen mit der Auflösung der Baumassen nach oben hin. 

 

Die wandelnde Perspektive der Fassadenflucht ergibt eine Verdichtung und Ausdehnung der Pfeiler-Ordnung, sodass ein cinematographischer Effekt entsteht. Dabei bleibt die Architektur "standhaft", orientiert sich nicht an Bildern außerhalb des Mediums.

Es sind die einfachen, genuinen Mittel der Baukunst und die Authentizität des Materials, welche eine selbstverständliche und damit ruhige  Wirkung des Gebäudes generieren. 

Weitere RLP-Baufelder RLP: CC3CC4/1+2, CC7


Biotope City
Biotope City: Wiens neuer Süden - Stadtquartier mit Klimaschutz
2018

Biotope City. Synergie. Stadt. Natur.
Das Telegramm

Der Ort
Im Süden Wiens am Übergang zwischen Stadt und dem Naherholungsgebiet Wienerberg. Business Parks und Hochhäuser im Westen, Einfamilienhäuser im Osten und die alte Coca Cola Fabrik nahe der Triester Straße als Baugelände.

Die Vorgangsweise
Interdisziplinäres Team für kooperatives Projektverfahren. Gemeinsamer Qualitätenkatalog. Architekten, Stadtplaner, Verkehrs- und Gemeinschaftsorganisatoren suchen smarte Koordination von Mensch+Natur.

Das Ziel
„Biotope City“, ein Stadtquartier als Symbiose von Siedlungs- und Grünraum mit Höhenentwicklung, die der Umgebung entspricht. 4 Finger durchziehen den Grünraum von Süden nach Norden. „Wohnen und Arbeiten im Park“. Freiraum, bepflanzte Fassaden und Dächer dämpfen Temperatur. 


Urbane Dichte die Basis des hohen Grün-Anteils - vertikales Grün. Mehr Grünflächen als im ursprünglichen Zustand. Biodiversität - gerettet und erweitert. 

Die Umsetzung
Optimierung durch Grundstücke übergreifendes Flächenmanagement. Vielfalt der Architektur im Gesamtkonzept. Kontrolle der Umsetzung durch ein Ampel-System der durchgeführten Planungsschritte.

Der Verkehr
U-Bahnstation in absehbarer Zeit. Autofreie Oberfläche. FußgängerInnen und RadfahrerInnen im Mittelpunkt. Förderung der Gesundheit nach den Vorstellungen des "Active Design".

Beitrag von RLP
RLP war maßgeblich beteiligt an Qualitätenkatalog und Masterplan. Basis für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan. Die Baufelder CC1, CC3, CC4|1+2 und CC7 werden nach RLP-Plänen errichtet.


SONN2
"Sonnwendviertel II", 1100 Wien, BTW + Realisierung
2017

Mehr Licht

Hinter der Zahl 0507 verbirgt sich die Hersteller-Bezeichnung für die Farbe der neuen Wohnhausanlage im Sonnwendviertel am Wiener Hauptbahnhof. 0507 strahlt weithin sichtbar Frische aus, erinnert an Aprikosen und bringt zu allen Jahreszeiten gute Stimmung. Die neue Anlage von RLP kann aber mehr als nur Freude durch Farbe bringen. Die Anordnung der Baukörper lässt dank ihrer unterschiedlichen Höhen mehr Licht und Sonne ins Quartier. Die geförderten Wohnungen sind intelligent geplant, die kleineren nennen sich sogar SMART-Wohnungen. Alle lassen sich bei Bedarf nachträglich sinnvoll ändern.
Zur Farbe für alle Jahreszeiten kommen also die Wohnungen für alle Lebenszeiten. Dazu zählen ein dreigeschossiges Seniorenhaus und der ebenerdige Kindergarten. Wohngemeinschaften für Alleinerziehende und betreutes Wohnen runden das vielfältige Angebot ab.

 

 

 

Was für das Innere gilt, setzt sich im Äußeren fort. Private Balkone und Loggen, gemeinschaftliche Terrassen und Dachzonen bringen ein hochqualitatives Angebot für die Freizeit.
Die Architektur von RLP ist auf eine Weise effizient, dass das dichte Bauvolumen nicht ins Monotone abrutschen kann. Leicht versetzte Fensterachsen sorgen beim Anblick des Hauses für subtil-witzige Irritationen. Weiß gefärbte Fensteröffnungen und Loggien unterstreichen das Plastische, die Ecken sind markant in Form gebracht. Ausschwingende Terrassen bringen Bewegung in die Umgebung. Die Symbiose aus Architektur und praktischem Nutzen bewirkt Nachhaltigkeit, weil das Gebäude auf lange Zeit genutzt und geschätzt werden wird. 


FREIH
Stadterweiterung Freiham Nord, München, WBW
2017

Kompaktes, urbanes und grünes Wohnquartier

Auf einem 200 Hektar großen Areal westlich von München soll unter dem Aspekt des „Stadt Weiterbauens“ ein neuer, zukunftsfähiger Stadtteil entstehen. 

"Stadt anders denken": Herkömmliche Siedlungsstrukturen definieren die Baumassen und definieren die Restflächen als Freiraum. Der Ansatz von Rüdiger Lainer + Partner für diesen Wettbewerb war die Umkehrung dieses Prinzips. Die Topographie des Geländes bestimmt die Anordnung der Baumassen, definiert die Verkehrsströme und ihre Beziehung im Siedlungsgebiet. 

Das Leitbild einer Stadt der kurzen Wege mit ausreichendem, zukunftsweisendem, leistbarem Wohnraum bindet den neuen Stadtteil durch gemeinsam nutzbare Grün- und Freiflächen und seine städtebauliche Struktur in das bestehende Stadt- und Landschaftsgefüge ein. Der öffentliche Raum als gemeinsamer Aufenthalts-, Begegnungs- und Kommunikationsraum ist Ausgangspunkt der Qualität und spezifischen Ausstrahlung des Quartiers. 

Dadurch kann sich eine eigenständige Identität unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Klimaschutz entwickeln.

 

 


MGC
MGC Plaza, 1030 Wien, WBW + Realisierung
2016

Attraktivität und Wirtschaftlichkeit
Der Entwurf von RLP sieht typologisch betrachtet ein „europäisches Hochhaus“ vor. Es wird also in hohen Maß eine Kontextualität entwickelt, die sich maßstäblich in der dreigeschoßigen Sockelzone mit seinen begleitenden Infrastrukturen (Nahversorger, Gastronomie...) abbildet. Auf diese Weise wird das Gebäude aus Sicht von Benutzern und Passanten in die Umgebung eingebunden.
Gleichzeitig sorgt die Gesamthöhe von 114 Metern allein schon für eine beachtliche Signifikanz. Beachtung wird auch durch die Qualität der Fassaden erzielt. Jede Wohnung ist mit einem windgeschützten, privaten Grünbereich ausgestattet, sodass sich eine vertikale Vegetation weithin sichtbar entwickeln kann.


Das Gebäudekonzept mit effizienten Tiefen sichert die Möglichkeit auch klein geschnittenen und wirtschaftlich leistbaren Wohnungen zu errichten. Eine große Bandbreite an Wohnmodellen ist auf der Basis der nutzungsneutralen Geschoßflächen realisierbar. Die Wohnqualität wird durch die formale Auslegung des Baukörpers unterstützt. Es ergeben sich in jeder Wohnung unterschiedliche Blickperspektiven, während die Balkonzone als attraktiver Filter zwischen Gebäudekante und Umgebung funktioniert. Attraktivät für Bewohner und die Umgebung werden hier mit einem wirtschaftlich sinnvollen Konzept in Einklang gebracht.


QBC6.1
Wohnen im persönlichen Grün, 1100 Wien
2016

Mehr Grün

Das Quartier Belvedere, unmittelbar am Wiener Hauptbahnhof gelegen, bildet einen attraktiven Mix aus Hotels, Büros und Wohnen, verteilt auf sechs Bauteile mit einer Gesamtbruttogeschoßfläche von rund 130.000 m².

Das Gebäude QBC6.1 fällt vor allem durch seine außergewöhnliche Fassade auf. RLP Rüdiger Lainer + Partner setzt nämlich konsequent das Konzept der Erweiterung des innerstädtischen Grünraumes in der Vertikalen fort, wie es mit dem Projekt Wiedner Hauptstraße vor 15 Jahren erstmals realisiert worden ist.

 

 

 


QBC6.2
Serviced Apartments im Quartier Belvedere, 1100 Wien
2016

Wohnen auf Zeit

Das QBC besticht durch seine zentrale und verkehrsgünstige Lage am neuen Hauptbahnhof, einem attraktiven Nutzungsmix und die moderne Architektur.
Das QBC 6.2, das Rüdiger Lainer + Partner geplant hat, umfasst 10 Obergeschoße. Auf den über 8.500 m² Bruttogeschoßfläche entstehen 131 Serviced Apartments mit vollausgestatteter Küche. Im Erdgeschoß befinden sich auf ca. 750m² Co-Working-Flächen samt Besprechungsräumen und ein Fitnessbereich. 

 

 


HoHo
HoHo Wien - höchstes Holzhochhaus der Welt, 1220 Wien, in Bau
2016

Mit Holz Höhe gewinnen
2015 stellte die cetus Baudevelopment GmbH als Auftraggeberin das HoHo Wien den Medien vor. Das Holzhochhaus von RLP Rüdiger Lainer+Partner ist mit seinen 24 Etagen zur Zeit das höchste Gebäude seiner Art weltweit, das auch tatsächlich in Bau ist.

Wichtiger aber ist sein urbaner Gebrauchswert. Der Turm bildet ein integratives Element im neuen Wiener Quartier Seestadt Aspern. Nach Fertigstellung - ab 2018 - sollen dort Büros, serviced Apartments, ein Hotel und Wellness-Bereiche eingerichtet werden. Voraussetzung für diese Mischung ist ein innovatives Konstruktionssystem, das für höchste Flexibilität der Nutzflächen sorgt: HoHo Wien zeigt im Vergleich zum reinen Holzbau die Vorzüge der Holzhybridbauweise. Aussteifende Beton-Kerne dienen der Versorgung und Erschließung. Angedockt ist die Holzbaukonstruktion für die offene Gebäudenutzung. Der Holzbauanteil ab EG kann mit 74% beziffert werden.

 

 

 

Win height with wood
In 2015 the cetus Baudevelopment as principal introduced the HoHo Vienna to the media. The building of RLP Rüdiger Lainer + Partner with its 24 floors is currently the tallest wooden house worldwide, which is really under construction. More importantly is the urban utility value. The tower is due to its multi-functionality an integrative element of the new seaside town Aspern. HoHo Vienna shows the advantages of hybrid design. Concrete cores serve as access. Docked is the wooden construction with neutral surfaces. The proportion of wood from ground-level comes to 74 percent.


CAMPA
Campagne Reichenau: Leitprojekt für ein Innsbrucker Stadtviertel, WBW
2016

Auf einem 8,5 Hektar großen Areal in Innbruck soll ein “Stück Stadt” mit rund 1000 Wohnungen entstehen. Das Konzept für das Leitprojekt “Campagne-Reichenau” wurde von RLP und Dieter Spath für die Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck (IIG) entwickelt. Dabei  wurden klar definierte Räume und eine hohe Flexibilität bei der Gebäudekonfiguration vorgeschlagen. Dieser Ideenentwurf dient als Basis für das kooperative Planungsverfahren, welches ein hohes Maß an BürgerInnenbeteiligung inkludiert.


ZILK
Zilkpark, Hauptbahnhof Ost, 1100 Wien, Kooperatives Verfahren
2015

"Urbanes Grätzl" - Leben am Helmut-Zilk-Park

Für einen Teil des Stadtentwicklungsgebietes Hauptbahnhof Wien wurde ein neues städtebauliches Leitbild durch einen kooperativen Stadtentwicklungsprozess entwickelt. Im Vordergrund standen dabei der Charakter und die Identität dieses Quartiers. Die Beziehung zum städtischen Umfeld spielte ebenso eine Rolle wie Typen der Bebauung und des Freiraums und die Mischung verschiedener Nutzungen (Wohnen, Gewerbe, Einkaufen etc.) innerhalb des Planungsgebiets. RLP entwickelte in einem kooperativen ExpertInnenverfahren ein städtebauliches Konzept im Dialog mit anderen PlanerInnen und einem Beratungsgremium.


TRA
Traviatagasse generationen:wohnen, 1230 Wien, BTW, 2. Stufe
2015

Die Qualitätsbausteine:

·       Architektur mit robuster Struktur und starker Identität

·       Kostengünstige, smarte Wohnungen für jedes Alter. Kompakt und gleichzeitig variabel.

·       Zielgruppenorientierte Angebote für neue Wohnformen

·       Schwerpunkt auf das bereichernde Miteinander in der Nutzung der Klein- und Gemeinschaftsgärten.

·       Vielfältige Infrastruktur für Nachbarschaft und Begegnung

·       Innovative Grün- und Freiraumgestaltung

·       Variabilität der Wohnungstypen und des Wohnungsmix‘


MTH22
Zu- und Umbau Wohn- und Bürohaus Schottenring 19, 1010 Wien
2015

Grün, gründerzeitlich, ausgezeichnet
Sanierungen von historistischen Gebäuden gibt es viele. Überschaubar ist dagegen die Zahl jener Revitalisierungen, die alte Häuser dem energetisch-technischen Stand von Neubauten angleichen. Beim Projekt "Schottenring 19" in Wien konnte der Energiebedarf halbiert und die EU-Erdbebenrichtlinie erfüllt werden. Als Anerkennung wurde RLP Rüdiger Lainer + Partner mit dem Green Building Award der EU-Kommission ausgezeichnet.

Im wesentlichen geht es bei dieser Revitalisierung um die Optimierung des hohen Potentials der gründerzeitlichen Architektur in möglichst allen Belangen. Die Voraussetzungen dafür waren sehr brauchbar. Die offene Struktur des Hauses (errichtet 1878) bot die Möglichkeit nutzungsneutrale und damit wirtschaftliche Flächen zu entwickeln. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz wurde außerdem die Dachzone erweitert und der Innenhof als halböffentlicher Freibereich wieder geöffnet.


MAU
Wohnhausanlage Mautner-Markhof-Gründe, 1110 Wien, BTW
2014

Wohnen im ungewohnten Rahmen 
Im Bürobau ist es ganz selbstverständlich, die Flexibilität der Arbeitsbereiche zu gewährleisten. Beim Wohnen sieht es anders aus: Zwei oder drei Zimmer und die Küche am Korridor angesiedelt - und fertig ist das Schema fürs jahrelange Zusammenleben. Alternativen zu solchen Wohngewohnheiten entwickelt RLP Rüdiger Lainer + Partner in der Anlage auf den Mautner-Markhof-Gründen.
Die einfache bauliche Struktur mit tragenden Außen- und Mittelwänden bietet die Basis für Flexibilität und nutzungsneutrale Flächen. Damit nicht genug, sind die Wohnungen in Zonen gegliedert.
Diese können in der Tiefe und Breite der Fläche verbunden oder getrennt werden. Konkret am Beispiel von "Dolap", der größenmäßig einer Standardwohnung von rund 80 Quadratmetern entspricht: Bei "Dolap" - benannt nach dem türkischen Schrank - ist die Tiefe des Gesamtraumes in drei Zonen gegliedert. Die mittlere Schicht nimmt den allgemeinen Bereich für Wohnen, Kochen und Essen auf. An diese docken links und rechts zwei weitere Raumzonen an, die durch bewegliche Trennwände in 2 bis 4 Zimmer 

 

 


gegliedert werden können. Ein solches Organigramm eröffnet ungeahnte Möglichkeiten im Zusammenleben. Für Gäste lassen sich temporär Zimmer abtrennen, Arbeitsbereiche können definiert werden. Die "lieben Kleinen" aber auch die Eltern verfügen über ihre eigenen Wohnbereiche, verbunden durch den Mittelstreifen des Essbereiches. Das "Zonensystem" erlaubt also ständige Veränderung, die von den Bewohnern ausgeht. Sie sind damit über die Jahre hinweg wieder Entscheidungsträgern in den eigenen vier oder mehr Wänden macht.


GERA
Wohnbauten Gerasdorfer Straße, 1210 Wien, BTW, 1. Preis
2014

Aktivität ergänzt Introvertiertheit:
Das vielfältige und flexible Wohnungsangebot mit großem, geschütztem Freiraum, das sicheren Rückzug ins Private und auf Wunsch Introvertiertheit und Cocooning bietet, wird ergänzt durch eine gemischte Aktivitätszone mit differenziertem Anger und einer multifunktionalen Aktivitätszone.

Eigensinn und Gemeinsinn:
Herr/Frau Dornröschen trifft Frau/Herrn Düsentrieb - Eigensinn und Gemeinsinn sind im Freiraum des Projekts gleichermaßen möglich.

Permalink Webcam: miete32.it-wms.com

Selbstbau und Partizipation
Die „alte“ Wiener Siedlerbewegung in den 20er-Jahren war in gewisser Weise auch eine Selbstbau- und Bastlerinitiative, die „neue“ Siedlerbewegung soll das mit modernen Mitteln auch werden können. Die Aktivitätszone im Zugangsbereich der Siedlung ist verkehrstechnisch konsequenter „Shared Space“ mit einer gemischten Nutzung von aller Art von Fahrzeugen von Oldtimern bis zu E-Mobilen und Freizeit-Geräten sowie für Geselligkeit und Alltagsleben von Jung und Alt.


RAX
Wohnhausanlage Raxstrasse, 1100 Wien, BTW, 1. Preis
2013

Hohe Dichte, viel Licht
Die Struktur der Bebauung wird von einem gemeinsamen Auftritt der Architekten Artec, Krischanitz und RLP Rüdiger Lainer + Partner an der Raxstraße - analog zum historischen Ansatz der Gründerzeitstadt - individuell in die Tiefe entwickelt.

Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen Vorgaben und der Flächenwidmung, die Aufgabe hochverdichtet zu bauen mit den Anforderungen des Passivhauses und der Schaffung von Freiräumen hoher sozialer Qualität zu überlagern. Dies gelingt durch die spezielle Modellierung zweier Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen-/Volumenverhältnis haben, sondern auch wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.


Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.


SPQ
Seeparkquartier: Städtebauliche Ideenfindung Seestadt Aspern, 1. Preis
2012

Leuchtturm am See
Die "Innenstadt" der Seestadt erfordert, um städtebaulich, sozial und kommerziell erfolgreich zu sein, einen sehr spezifischen Ansatz. Wir gehen davon aus, dass auf Grund des Qualitätsanspruches des gesamten Konzeptes in allen Bereichen, wie lmmobilienentwicklung, Stadtplanung, Prozessorientierung, kooperative Quartiersentwicklung, Nachhaltigkeil und Gebäudeplanung, das Innovationsquartier als Gesamtes ein Leuchtturmprojekt wird.

 

 


Die eingefügten Bebauungsbeispiele sollen zeigen, dass unter Berücksichtigung von Kriterien wie z.B. Kompaktheit und Speicherfähigkeit elegante und funktionelle Gebäude entstehen.Die Neutralität der Struktur sichert eine Vielzahl von Gebrauchsmöglichkeiten. Das Spezifische der Räume und Strukturen bietet Identifikation und Orientierung.


IWP
Innovatives Wohn- und Pflegehaus Döbling, 1190 Wien
2012

Zu Hause
Das neue Gebäude reagiert auf die Heterogenität der Umgebung. Ziel ist es, eine, trotz der relativ großen Baumasse, in den Kontext integrierte Gebäudestruktur zu schaffen.

Es wird das Prinzip der Einzelbaukörper im Umfeld aufgenommen. Zum öffentlichen Raum übernehmen die Stirnseiten der Cluster den Rhythmus der Nachbarbebauungen als Solitäre.

In jedem der drei Pflegegeschoße sind drei Bereiche mit jeweils zwei Wohngruppen angeordnet. Die Wohngruppen bestehen wiederum jeweils aus 14 Einheiten. Diese sind mit Bezug auf die gemeinsame Raumsequenz, dem sekundären Wohnbereich, der als Koch-, Ess- und Wohnraum mit zugehöriger Gemeinschaftsloggia dient, angeordnet.

Damit wird Identifikation und Vertrautheit, das Gefühl zu Hause zu sein, gestärkt.

IWP: Innovatives Wohn- und Pflegehaus Döbling, 1190 Wien

LGV
Wohnanlage Kagraner Spange, 1220 Wien
2011

Kagraner Idylle
Die westlich gelegene, vielfältige Wohnstruktur bietet mit introvertierten, gestapelten Patiohäusern Einfamilienhaus-ähnliche Wohnqualitäten, während die dazwischenliegenden, extrovertierten Stadthäuser urbane Qualitäten erlebbar machen.

Die vielgestaltigen und vielfach nutzbaren Stadträume, die zwischen diesen Bauten aufgespannt werden, suchen die räumlichen und sozialen Qualitäten, die wir an historischen Städten schätzen, neu zu interpretieren.

Die Überlagerung von „städtischer Signifikanz“ und „ländlicher Ungestörtheit“ soll aus diesem verkehrstechnisch optimal erschlossenen Projekt ein unverwechselbares Quartier mit hoher Lebensqualität und starkem Image machen.


NZK
Neues Zentrum Kagran, 1220 Wien, WBW
2010

Stadtraum, ein Stück Stadt
Ein vielfältiger Stadtraum, der mit differenzierten Räumen, Plätzen, Gassen und Galerien die Intensität und Identität eines „wirklichen“, eines komprimierten Stadtzentrums schafft.

Die Hochhäuser
Die Horizontalität der lagernden Baukörper wird ergänzt durch die Vertikalität der beiden hohen Häuser, die von weitem sichtbare, unverwechselbare Zeichen sind. Für diesen spezifischen Ort und auch in Bezug auf den vorgegebenen Kostenrahmen sehen wir die 100 m Höhe des Bürohauses als beste Lösung. Durch die gefaltete Konfiguration der Hochhäuser wirken die Gebäude aus den unterschiedlichen Richtungen anders, das Bürohaus schmal und hoch vom DZ kommend, wie ein Cluster von mehreren Türmen aus der Prandaugasse.

Der Stadtkörper
Durch die Differenzierung der Baukörper in die Tiefe des Grundstückes werden immer nur Teile der Objekte sichtbar, die Baumasse wird so kontextuell mit dem Umfeld verzahnt. Wesentlich ist, den derzeit isolierten Bauplatz mit der U-Bahn, dem Donauzentrum und der Wagramer-Straße zu verknüpfen, ein integriertes Bezirkszentrum zu schaffen. Das Bezirksamt mit den vielfältigen bewohnerbezogenen Einrichtungen übernimmt die Rolle des „willkommenden Portals“. Es streckt sich gleichsam zu den Durchgängen und den Ausgängen der U-Bahn, schafft mit seiner gefalteten, für Bilder und Infos bespielbaren Untersicht eine Identität stiftende Stadtloggia für die Donaustadt.

NZK: Neues Zentrum Kagran, 1220 Wien, WBW

ÖBBK
ÖBB Konzernzentrale, 1100 Wien, WBW
2009

Vertikal-Horizontal
Im Stadtraum soll das Gebäude als differenzierte Stelle wirken, die in ihrer schmalen Erscheinungsform auf den Bahnhof als bezugnehmendes Element wirkt.

Das Horizontale des lagernden Bahnhofes wird auf diese Weise durch das Vertikale des hohen Hauses ergänzt.

Im Zusammenspiel mit dem Hochhaus am Gürtel wird ein klares Portal gebildet. Durch die Differenzierung des Baukörpers in die Tiefe des Grundstückes werden immer nur Teile des Objekts sichtbar, die Baumasse wird kontextuell mit dem Umfeld verzahnt.

ÖBBK: ÖBB Konzernzentrale, 1100 Wien, WBW

ODI
Olympisches Dorf, 6020 Innsbruck, WBW
2009

Sonne und Stadt
Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen und sozialen Vorgaben die Schaffung von Räumen hoher sozialer Qualität mit den Anforderungen des Passivhauses zu überlagern.

Eine Grundstruktur, die auf dem Prinzip der kontextuellen Solitäre aufbaut. Dies sind speziell modellierte Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen/Volumsverhältnis haben, sondern auch durch ihre raumbildende Konfiguration wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht, sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

ODI: Olympisches Dorf, 6020 Innsbruck, WBW

HALLE
Sitz der Kulturstiftung des Bundes Deutschland, Halle an der Saale, WBW
2009

WBW Neubau des Sitzes der Kulturstiftung des Bundes Deutschland
Halle an der Saale, 2009

 

 

HALLE: Sitz der Kulturstiftung des Bundes Deutschland, Halle an der Saale, WBW

HANSA
Wohnheimkomplex, Frankfurt am Main, WBW
2009

Städtebauliches Konzept

  • Aufnahme und Interpretation vorhandener Strukturen.
  • Eine Bebauung, die sowohl den Blockrand markiert, wie auch das Prinzip der im Grünen stehenden Einzelbaukörper weiterführt.
  • Das Projekt übernimmt den Maßstab der Umgebung und schafft Verknüpfungen wie die räumliche Fortführung der Jakob- Leisler- Straße in den Pfadfinderweg.
HANSA: Wohnheimkomplex, Frankfurt am Main, WBW

EIS
Eisring Süd, 1100 Wien, WBW
2009

Konzept für städtebaulichen Wettbewerb

  • Klare Zonierung der Nutzungen, um auf die stadtstrukturellen Anforderungen zu reagieren.
  • Geschäfte und Dienstleistungen an der Raxstrasse
  • Sportzentrum mit direkter Anbindung des Vorplatzes an die Windtenstrasse und den öffentlichen Verkehr
  • Klare Präsenz der Volumina des Sportzentrums aus der Raxstrasse. Diese fassen den heterogenen Raum und bilden mit dem historischen Ensemble des Wasserturms einen kohärenten städtischen Bezug
  • Wohnen mit Park. Eingebettet und energieeffizient.
  • Kindergarten integriert in die Wohnbebauung im Park.
  • Kältezentrale integriert in die Volumina des Sportzentrums
EIS: Eisring Süd, 1100 Wien, WBW

HUNZIK
Hunziker-Areal, Zürich, WBW
2008

Zeilen im Mäander
Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen und sozialen Vorgaben die Schaffung von Räumen hoher sozialer Qualität mit den Anforderungen des Minenergiehauses zu überlagern.

Eine Grundstruktur, die auf dem Prinzip der mäandrierenden Zeilen aufbaut. An den Endwinkeln der Riegel werden kompakte Baukörper, die „Knospen“, eingefügt.

Dies sind speziell modellierte Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen/Volumsverhältnis haben, sondern auch wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

 

 


Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht, sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

HUNZIK: Hunziker-Areal, Zürich, WBW

KHN
Krankenhaus Nord, 1210 Wien, WBW
2008

Verschränkung von Stadt und Spital
Das Krankenhaus Nord ist als Stadtbaustein zwischen den Bahnlinien eingebettet. An der Brünnerstraße entsteht ein großer begrünter Vorplatz, der zur Stadt hin sich mit Geschäften, Sozialeinrichtungen etc. öffnet. Die Stadt reicht also in das Krankenhaus hinein, der eigentliche Krankenhausbereich beginnt bei der Infostelle.

Niedere hochflexible Baukörper für Erstversorgung, Ambulanzen, Diagnostik, OP und externe Nutzungen, davon getrennt der hohe Baukörper mit primär Pflegebereichen.


Dieser hohe Baukörper ist so aufs Grundstück gesetzt, dass er

  • Distanz von den Bahnlinien hält.
  • Die Flächen in einer Sternform verteilt, somit die Baumassen aus der Stadtperspektive reduziert.
  • Mit einer Schmalseite zur Brünnerstraße gestellt, die soziale Nutzung nach außen darstellt.
  • Einen großzügigen Vorplatz bildet.
  • Große Screens an den Flügelschmalseiten ermöglichen die Darstellung des KH Nord nach außen. Die Gestaltung dieser Flächen kann in einem partizipatorischen Prozess entwickelt werden.
KHN: Krankenhaus Nord, 1210 Wien, WBW

HMV
Haus mit Veranden: Niedrigenergiewohnhaus und KITA Buchengasse, 1100 Wien
2008

Der neue Wiener Block
Aus einer 1-2 geschoßigen Sockelzone mit eingeschnittenen Freiflächen und privaten Höfen wächst die höhere Bebauung, die von dem niederen, differenzierten Blockrand zurückrückt.

Die Solitäre werden durch ihre Terrassierung, Einschnitte und die vorragenden, individuellen Veranden gegliedert.

Dieses Konzept bietet den Bewohnern und Anrainern trotz hoher Dichte Freiraumqualität, Ausblick, Durchblick und Besonnung. Das Prinzip der Grundrisse basiert auf einem einfachen Modulsystem, welches eine Aneinanderreihung vielfältiger Grundrisstypen ermöglicht.


Eine großes Angebot an gemeinschaftlichen Freiflächen unterschiedlicher Qualitäten und Organisation wie Gemüsegärten, Liegewiesen, Whirlpool und Sauna am Dach, Kinderspielplätze und introvertierte Loggien (vertikale Gärten), bereichern die Wohnoase.


HOF2
Am Hof 2, 1010 Wien
2008

Dachausbau Wohnen und Hotel
Am Hof 2, 1010 Wien

HOF2: Am Hof 2, 1010 Wien

EGD
ÖBB Entwicklungsgebiet EGD, 1100 Wien, WBW
2008

Konzeptuelles Grundprinzip
Die Stadt ist bestimmt durch den gesellschaftlichen Gebrauch. Die Form ist die Erläuterung. Jede Stadtplanung ist charakteristisch für das im Moment dominierende Städtebaumodell. Der Wechsel dieser Modelle wird zu einer bewusstlosen Pendelbewegung, wobei eine Architekturdoktrin einige Jahre später von ihrem Gegenteil abgelöst wird (von der Gartenstadt über die Zeilen zu den Blöcken und wieder zurück).

Der Effekt dieser Ja-Nein-Ja Sequenzen ist antihistorisch, der Diskurs wird ersetzt durch eine nicht weiterentwickelbare Kette beziehungsloser Sentenzen. Die Regel der klassischen Komposition entsprechen nicht mehr der gesellschaftlichen Realitäten, die Formen haben ihre Bedeutungskapazität verloren.

EGD: ÖBB Entwicklungsgebiet EGD, 1100 Wien, WBW

HAM
Neue Hamburger Terrasse, Hamburg, WBW
2008

Ein Stück Stadt, die „kontextuelle Autonomie"
Ziel ist nicht, eine weitere Siedlung losgelöst zu platzieren, sondern, die Gegensätze des Umfelds verknüpfend, aufbauend auf dem Konzept der „kontextuellen Autonomie", ein lebendiges, räumlich und sozial attraktives Stück Stadt zu entwickeln.

Die Typologien und Topologien des Umfelds werden integrierend interpretiert, und in extrovertierten und introvertierten Baufeldern entwicklungsfähig zu einer großen Form gebunden.

HAM: Neue Hamburger Terrasse, Hamburg, WBW

ESTER
Esterhazy Neumeierhof, Hornstein, WBW
2008

Wohnen in und mit der Natur
Stärkung des Naturbezugs durch Fassung der Häuser und Gärten zu Clustern und Einbettung in intensiv gestaltete Naturräume. Damit werden auch die Ufer aufgelockert. Die Flächen zwischen den Clustern sind dichte Naturinseln, Kinderspielbereiche etc. und können teilweise den Privatgärten zugeordnet werden.

Die 10 Meter Breite der Privatgrundstücke sichern eine effiziente Badeseenutzung.

Individualität und Orientierung
Die Konzeption der Häuser, die die burgenländischen Hakenhöfe interpretiert, ermöglicht ein hohes Maß an Individualität und Autonomie.

Für Kinder und Jugendliche schafft die Nutzung von Vorzonen und Zwischenzonen ein großes Angebot.

ESTER: Esterhazy Neumeierhof, Hornstein, WBW

PETROC
Besucherzentrum Freilichtmuseum Petronell, WBW
2008

Blick in die Antike
Eine hochgestellte Vorhalle ermöglicht durch fokussierende Sichtverstärker den Ausblick auf die wesentliche Sehenswürdigkeiten (Heidentor, Amphitheater, Römertherme etc.), wie auch den Überblick über die imposante Ausdehnung der früheren Stadt.

Der Zugang über eine sanft geneigte Rampe, in Assoziation zur früheren Stadtmauer in diesem Bereich, ermöglicht die kreuzungsfreie Überquerung der Straße. Die Brücke bildet als Metazeichen ein zartes, aber klares Tor zum Besucherzentrum hin und ermöglicht die eindeutige Orientierung.

PETROC: Besucherzentrum Freilichtmuseum Petronell, WBW

NIB
Dachausbau Nibelungengasse 1-3, 1010 Wien
2008

Balance am Dach
Der Entwurf für den Dachausbau basiert auf dem Ansatz, eine zeitgemäßen Synthese zwischen der architektonischen Sprache der klassischen Moderne des Akademiehofs und dem Historismus von Romano und Schwendenwein zu schaffen.

Grundprinzipien für die Ausprägung des Dachausbaus:

  • Horizontale Schichtung durch gesimsartige Dachelemente, die sowohl als Flügel, wie als ein geklapptes Dach gelesen werden können.
  • Rhythmisierung dieser Elemente in Längsrichtung, die damit eine fließende Bewegung ablesbar machen, die aus den bestehenden Fensterüberdachungen abgeleitet wird.
  • Zurücknahme des Bauvolumens im Bereich der Eckrisalite, durch Absenkung des Flügels, respektive Rücksprung der Fassade.


Der neue Dachaufbau stapelt sich gegenüber dem Bestand zurück, um die klare Trennung von Alt und Neu zu präzisieren und die Proportionierung des Bestandes nicht zu verunklären. Der neue Dachausbau fungiert daher als Interpretation eines abgewalmten Daches.


LEY27
Wohnbau Leystrasse, 1200 Wien
2008

Vielfalt durch Neutralität
Der Körper ist ein schlankes Zwischenstück, das durchgesteckte flexible, nutzungsneutrale Wohnungen ermöglicht. Diese Wohnungen basieren auf den Untersuchungen zu gründerzeitlichen Bebauungen, deren Qualität im Prinzip ihrer Nutzungsneutralität liegt, die über die Zeit hinweg eine Vielfalt an Nutzungen erlaubt.

LEY27: Wohnbau Leystrasse, 1200 Wien

TAU12
Wohnbau Taubstummengasse, 1040 Wien
2008

Neu begegnet Alt
Mit dem Konzept werden zwei rechtwinkelig zueinander stehende Trakte in enger Beziehung zu dem östlich angrenzenden alten Straßentrakt und den von dessen Seitenflügeln gefassten Hof platziert . Damit bleibt die Lücke offen und der parkartige Binnenbereich des Gevierts tritt an dieser Stelle mit dem Straßenraum wirksam in Beziehung.

TAU12: Wohnbau Taubstummengasse, 1040 Wien

FZWC
Gestaltung Fußgängerzone Wien City, 1010 Wien, WBW
2007

Entwurfsgrundsätze Gestaltung

  • Ruhige, homogene, leicht changierende Oberfläche
  • Eingelegte Spur betont das fließende Prinzip und ist Leitspur für die Anlieferung
  • Flusslandschaft mit Implantaten
  • Die elliptischen Schanigärten assoziieren Steine im Fluß
FZWC: Gestaltung Fußgängerzone Wien City, 1010 Wien, WBW

EGATE
Eurogate, 1030 Wien, BTW, 2. Preis
2007

Leitmotive

  • einfach - bauen
  • einfach - flexibel
  • einfach – benutzen
EGATE: Eurogate, 1030 Wien, BTW, 2. Preis

HOFG
Senioren- und Pflegeheim am Hofgarten, 6020 Innsbruck, WBW
2007

Dezent und kontextuell
Das neue Gebäude reagiert auf die Heterogenität des Kontextes. Ziel ist eine, gegenüber der derzeitigen Situation, visuell weniger massiv in Erscheinung tretende Gebäudestruktur, die auch eine innenräumliche Differenzierung erlaubt.

HOFG: Senioren- und Pflegeheim am Hofgarten, 6020 Innsbruck, WBW

SCHWAZ
Ehemalige Tabakfabrik Schwaz, Tirol, WBW
2007

Klar lesbar
Das Entwurfskonzept entwickelt ein Gebäudekonglomerat, dass die kontextuelle Einbindung sucht, aber gleichzeitig ein eigenständiges, unverwechselbares Konstrukt darstellt. Die einzelnen Objekte sind klar ablesbar und identifizierbar und nehmen Bezüge des Umfeldes auf.

SCHWAZ: Ehemalige Tabakfabrik Schwaz, Tirol, WBW

VIR12
Wohnbau Rudolf-Virchow-Straße, 1210 Wien
2007

Vielfalt der Grundrisse
Der Bauteil besteht aus 2 Baukörpern, die nach Ost-West orientiert sind und leicht gegeneinander verdreht sind. Die Bauteile werden durch die „Entwicklungsachse“ getrennt, an der sich überdeckte Fahrradabstellflächen und angelagerte Räume für verschiedene Nutzungen zur Aneignung durch die Bewohner befinden. Die Baukörper sind 6-geschossig, mit einem zusätzlichen zurückgesetzten Dachgeschoss.

Eine hohe Steigerung der Wohnqualität wurde durch die Ausbildung der 2-geschossigen Loggien und Wohnräume erzielt, da der Sonneneinfallsanteil für Freiraum und Wohnraum erhöht wird. Durch den Einsatz eines modularen Prinzips für die Grundrissentwicklung wird eine hohe Flexibilität erzielt und auch spätere Zusammenlegungen und Teilungen von Wohnungen werden ermöglicht. Damit wird eine hohe Vielfalt von Wohnungsgrößen und Wohnungsgrundrissen erzielt.


MTH
Neugestaltung Maria-Theresien-Straße, Ankauf Innsbruck, WBW
2006

In der Fernwirkung flächig,
In der Nahwirkung klar strukturiert

MTH: Neugestaltung Maria-Theresien-Straße, Ankauf Innsbruck, WBW

HOB
Hotel Therme Oberlaa, 1100 Wien, WBW, 1. Preis
2006

Klare Ansage
Das Volumen des Hotels gliedert das weit gespannte Vorfeld und schafft klar artikulierte Bereiche. Die zur Therme orientierte Schrägstellung des Baukörpers betont den offenen Zugang zu Kurpark und Therme.

HOB: Hotel Therme Oberlaa, 1100 Wien, WBW, 1. Preis

LGV WB
Städtebaulicher WBW Kagran - LGV, 1.Preis Doningasse 20 1220 Wien
2006

Introvertiert - Extrovertiert
Ziel ist, aufbauend auf dem Konzept der "kontextuellen Autonomie", ein lebendiges, räumlich und sozial attraktives Stück Stadt zu entwickeln.

Die Typologien und Topologien des Umfelds werden integrierend interpretiert und in extrovertierten und introvertierten Baufeldern entwicklungsfähig zu einer großen Form gebunden.

Entlang der Verkehrsader Wagramer Straße soll in direktem Bezug zur neuen U-Bahn-Station, auf einem ehemals industriell genutztem Areal, ein neues, vielfältig genutztes Stadtquartier entstehen. Das Leitprojekt, das die prägnanten Baukörper an der Wagramer Straße von Sne Veselinovic harmonisch mit der kleinteiligen Wohnbebauung von RLP Rüdiger Lainer + Parnter verbindet, ist identitätsstiftend, spektakulär und doch harmonisch in der Umgebung verwurzelt.

LGV WB: Städtebaulicher WBW Kagran - LGV, 1.Preis Doningasse 20 1220 Wien

WIKA
Wirtschaftskammer NÖ, 3100 St. Pölten
2006

Kalkulierter Zufall
Auf den ersten Blick wirkt das lange Gebäude mit der mehrmals flach geknickten Fassade nicht wie ein Bürohaus. Es hat nicht die übliche Glasfassade und schon gar nicht in doppelter Ausführung. Vielmehr ist es ein Massivbau. Städtebaulich korrespondiert das weit südlich des historischen Zentrums befindliche Bauwerk mit benachbarten Wohnanlagen. Doch von diesen unterscheidet es die lebendig bewegte große Form.
Aus dem massiven Volumen sind da und dort loggienartige Volumen herausgeschnitten. Bauplastisch relativieren sie die Strenge des großen Körpers; funktional dienen sie kurzen Arbeitspausen im Freien. Die außen aufgesetzten Fenster scheinen auf den ersten Blick ebenfalls unregelmäßig angeordnet, die scheinbare Zufallsverteilung folgt jedoch exakten geometrischen Regeln und korrespondiert mit den Bürotrennwänden. Die kalkulierten Zufälligkeiten vermeiden eine Untergliederung der Fassade, lassen sie flächiger wirken und stärken die große, ganzheitliche Form.


In spitzem Winkel durchstößt die Eingangshalle das Erdgeschoss. Nach der Ädikula des Windfangs gelangt man in eine zwei Geschoße hohe Vorhalle. Ein Steg, der den Raum quer überspannt, bildet eine kurze Zäsur, bevor der sechs Geschoße hohe, glasüberdeckte Lichthof folgt. Im Grundriss reihen sich die Büros entlang den Fassaden. Drei Flügel streben wie bei einem Y vom Rumpf des Baukörpers weg. Ihre Mittelzonen sind keilförmig aufgespreizt und enthalten Neben- und Archivräume.
Der hohe Lichthof von unregelmäßiger Raumbegrenzung entfaltet seine autonome Kraft im Zentrum. Rundum ziehen sich die Erschließungsgalerien der Büros. Die Gänge werden von den innen verglasten Loggien oder kleinen Ausweitungen unterbrochen. An den Stirnseiten der Gebäudeflügel entsteht jeweils eine kleine Halle.

WIKA: Wirtschaftskammer NÖ, 3100 St. Pölten

ÖVAG
ÖVAG Österr. Volksbanken AG Zentrale, Wien, WBW
2006

Das Prinzip ist ein Erscheinungsbild zu schaffen, dass zwei Wahrnehmungsebenen aufspannt. Einerseits als integrierter Teil des Stadtgefüges, eingebettet in die bestehenden Strukturen durch die Tektonik und Massivität seiner Struktur.

Andererseits die Suche nach einer Zeichenhaftigkeit, die nicht vordergründig, sondern erst auf den 2. Blick unverwechselbar wirkt.

ÖVAG: ÖVAG Österr. Volksbanken AG Zentrale, Wien, WBW

KUKA
Kunstplatz Karlsplatz, 1040 Wien
2006

Erlebnis Kunst
Die Definition als Kunstplatz Karlsplatz bedingt die bewusste visuelle Integration der vielfältigen kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen. Essentiell für das Erleben des Karlsplatzes als Kunstplatz ist das Sichtbarmachen der Institution. Dies wäre ein einfacher 1. Schritt. Einbeziehen der unterschiedlichen historischen Entwicklungsstufen und der sich daraus ergebenen Einschränkungen als pragmatisches Handlungsfeld. Das Gedächtnis des Ortes als Hintergrund.

KUKA: Kunstplatz Karlsplatz, 1040 Wien

FAV27
Um- und Zubau Favoritenstraße 27, 1040 Wien
2005

Logik der Konstruktion
Auf das kräftige Mauerwerk der Bestandsgeschoße soll eine, der Logik des Hauses folgende, STB-Konstruktion mit Außenwandscheiben und aufgelöster Mittelwand gesetzt werden. Im Bereich des Dachaufbaues ergänzt eine rhythmisierte Fassade mit einem vegetabilen Aluguß-Vorsatzlayer, strukturiert durch horizontale Gesimse, die flächige Bestandsansicht straßenseitig.

Als wesentliches neues Element im Hof tritt die begrünte und überwachsene Freiraumzone, über die auch die Erschließung der neuen Geschoße erfolgt, hervor. Das Gebäude wendet sich damit von der lauten innerstädtischen Straße hin zum anmutigen frisch grünen Innenbereich.

FAV27: Um- und Zubau Favoritenstraße 27, 1040 Wien

TUFLUG
TUFLUG: Flugfeld Aspern, Studie mit TU-Wien, 1220 Wien
2005

TU-Wien Studie Flugfeld Aspern


HARB
Schlossinsel Harburg, Deutschland, WBW
2005

Es wird ein Bebauungskonzept vorgeschlagen, dass als langfristiges Entwicklungskonzept einen besonderen Ort schafft.

Die als Implantate konzipierten neuen Bebauungen können in angepassten Bauphasen auf die bestehenden Strukturen reagieren.

HARB: Schlossinsel Harburg, Deutschland, WBW

HTAUERN
Nationalparkzentrum Hohe Tauern, Mittersill, WBW
2005

Neue Perspektiven
Das Nationalparkzentrum bezieht sein Prinzip aus der Einbettung in den geografischen Kontext des Salzachtals. Das Gebäude ermöglicht über seine Baukörpergliederung die umliegenden Berggipfel und Parklandschaften - fokussiert wie durch ein Fernrohr - ins Gebäude zu holen. Diese den Raumabfolgen zwischengeschalteten Blick- und Erschließungsräume können als "innere Gebirge" des Gebäudes wahrgenommen werden und stärken damit die Identität des Nationalparkzentrums.

HTAUERN: Nationalparkzentrum Hohe Tauern, Mittersill, WBW

FHALG
FH Campus Altes Landgut Wien, WBW
2005

Lebendige Stadt
Einfach aber doch unverwechselbar soll der FH-Campus als "kontextueller Solitär" das weite Feld des Alten Landgutes prägen. Kein Schulhaus, kein Bürohaus, ein Stück lebendige Stadt mit Konzentrations-, Rückzugs- und Kommunikationsbereichen.

FHALG: FH Campus Altes Landgut Wien, WBW

BOLTZ
Wohn- u. Bürohaus Boltzmanngasse, 1090 Wien
2004

Die Tiefen der Fassade
Aus dem Kontext heraus entwickelt sich das Thema, die Tiefe der Fassade zu strukturieren. Die ausgeprägte Plastizität, die skulpturale Wirkung und die in der Fläche verschwindenden Fensteröffnungen historistischer Bauten bestimmen das Umfeld. Diese historistischen Gebäude mit ihren ausgeprägten Fassadengliederungen definieren jedoch eine starke Hierarchie in der Organisation der Fassade.

Die Beletage wird hervorgehoben, das Sockelgeschoss und das Attikageschoss gliedern die Höhenentwicklung und sind primär äußerlich. In der Boltzmanngasse ist die Gliederung der Fassade enthierarchisiert und soll auch aus dem Inneren des Baukörpers heraus wirksam und ablesbar sein. Die Fassadenbausteine springen 30 bis 70 cm vor und zurück. Damit bewältigt die vielschichtige Struktur auch den starken Höhensprung im Baukörper.


Verschiedene Oberflächen verstärkenden Effekt: das Spektrum reicht von scharfkantig bis zu weich fließenden, durchs Beboxen des noch weichen Materials erzeugten Vertiefungen. Konzipiert auf Schrägansicht, bricht sich das Streiflicht der nachmittäglichen NW-Sonne auf der gesamten Fassade. Im sehr kleinen Hof wird das Thema aufgenommen und variiert: die Holzschalung in Metallrahmen an den Balkonen vertiefen die Geländer, bilden ruhige Zonen und schützen vor Nachbarblicken.


Fried
Friedrich Schmidt Platz, 1010 Wien, WBW
2004

Neugestaltung des Eingangsbereiches des Amtshauses

 

 

Fried: Friedrich Schmidt Platz, 1010 Wien, WBW

SÜDBHF
Expertenverfahren Stadtteil Südbahnhof, Wien
2004

Grüner Keil
Das Konzept für das Südbahnhofareal basiert auf der Überlagerung von Stadt und Landschaft, ein topographischer Ansatz verknüpft die heterogenen Bereiche. Die Beziehung von Stadtraum und künstlichen Naturraum, der sowohl den Grünkeil vom Ring bis zum Arsenal, wie auch die Brachen des Bahngeländes beinhalten, rückt stärker in den Vordergrund.

Das heutige Bild der Stadt kehrt in einer veränderten, mit dem Bild des Naturraumes untrennbar verbundenen Form wieder.

SÜDBHF: Expertenverfahren Stadtteil Südbahnhof, Wien

GEND
Zentralschule Mödling, WBW
2004

Konzept

Die Bebauung basiert auf der Überlagerung 2er städtebaulicher Prinzipien:

- Die kompakte Struktur der Altstadt schafft differenzierte Räume und ist trotz ihrer Komplexität nutzungsneutral in der Lage eine Fülle unterschiedlicher und wechselnder Programme aufzunehmen.

- Das freiraumbezogene Objekt, das direkten Bezug zum Boden ermöglicht, der Gedanke der Gartenstadt.

GEND: Zentralschule Mödling, WBW

RETTUNG
Rettungsstation Mariahilf, 1060 Wien, WBW
2004

Block und Solitär
Das durch das gestalterisch und städtebaulich ungeschlachte Hotel zerstörte Blockgefüge wird anders interpretiert, indem der vorgeschlagene Neubau mit seinen historischen Nachbarn einen Kleinblock bildet.

Dieses neue Element ist sowohl Block im Stadtgefüge wie auch Solitär im Bezug zum Hotel. Durch eine intensiv bepflanzte Terrasse und die Fassade nach Norden wird die Anbindung ans Hotel harmonisiert und eine Feuermauer vermieden.

RETTUNG: Rettungsstation Mariahilf, 1060 Wien, WBW

BELVAL
Verwaltungsgebäude Belval, Luxemburg, WBW
2004

Conception
La configuration géométrique du bâtiment et son intégration dans le contexte urbain sont déterminées par les lignes de référence. La ligne diagonale relie les ´Points-hauts´. Ainsi, les cheminées marquent un point de repère unique.

Les infrastructures existantes et nouvelles représentent d´autres relations. Les éléments répétitifs, horizontals et verticals entrent en dialogue et répondent aux principes de l'échelle du site temps.

BELVAL: Verwaltungsgebäude Belval, Luxemburg, WBW

BUS
Alte Busgarage, 1200 Wien, Städtebaulicher Ideenwettbewerb
2003

Zwei Elemente
Vorgeschlagen wird zwischen Engerthstraße und Vorgartenstraße eine Bebauung aus zwei Elementen. Dem Sockel, der sich als eine Art Landschaft ein- bis zweigeschossig vom Straßenraum abhebt, diesen Raum aber auch gleichzeitig klar begrenzend definiert. Und den prägenden Elementen, die "Großen Gebäude", die Elefanten.

Deren Situierung und Ausrichtung bestimmt sich aus dem Kontext, Ausblick und Weitblick, Licht, Luft und Sonne, Vermeidung großer Schatten auf den Kindergarten.

BUS: Alte Busgarage, 1200 Wien, Städtebaulicher Ideenwettbewerb

RAD
Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg, WBW
2003

Proportionen
Ein Saal, der in seiner Grundrissgeometrie der Proportion 1:2 eines klassischen Konzertsaales entspricht. Die wegen der kontextuellen Bedingungen fehlende Höhe zur idealen Proportion 1:1:2 wird durch längsgerichtete geneigte Deckenscheiben, die akustisch als Diffusor wirken, kompensiert.

Die geneigten Scheiben suggerieren in der Aussenerscheinung eine Dachlandschaft und fügen so das Volumen in die Umgebung ein.

RAD: Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg, WBW

20ER
Erneuerung/Erweiterung Museum des 20. Jhdts, Wien
2003

Freigestellt
Der Pavillon von Karl Schwanzer wird entsprechend dem Prinzip des Weltausstellungspavillons in Brüssel freigestellt, eine schwebende Plattform hebt ihn über das angrenzende Gelände.

Damit wird der Bezug zum Umfeld intensiviert, eine vielseitige Verknüpfung ermöglicht. Gleichzeitig kann die Grundstruktur und Erscheinungsform des Pavillons beibehalten werden.

20ER: Erneuerung/Erweiterung Museum des 20. Jhdts, Wien

KLEE
Wasserwerk Kleehäufel, 1220 Wien, WBW
2003

Sichtbares Zeichen
Das Grundstück in der versteckten Mulde ist absolut introvertiert. Im vorgeschlagenen Konzept soll es, ausgehend von der Bedeutung des Wassers, dem „wichtigsten Rohstoff des 21. Jahrhunderts", das in Wien unter Verfassungsschutz gestellt wurde, extrovertiert programmiert werden.

Das geplante Wasserwerk, das die Qualität unseres Wassers in ausreichendem Masse auch für die Zukunft sichern soll, muss sich auch nach außen manifestieren. Es wird daher ein ergänzendes, weithin sichtbares Element vorgeschlagen, das einerseits ein Zeichen für die Qualität des Wassers sein soll, wie auch als Erlebnis und „Lehrpfad" Wissen über das Wasser vermitteln soll.

KLEE: Wasserwerk Kleehäufel, 1220 Wien, WBW

BHSALZ
Gutachterverfahren Postareal, Bahnhof Salzburg
2003

Beziehungen
Die Bebauung der großen Brachfläche sucht die Überlagerung zweier Ansätze: Straffung und Öffnung. So wird das heterogene Umfeld durch die neue Bebauung zusammengefasst, das diffuse Umfeld gleichsam gestrafft. Dies wird vom Ansatz der kontextuellen Öffnung überlagert.

Die Setzung der Gebäude erlaubt Längs- und Querbeziehungen und öffnet Sichtbeziehungen ins Umfeld, eingefügte und eingeschnittene Raumsequenzen gliedern das kompakt gefügte Ensemble.

BHSALZ: Gutachterverfahren Postareal, Bahnhof Salzburg

HÜTTEL
Büro- u. Fitnesscenter Hütteldorferstraße, 1140 Wien
2003

Die aus statischen Gründen extrem leichten Auf- und Zubauten mit ihren Stahlkonstruktionen und Betonfertigteilwänden erhalten eine Haut aus Aluminiumgusstafeln.

Abdrücke von gefrorenem Pflanzengeflecht bilden in durchgehendem Rapport eine schimmernde, reliefhafte Oberfläche.


WIED135
Wohn- und Geschäftshaus Wiedner Hauptstraße, 1050 Wien
2003

Die "Hängenden Gärten"
Das Gebäude wird eingebettet in den umhüllenden Naturraum der “hängenden Gärten”, die als Filter zum dynamischen Stadtraum sinnliche Stimmung vermitteln. Der Strukturaufbau erfolgt in Raumschichten, die parallel zur Straßenfront verlaufen. Die Erschließung ist eingebettet in den hohen vertikalen Grünraum. Eine offene Licht- und Luftschicht mit eingelagerten Nestern und Brücken, die unterschiedlichen Formen des Außenwohnens dienen, wird von einer weiteren Schicht mit verandenartigen Vorräumen als Puffer und Diele ergänzt.
Dahinter folgen, abgerückt von der Straße, Grundeinheiten von 50 Quadratmetern, die - kombinierbar und teilbar - unterschiedliche Nutzungszuschnitte und Wohnungsgrößen ermöglichen. Die Konstruktion mit Skelettrahmen erlaubt auch die Nutzung größerer zusammenhängender Flächen.


Eine Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen - blühende Rankgewächse, unterschiedlich duftende Sträucher, immergrüne und sich im Lauf der Jahreszeiten verändernde Blätter - bestimmen die Atmosphäre des erschließenden Zwischenraums. Diese unterschiedlich dichte Bepflanzung, die den Weg zu den Wohnungen begleitet, schafft wechselnde Lichtstimmungen und das Gefühl sich in den Pflanzkronen zu bewegen.


WITT
Betriebsgebäude Wittmann Möbel, Etsdorf, Niederösterreich
2002

Firn und Eis
In den Komplex der von Johannes Spalt geplanten und kontinuierlich erweiterten Betriebsgebäude der Firma Wittmann wurde ein Gebäude für die Endfertigung und Auslieferung eingefügt. Das neue Gebäude der Tapeziererei ist in den Hof zwischen Schlosserei und Fertigung eingeschoben. Seine geschwungene Außenform nach Norden resultiert aus den Wegeführungen und Wendekreisen der anliefernden und abholenden Transporter. Die Halle ist eine einfache Konstruktion aus Stützen und Trägern mit größeren Spannweiten in Querrichtung.

 

 


Die Träger und die Dachflächen aus Trapezblechen mit extensiver Begrünung sind leicht geneigt, die darunter schwebenden Schichten der technischen Infrastruktur strikt horizontal. Diese minimale Verschiebung wirkt als visuelle Vibration im homogenen Raum. Die gekurvte Wand aus Profilbaugläsern mit eingelegter transluzenter Wärmedämmung schafft gleichmäßige Belichtung der Arbeitsplätze. Je nach äußerer Stimmung changiert der Lichtcharakter der Oberfläche von Firnflächen zu Eisfeldern.


COBENZL
Wohnhaus Cobenzlgasse, 1190 Wien
2002

Reaktion auf den Kontext
Grundlage des Konzeptes für die vorgeschlagene Bebauungsstruktur ist es, den Bestand durch die Anbindung an die Feuermauer der angrenzenden Bebauung einzubeziehen, wie auch den Übergang vom Grinzinger Ortskern zu den beginnenden Hügeln des Wienerwaldes architektonisch zu klären.

Die Metapher des geschichteten Terrains, das sowohl entlang der Höhenstraße als Böschung, wie auch in den Weinbergen als Terrasse ausgebildet ist, ist Ausgangsthema des Entwurfs.

Diese Einbeziehung eines artifiziellen Naturprinzips erlaubt spezifische Antworten auf die unterschiedlichen Ränder des Grundstücks zu suchen. Es war daher eine differenzierte Bebauung zu entwickeln, die in der Lage ist, auf die völlig unterschiedlichen Randbedingungen zu reagieren.


LAX
Veranstaltungszentrum Kaiserbahnhof Franz-Josefsplatz, Laxenburg
2001

In den Bestand eingreifen
Die Halle des winzigen Kopfbahnhofs wurde Mitte des 19. Jhdt. für Sonderzüge des Kaisers errichtet. Mit dem für die Nutzung als Veranstaltungszentrum erforderlichen Zubau wird gestalterisch die früher offene Westseite neu interpretiert, indem der schachtelartige Neubauteil wenige Meter in den Bestand hineingreift. Seitlich wird der Zugang offen gelassen und über ein Atrium der Raumverschluss relativiert. Damit erhält das Bauwerk eine zweite Kopfsituation.


OPS
Office Park Schwechat, WBW
2001

Grundprinzip ist in der Interpretation des Bebauungskonzeptes die Belegung der Kanten des Feldes. Durch Höhenstaffelung und Auskragung wird über die Differenzierung der Volumina die Signifikanz gestärkt und eine Differenzierung des Freiraumes gesucht.

Die horizontale Schichtung der Volumen, die auch ihre Untersicht als 5.Fassade zeigen, schafft neben der Freiraumgestaltung, in der harte Vorbereiche als außenliegendes Foyer in dicht begrünte Bereiche des Kindergartens übergehen können, unterschiedliche Außenraumqualitäten.

Die Nutzung von Dachterrassen sowie eingeschnittenen Gärten erweitert die Nutzungsmöglichkeiten.

OPS: Office Park Schwechat, WBW

FHEIS
Fachhochschule Eisenstadt, WBW
2001

Ist ein Diskurs über lineare und flächige Gebäude, deren Entwickelbarkeit und Flexibilität, sowie die Strukturen und deren Nutzungsqualitäten im Eisenstädter und burgenländischen Umfeld.

Entwickelt wurde eine Struktur, die ein Feld definiert. Daraus sind schmale Streifenfelder entstanden. Diese Felder können sowohl als Volumina wie als Zwischenräume interpretiert werden. In dieses Feld werden die größeren Bereiche - wie die Hörsäle - eingefügt, gleichsam aus den Streifenfeldern ausgestanzt.

Die entstehenden Zwischenräume sind eingelagerte Freiräume - Hain, Teich, Wäldchen, Platz, Wiese, Rosenbeet etc. - und bieten unterschiedliche Aufenthaltsqualität.

FHEIS: Fachhochschule Eisenstadt, WBW

SCHÖN
Randzonen Schloß und Park Schönbrunn, 1120/1130 Wien
2001

Die Unterschiedlichkeit der Ränder in der zu bearbeitenden Teilgebiete erzeugen kein zusammenhängendes eindeutiges Bild, sondern wirken als Kaleidoskop, bei dem aus der Fülle differenzierter Teilelemente ein faszinierendes Ganzes entsteht.

Diese Differenzierung, die die Autonomie der Bereiche kontextuell stärkt, aber Inhomogenität vermeidet, erfordert die Anwendung unterschiedlicher Organisationsformen.

SCHÖN: Randzonen Schloß und Park Schönbrunn, 1120/1130 Wien

FIAT
Fiatgründe, 1120 Wien, WBW
2001

Die Fiatgründe sind als Nahtstelle Begrenzung der Schönbrunner Schloßgärten nach Osten und leiten in die bestehende Bebauungsstruktur aus Blöcken und Einzelgebäuden über. Der Kontext wird interpretierend verwoben.

Dieser Ansatz formuliert ein Hotel, dessen Zimmer zum Großteil die Schloßgärten einbeziehen und Mischnutzung, die als komprimierte Landschaft räumliche Vielfalt und Nutzungsflexibilität vereint.

FIAT: Fiatgründe, 1120 Wien, WBW

PLEASURE
Pleasure Dome - Entertainmentcenter Gasometer, 1030 Wien
2001

Das Gebäude ist als, vor die Gasometer gelagerte, Struktur konzipiert, eine Art topologische, "landschaftliche" Architektur.

Ein, den öffentlichen Raum begrenzender, "Sockel", der durchsichtig und durchscheinend, in Farbe und Licht getränkt, eine große städtische Skulptur bilden soll, vermittelt zwischen Innen und Außen und versucht einen neuen Bezug zur Stadt herzustellen.


VSV
Volksschule Vorgartenstraße, 1020 Wien, WBW
2000

Das Schulgebäude soll Teil des didaktischen Programms sein, es ist der Ort sozialer Entwicklung. Dem entspricht auch die räumliche und funktionelle Struktur des Gebäudes. Das Schulgebäude ist konzipiert als offenes System, das räumliche und soziale Qualitäten definiert, aber auf die vielfältigen Entwicklungen der Zukunft reagieren kann.

Definierte, neutrale Bereiche werden ergänzt durch entwickelbare Zonen, die besondere Erlebnisse stimulieren.

VSV: Volksschule Vorgartenstraße, 1020 Wien, WBW

GASO
Strukturkonzept Nördliches Umfeld Gasometer, 1030 Wien
1999

Der - gemessen am Umfeld - inselartige Charakter dieser neuen Entwicklungszone verlangt nach einer spezifischen Verdichtung und Nutzungsmischung, sowie nach einer neuen Interpretation des Straßenraums nördlich der Gasometer.

GASO: Strukturkonzept Nördliches Umfeld Gasometer, 1030 Wien

KUKA
Kunstplatz Karlsplatz, 1010 Wien, WBW
1999

Identifikation und Orientierung
Das Projekt untersucht den Bereich von der Akademie der bildenden Künste bis zum Übergang zum Schwarzenbergplatz. Es ist der Versuch einer Interpretation, die vom Raum ausgehend, sowohl die geschichtliche Entwicklung einbezieht, wie auch eine Art Spurensuche betreibt.

Die Qualitäten der Räume und ihres Gebrauchs sollen herausgearbeitet und verstärkt werden. Dies bedingt, Grenzen und Überleitungen neu zu definieren und die wesentlichen Verknüpfungen zu betonen. Es sollen Verbindungslinien und Sichtbeziehungen entlang des ehemaligen Glacis verstärkt werden, andererseits jedoch Raumkonfigurationen entwickelt werden, die Identifikation und Orientierung erlauben.

Die spannendste "versteckte" Verknüpfung, die der Achse der Karlskirche zur Hofburg, ist durch die Bauten der Ringstraßenzeit völlig abgedeckt, andere Beziehungen können jedoch noch herausgearbeitet werden.

KUKA: Kunstplatz Karlsplatz, 1010 Wien, WBW

BLAHA
Kompetenzzentrum Firma Blaha, Korneuburg, WBW
1999

Zur Straße vorgelagert die "große Vitrine" als Gewebe, kombiniert aus drei unterschiedlichen Fertigteilelementen.

Ein verglaster Teil ist Erschließung/Halle und Eingang. Die beiden Ausstellungsebenen sind gestapelte Scheiben und Körper, die, hinein geschoben an und in die Geschoßebenen, räumliche Vielfalt, unterschiedliche Atmosphäre und Bespielbarkeit mit der Möglichkeit des Überblicks verbinden - Einheit in der Vielfalt.

BLAHA: Kompetenzzentrum Firma Blaha, Korneuburg, WBW

EURO
Kinocenter "Cineplexx City", 5020 Salzburg
1999

Am Salzburg Bahnhofsplatz wurde in distanzierter Verknüpfung zur ehemaligen Brotfabrik von Hugo Gessner das Kino- und Entertainmentcenter als "kontextueller Solitär" errichtet.

Thema ist die transluzente, stofflich wirkende, das Licht differenziert filternde Hülle des Gebäudes, die fast unmerklich eine Metamorphose durchlebt.


ZMF
Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz
1998

Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz, 1998

ZMF: Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz

ADA
Bauen mit Holz, Altmannsdorfer Anger, 1120 Wien, WBW
1998

Das Konzept sieht ein Raumgitter als Tragstruktur vor, in dem die modulartigen, geschlossenen Elemente der Wohnungen und verschiedene Typen von Außenwohnräumen, wie Atelier, Loggien, Balkone und Terrassen, in einer locker gepackten, ausgeprägt freiraumbezogenen Mischung eingelagert sind.

ADA: Bauen mit Holz, Altmannsdorfer Anger, 1120 Wien, WBW

YOU
Jugendkulturen ‘68 –‘98, Steirische Landesausstellung, Bad Radkersburg
1998

Zwischen Altbausubstanz und einem neu hinzugefügten Quader aus Stahlbeton öffnet sich ein großzügiger Hof, der für die Zeit der Ausstellung mit einem provisorischen Dach überspannt war.

In diese Struktur legten Rüdiger Lainer, Werner Silbermayr und der Grafik-Designer Erich Monitzer eine Ausstellungslandschaft, die über mehrere Ebenen führte. Als Rhythmusgeber dienten geschlossene thematische Stimmungsräume, auf die Vertiefungszonen folgten.

Teils über offene Rampen und Stege, teils durch die Räume des Altbestands führte die Chronologie von den 60iger bis zu den 90iger Jahren.

YOU: Jugendkulturen ‘68 –‘98, Steirische Landesausstellung, Bad Radkersburg

FAVTU
Institutsgebäude TU Wien, 1040 Wien
1997

Von außen ordnet ein raumwirkendes Textbild den Bestand und umschreibt die neue Verwendung zweier Häuser.

Im Inneren werden zwei Elemente eingefügt, um die gleichwertige Verknüpfung der Gebäudetrakte zu ermöglichen.

1. Die verbindende Halle ("Stoa")

2. Die Spange - ein zentral gelegenes Stiegenhaus


WIFIP
Erweiterungsbau WIFI, St. Pölten
1997

Der Grundriss der bestehenden Anlage von Karl Schwanzer weist eine großzügige Leiterstruktur auf. Fünf Höfe werden von zwei langgestreckt-parallelen Ganghallen tangential eingeschlossen. Dieser Charakter soll in der Erweiterung aufgenommen, aber in anderer Form umgesetzt werden.

Während der Verwaltungs- und Präsidialbereich mit bescheideneren Gängen und kleineren Höfen an den Bestand anschließt, entwickelt sich der chlusterartige Teil mit den Lehrsälen etwas freier.

WIFIP: Erweiterungsbau WIFI, St. Pölten

THÜR
Thürnlhofstraße, 1110 Wien, Städtebauliches Expertenverfahren, 2. Preis
1995

Städtebauliches Expertenverfahren Thürnlhofstraße, Wien 1110, 2. Preis

THÜR: Thürnlhofstraße, 1110 Wien, Städtebauliches Expertenverfahren, 2. Preis

AFA
Altes Flugfeld Aspern: städtebauliches Leitprojekt, 1220 Wien
1995

Die urbane Partitur ermöglicht und fördert die Aneignungs- und Selbstentwicklungsprozesse. Definiert werden die "Regeln und Unregelmässigkeiten".

Die verwendete Kombinatorik ermöglicht die Gleichzeitigkeit verschiedener Stadtentwicklungssysteme.

AFA: Altes Flugfeld Aspern: städtebauliches Leitprojekt, 1220 Wien

SEILER
Penthouse Seilergasse, 1010 Wien
1995

Im Rhythmus der Dächer
Die Ansicht des 2-geschossigen Glaspavillions ist von der Seilergasse aus nicht zu sehen. Die Rhythmisierung des Baukörpers verleiht ihm Ruhe und in der Ausdehnung stimmt er mit den blech- und ziegelgedeckten und meist gaupenbesetzten Dächern der Nachbarschaft überein. In einer Art Umkehrprinzip sind die öffenbaren Elemente in der zweigeschossigen Glaswand als hölzerne Türen mit breiten Rahmen und transparenter Füllung ausgeführt. Der Rhythmus entspricht dem von Gaupen.


ABS
Hauptschule der Stadt Wien, 1100 Wien
1994

An der Südspitze des Stadterweiterungsgebietes bildet das neu hinzugefügte Bauwerk einer 12-klassigen Hauptschule dessen Abschluss. Der spielerische Umgang mit den Erschließlungsräumen, die auch Plätze und Bereiche zum Verweilen aufweisen, macht die Tagesschule zu einem prinzipiell angenehmen Aufenthaltsort. Wechselnde Zonierungen mit gemütlichen Nischen bei guter Übersicht und Erschließlungsalternativen machen aus dem gegliederten Bauwerk eine kleine Stadt.


ASP
Wohnhausanlage Siegesplatz, 1220 Wien
1991

WAID
Wohnhausanlage Waidhausenstraße, 1140 Wien
1991

Wohnhausanlage Waidhausenstraße

1140 Wien, Waidhausenstraße 24

Auftraggeber: Wohnungseigentum Wien

Planungsbeginn: 1988
Fertigstellung: 1991

Architektur: RLP Rüdiger Lainer + Partner
PL: Inge Andritz, Hannes Schild


ÖLZ
Revitalisierung Wohnung Ölzeltgasse 4, 1030 Wien
1990

HE29
Implantate im Biedermeier-Ensemble Hermanngasse, 1070 Wien
1984

Zur Raumkonzeption
Die alten Mauern, die als solche ihre eigene Geschichte erzählen, stehen den neuen glänzenden und perfekten Teilen gegenüber, die einer logischen und geometrischen Ordnung folgen. Es entsteht so eine Architektur, die vom klaren und harten Gegensatz zwischen Alt und Neu bestimmt wird, die deutlich und polemisch ist, die aber auch der Ironie, dem Vergnügen und dem Spiel nahe steht.

Grundsätzlich wurde versucht in die vorhandenen Bausubstanz nur geringfügig einzugreifen und abhängig vom Erhaltungszustand die bestehenden Bauteile in die Konzeption einzubeziehen. Die grundlegende Einschränkung - Enge und mangelnde Belichtung - wurde in Übereinstimmung mit dem Zustand der Substanz aufzulösen gesucht, z.B. wurden beschädigte Decken entfernt und so Lichteinfall ermöglicht. 


Das Dach des Hinterhauses wurde im desolaten Teil abgebrochen und durch ein Gründach ersetzt. Die neuen Teile sind als Implantate ("gelandete Elemente") konzipiert, Elemente die aufgrund der Situierung, der Form, der Materialwahl die neue Nutzung darstellen. Die verwendeten, teilweise industriellen Materialien zeigen sich in ihrer Einfachheit als" arme" Materialen, nobilitiert durch ihre Kombination, Überlagerung, Gegenüberstellung.

HE29: Implantate im Biedermeier-Ensemble Hermanngasse, 1070 Wien

ENG
Wohnen und Stadterneuerung Engerthstraße, 1020 Wien
1984

Türme, ähnlich und doch erfüllt von scheinbarer Individualität, abgeleitet von Wehr-/Wohnturm als architektur-immanente Konstante. Ein Typus entsprechend dem Verhalten der Kleinfamilie im urbanen Kontext, isoliert und sich manifestierend, exponiert und zurückgezogen.

ENG: Wohnen und Stadterneuerung Engerthstraße, 1020 Wien