SCHANZE
Quartier an der Schanze, 1210 Wien, BTW, 1. Preis
2019

Fünf Freunde - Gemeinschaft mit viel Platz für Individualität

Gemeinsam mit den Büros DMAA und Expanded Design konnte RLP den BTW An der Schanze für sich entscheiden. Der Entwurf zielt darauf ab, als strategischer Netzwerkknoten im neuen Quartier mit der Nachbarschaft in Dialog zu treten.

Adaptierbarkeit und Variabilität

Ein BIM-gestützter Planungsprozess und ein intelligentes Konstruktionssystem (serielle Vorfertigung, parametergestützte Planung) garantieren leistbaren Wohnraum, günstige Gewerbeflächen sowie langfristige Variabilität.

Ein ganzes „Dorf“ für die Kinder
Die Bedürfnisse Leistbarkeit–Sicherheit–Gemeinschaft (mit Rückzugsraum) von Alleinerziehenden im Vordergrund.

Das EG - eine attraktive Adresse für das Quartier
(1) Gemeinschaftsflächen für die Bewohner*innen, (2) Ankernutzungen mit soziokulturellem Schwerpunkt und der Nahversorgung sowie (3) Räume für Kleingewerbe und KMUs mit Pioniernutzungen („Small Business Community“).

Energieeffizienz durch Low-Tech
Ziel ist es, aufwändige technische Lösungen zu vermeiden und damit ökologisch bewusst und nachhaltig zu bauen, die Flexibilität und Adaptierbarkeit der Gebäude zu gewährleisten und langfristig die Leistbarkeit von Wohnraum zu garantieren.

Hybrider Stadtsockel mit Lebensqualität
Im Projekt steht die Lebensqualität in einem urbanen Umfeld im Zentrum.

 

 

 

 


REIC
Quartier 4a Süd Reininghaus, Alte Poststraße, 8020 Graz
2019

Bis 2003 wurde auf den Reininghaus Gründen Bier gebraut, die Geschichte reicht sogar bis ins 16. Jhdt zurück. Bis 2025 entsteht hier ein lebendiger Stadtteil für bis zu 10.000 Menschen.
RLP zeichnet sich für die Konzeption der Bauplätze Q4A-2A und 2B verantwortlich.  Ein wesentlicher Ansatz für die langfristige Nachhaltigkeit im Sinne des Smart-Citykonzeptes ist die Variabilität und Flexibilität in der Grundrissgestaltung und -nutzung, die RLP auch bei diesem Projekt eingesetzt hat.

Bauteil 2A
Zwei durch eine Brücke verbundene Gebäudeteile mit 5 und 10 Geschoßen fassen den Raum der Espalanade. Die Trennung dieser Baukörper schafft eine strukturierte Durchlässigkeit zum Gartenhof und dem Gewerbebau des Bauteils 2B.
Das Erdgeschoß zur Esplanade mit Gewerbenutzung sichert das „lebendige Erdgeschoß“.
Durch das gewählte einfache Konstruktions- und Infrastruktursystem sind die Geschoße variabel teil- und
nutzbar. Der Nachfrage entsprechend sind damit vielfältige Wohnungsgrößen und Typologien einsetzbar.
Die Geschoße 1 und 2 können auch auf Grund Ihrer Raumhöhe als mögliche Flexzone langfristig für Gewerbe und andere Nutzungen vorgesehen werden.

Bauteil 2B
Konzipiert als eine Gebäudekonfiguration mit höchster Flächenwirtschaftlichkeit. Gleichzeitig ist eine langfristige Nutzbarkeit gesichert, weil die Flächen vielfältig gestaltbar sind: Von intimeren Kleinbüros als Rückzugsorte bis zu außergewöhnlichen Bürolandschaften. Es sind konventionelle Bürostrukturen möglich, wie auch „Activity Based Working“. Dabei geht es darum, dass für die Mitarbeiter, die für sie am besten geeignete Arbeitssituation ausgewählt wird. Grundlage dafür ist ein robustes Konstruktions- und Infrastrukturprinzip, das mit geringem Aufwand die Anpassung an vielfältige typologische Anforderungen ermöglicht.

 

 


SPQ
Seeparkquartier: Städtebauliche Ideenfindung Seestadt Aspern, 1. Preis
2012

Leuchtturm am See
Die "Innenstadt" der Seestadt erfordert, um städtebaulich, sozial und kommerziell erfolgreich zu sein, einen sehr spezifischen Ansatz. Wir gehen davon aus, dass auf Grund des Qualitätsanspruches des gesamten Konzeptes in allen Bereichen, wie lmmobilienentwicklung, Stadtplanung, Prozessorientierung, kooperative Quartiersentwicklung, Nachhaltigkeil und Gebäudeplanung, das Innovationsquartier als Gesamtes ein Leuchtturmprojekt wird.

 

 


Die eingefügten Bebauungsbeispiele sollen zeigen, dass unter Berücksichtigung von Kriterien wie z.B. Kompaktheit und Speicherfähigkeit elegante und funktionelle Gebäude entstehen.Die Neutralität der Struktur sichert eine Vielzahl von Gebrauchsmöglichkeiten. Das Spezifische der Räume und Strukturen bietet Identifikation und Orientierung.


IWP
Innovatives Wohn- und Pflegehaus Döbling, 1190 Wien
2012

Zu Hause
Das neue Gebäude reagiert auf die Heterogenität der Umgebung. Ziel ist es, eine, trotz der relativ großen Baumasse, in den Kontext integrierte Gebäudestruktur zu schaffen.

Es wird das Prinzip der Einzelbaukörper im Umfeld aufgenommen. Zum öffentlichen Raum übernehmen die Stirnseiten der Cluster den Rhythmus der Nachbarbebauungen als Solitäre.

 

 


In jedem der drei Pflegegeschoße sind drei Bereiche mit jeweils zwei Wohngruppen angeordnet. Die Wohngruppen bestehen wiederum jeweils aus 14 Einheiten. Diese sind mit Bezug auf die gemeinsame Raumsequenz, dem sekundären Wohnbereich, der als Koch-, Ess- und Wohnraum mit zugehöriger Gemeinschaftsloggia dient, angeordnet.

Damit wird Identifikation und Vertrautheit, das Gefühl zu Hause zu sein, gestärkt.

Das Projekt wurde mit dem Architekturpreis der Stadt Wien "Schorsch 2013" ausgezeichnet.

IWP: Innovatives Wohn- und Pflegehaus Döbling, 1190 Wien

NZK
Neues Zentrum Kagran, 1220 Wien, WBW
2010

Stadtraum, ein Stück Stadt
Ein vielfältiger Stadtraum, der mit differenzierten Räumen, Plätzen, Gassen und Galerien die Intensität und Identität eines „wirklichen“, eines komprimierten Stadtzentrums schafft.

Die Hochhäuser
Die Horizontalität der lagernden Baukörper wird ergänzt durch die Vertikalität der beiden hohen Häuser, die von weitem sichtbare, unverwechselbare Zeichen sind. Für diesen spezifischen Ort und auch in Bezug auf den vorgegebenen Kostenrahmen sehen wir die 100 m Höhe des Bürohauses als beste Lösung. Durch die gefaltete Konfiguration der Hochhäuser wirken die Gebäude aus den unterschiedlichen Richtungen anders, das Bürohaus schmal und hoch vom DZ kommend, wie ein Cluster von mehreren Türmen aus der Prandaugasse.

Der Stadtkörper
Durch die Differenzierung der Baukörper in die Tiefe des Grundstückes werden immer nur Teile der Objekte sichtbar, die Baumasse wird so kontextuell mit dem Umfeld verzahnt. Wesentlich ist, den derzeit isolierten Bauplatz mit der U-Bahn, dem Donauzentrum und der Wagramer-Straße zu verknüpfen, ein integriertes Bezirkszentrum zu schaffen. Das Bezirksamt mit den vielfältigen bewohnerbezogenen Einrichtungen übernimmt die Rolle des „willkommenden Portals“. Es streckt sich gleichsam zu den Durchgängen und den Ausgängen der U-Bahn, schafft mit seiner gefalteten, für Bilder und Infos bespielbaren Untersicht eine Identität stiftende Stadtloggia für die Donaustadt.

NZK: Neues Zentrum Kagran, 1220 Wien, WBW

ÖBBK
ÖBB Konzernzentrale, 1100 Wien, WBW
2009

Vertikal-Horizontal
Im Stadtraum soll das Gebäude als differenzierte Stelle wirken, die in ihrer schmalen Erscheinungsform auf den Bahnhof als bezugnehmendes Element wirkt.

Das Horizontale des lagernden Bahnhofes wird auf diese Weise durch das Vertikale des hohen Hauses ergänzt.

Im Zusammenspiel mit dem Hochhaus am Gürtel wird ein klares Portal gebildet. Durch die Differenzierung des Baukörpers in die Tiefe des Grundstückes werden immer nur Teile des Objekts sichtbar, die Baumasse wird kontextuell mit dem Umfeld verzahnt.

ÖBBK: ÖBB Konzernzentrale, 1100 Wien, WBW

ODI
Olympisches Dorf, 6020 Innsbruck, WBW
2009

Sonne und Stadt
Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen und sozialen Vorgaben die Schaffung von Räumen hoher sozialer Qualität mit den Anforderungen des Passivhauses zu überlagern.

Eine Grundstruktur, die auf dem Prinzip der kontextuellen Solitäre aufbaut. Dies sind speziell modellierte Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen/Volumsverhältnis haben, sondern auch durch ihre raumbildende Konfiguration wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht, sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

ODI: Olympisches Dorf, 6020 Innsbruck, WBW

HOF2
Am Hof 2, 1010 Wien
2008

Dachausbau Wohnen und Hotel
Am Hof 2, 1010 Wien

HOF2: Am Hof 2, 1010 Wien

PETROC
Besucherzentrum Freilichtmuseum Petronell, WBW
2008

Blick in die Antike
Eine hochgestellte Vorhalle ermöglicht durch fokussierende Sichtverstärker den Ausblick auf die wesentliche Sehenswürdigkeiten (Heidentor, Amphitheater, Römertherme etc.), wie auch den Überblick über die imposante Ausdehnung der früheren Stadt.

Der Zugang über eine sanft geneigte Rampe, in Assoziation zur früheren Stadtmauer in diesem Bereich, ermöglicht die kreuzungsfreie Überquerung der Straße. Die Brücke bildet als Metazeichen ein zartes, aber klares Tor zum Besucherzentrum hin und ermöglicht die eindeutige Orientierung.

PETROC: Besucherzentrum Freilichtmuseum Petronell, WBW

HOB
Hotel Therme Oberlaa, 1100 Wien, WBW, 1. Preis
2006

Klare Ansage
Das Volumen des Hotels gliedert das weit gespannte Vorfeld und schafft klar artikulierte Bereiche. Die zur Therme orientierte Schrägstellung des Baukörpers betont den offenen Zugang zu Kurpark und Therme.

HOB: Hotel Therme Oberlaa, 1100 Wien, WBW, 1. Preis

ÖVAG
ÖVAG Österr. Volksbanken AG Zentrale, Wien, WBW
2006

Das Prinzip ist ein Erscheinungsbild zu schaffen, dass zwei Wahrnehmungsebenen aufspannt. Einerseits als integrierter Teil des Stadtgefüges, eingebettet in die bestehenden Strukturen durch die Tektonik und Massivität seiner Struktur.

Andererseits die Suche nach einer Zeichenhaftigkeit, die nicht vordergründig, sondern erst auf den 2. Blick unverwechselbar wirkt.

ÖVAG: ÖVAG Österr. Volksbanken AG Zentrale, Wien, WBW

HTAUERN
Nationalparkzentrum Hohe Tauern, Mittersill, WBW
2005

Neue Perspektiven
Das Nationalparkzentrum bezieht sein Prinzip aus der Einbettung in den geografischen Kontext des Salzachtals. Das Gebäude ermöglicht über seine Baukörpergliederung die umliegenden Berggipfel und Parklandschaften - fokussiert wie durch ein Fernrohr - ins Gebäude zu holen. Diese den Raumabfolgen zwischengeschalteten Blick- und Erschließungsräume können als "innere Gebirge" des Gebäudes wahrgenommen werden und stärken damit die Identität des Nationalparkzentrums.

HTAUERN: Nationalparkzentrum Hohe Tauern, Mittersill, WBW

KLEE
Wasserwerk Kleehäufel, 1220 Wien, WBW
2003

Sichtbares Zeichen
Das Grundstück in der versteckten Mulde ist absolut introvertiert. Im vorgeschlagenen Konzept soll es, ausgehend von der Bedeutung des Wassers, dem „wichtigsten Rohstoff des 21. Jahrhunderts", das in Wien unter Verfassungsschutz gestellt wurde, extrovertiert programmiert werden.

Das geplante Wasserwerk, das die Qualität unseres Wassers in ausreichendem Masse auch für die Zukunft sichern soll, muss sich auch nach außen manifestieren. Es wird daher ein ergänzendes, weithin sichtbares Element vorgeschlagen, das einerseits ein Zeichen für die Qualität des Wassers sein soll, wie auch als Erlebnis und „Lehrpfad" Wissen über das Wasser vermitteln soll.

KLEE: Wasserwerk Kleehäufel, 1220 Wien, WBW

HÜTTEL
Büro- u. Fitnesscenter Hütteldorferstraße, 1140 Wien
2003

Die aus statischen Gründen extrem leichten Auf- und Zubauten mit ihren Stahlkonstruktionen und Betonfertigteilwänden erhalten eine Haut aus Aluminiumgusstafeln.

Abdrücke von gefrorenem Pflanzengeflecht bilden in durchgehendem Rapport eine schimmernde, reliefhafte Oberfläche.

Das Büro- und Fitnesscenter Hütteldorferstraße wurde 2004 mit dem Wiener Stadterneuerungspreis ausgezeichnet.


WIED135
Wohn- und Geschäftshaus Wiedner Hauptstraße, 1050 Wien
2003

Die "Hängenden Gärten"
Das Gebäude wird eingebettet in den umhüllenden Naturraum der “hängenden Gärten”, die als Filter zum dynamischen Stadtraum sinnliche Stimmung vermitteln. Der Strukturaufbau erfolgt in Raumschichten, die parallel zur Straßenfront verlaufen. Die Erschließung ist eingebettet in den hohen vertikalen Grünraum. Eine offene Licht- und Luftschicht mit eingelagerten Nestern und Brücken, die unterschiedlichen Formen des Außenwohnens dienen, wird von einer weiteren Schicht mit verandenartigen Vorräumen als Puffer und Diele ergänzt.
Dahinter folgen, abgerückt von der Straße, Grundeinheiten von 50 Quadratmetern, die - kombinierbar und teilbar - unterschiedliche Nutzungszuschnitte und Wohnungsgrößen ermöglichen. Die Konstruktion mit Skelettrahmen erlaubt auch die Nutzung größerer zusammenhängender Flächen.


Eine Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen - blühende Rankgewächse, unterschiedlich duftende Sträucher, immergrüne und sich im Lauf der Jahreszeiten verändernde Blätter - bestimmen die Atmosphäre des erschließenden Zwischenraums. Diese unterschiedlich dichte Bepflanzung, die den Weg zu den Wohnungen begleitet, schafft wechselnde Lichtstimmungen und das Gefühl sich in den Pflanzkronen zu bewegen.


WITT
Betriebsgebäude Wittmann Möbel, Etsdorf, Niederösterreich
2002

Firn und Eis
In den Komplex der von Johannes Spalt geplanten und kontinuierlich erweiterten Betriebsgebäude der Firma Wittmann wurde ein Gebäude für die Endfertigung und Auslieferung eingefügt. Das neue Gebäude der Tapeziererei ist in den Hof zwischen Schlosserei und Fertigung eingeschoben. Seine geschwungene Außenform nach Norden resultiert aus den Wegeführungen und Wendekreisen der anliefernden und abholenden Transporter. Die Halle ist eine einfache Konstruktion aus Stützen und Trägern mit größeren Spannweiten in Querrichtung.

 

 


Die Träger und die Dachflächen aus Trapezblechen mit extensiver Begrünung sind leicht geneigt, die darunter schwebenden Schichten der technischen Infrastruktur strikt horizontal. Diese minimale Verschiebung wirkt als visuelle Vibration im homogenen Raum. Die gekurvte Wand aus Profilbaugläsern mit eingelegter transluzenter Wärmedämmung schafft gleichmäßige Belichtung der Arbeitsplätze. Je nach äußerer Stimmung changiert der Lichtcharakter der Oberfläche von Firnflächen zu Eisfeldern.


LAX
Veranstaltungszentrum Kaiserbahnhof Franz-Josefsplatz, Laxenburg
2001

In den Bestand eingreifen
Die Halle des winzigen Kopfbahnhofs wurde Mitte des 19. Jhdt. für Sonderzüge des Kaisers errichtet. Mit dem für die Nutzung als Veranstaltungszentrum erforderlichen Zubau wird gestalterisch die früher offene Westseite neu interpretiert, indem der schachtelartige Neubauteil wenige Meter in den Bestand hineingreift. Seitlich wird der Zugang offen gelassen und über ein Atrium der Raumverschluss relativiert. Damit erhält das Bauwerk eine zweite Kopfsituation.


OPS
Office Park Schwechat, WBW
2001

Grundprinzip ist in der Interpretation des Bebauungskonzeptes die Belegung der Kanten des Feldes. Durch Höhenstaffelung und Auskragung wird über die Differenzierung der Volumina die Signifikanz gestärkt und eine Differenzierung des Freiraumes gesucht.

Die horizontale Schichtung der Volumen, die auch ihre Untersicht als 5.Fassade zeigen, schafft neben der Freiraumgestaltung, in der harte Vorbereiche als außenliegendes Foyer in dicht begrünte Bereiche des Kindergartens übergehen können, unterschiedliche Außenraumqualitäten.

Die Nutzung von Dachterrassen sowie eingeschnittenen Gärten erweitert die Nutzungsmöglichkeiten.

OPS: Office Park Schwechat, WBW

FIAT
Fiatgründe, 1120 Wien, WBW
2001

Die Fiatgründe sind als Nahtstelle Begrenzung der Schönbrunner Schloßgärten nach Osten und leiten in die bestehende Bebauungsstruktur aus Blöcken und Einzelgebäuden über. Der Kontext wird interpretierend verwoben.

Dieser Ansatz formuliert ein Hotel, dessen Zimmer zum Großteil die Schloßgärten einbeziehen und Mischnutzung, die als komprimierte Landschaft räumliche Vielfalt und Nutzungsflexibilität vereint.

FIAT: Fiatgründe, 1120 Wien, WBW

PLEASURE
Pleasure Dome - Entertainmentcenter Gasometer, 1030 Wien
2001

Das Gebäude ist als, vor die Gasometer gelagerte, Struktur konzipiert, eine Art topologische, "landschaftliche" Architektur.

Ein, den öffentlichen Raum begrenzender, "Sockel", der durchsichtig und durchscheinend, in Farbe und Licht getränkt, eine große städtische Skulptur bilden soll, vermittelt zwischen Innen und Außen und versucht einen neuen Bezug zur Stadt herzustellen.

Das Entertainment Center wurde 2001 mit dem Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs ausgezeichnet.


BLAHA
Kompetenzzentrum Firma Blaha, Korneuburg, WBW
1999

Zur Straße vorgelagert die "große Vitrine" als Gewebe, kombiniert aus drei unterschiedlichen Fertigteilelementen.

Ein verglaster Teil ist Erschließung/Halle und Eingang. Die beiden Ausstellungsebenen sind gestapelte Scheiben und Körper, die, hinein geschoben an und in die Geschoßebenen, räumliche Vielfalt, unterschiedliche Atmosphäre und Bespielbarkeit mit der Möglichkeit des Überblicks verbinden - Einheit in der Vielfalt.

BLAHA: Kompetenzzentrum Firma Blaha, Korneuburg, WBW

EURO
Kinocenter "Cineplexx City", 5020 Salzburg
1999

Am Salzburg Bahnhofsplatz wurde in distanzierter Verknüpfung zur ehemaligen Brotfabrik von Hugo Gessner das Kino- und Entertainmentcenter als "kontextueller Solitär" errichtet.

Thema ist die transluzente, stofflich wirkende, das Licht differenziert filternde Hülle des Gebäudes, die fast unmerklich eine Metamorphose durchlebt.


WIFIP
Erweiterungsbau WIFI, St. Pölten
1997

Der Grundriss der bestehenden Anlage von Karl Schwanzer weist eine großzügige Leiterstruktur auf. Fünf Höfe werden von zwei langgestreckt-parallelen Ganghallen tangential eingeschlossen. Dieser Charakter soll in der Erweiterung aufgenommen, aber in anderer Form umgesetzt werden.

Während der Verwaltungs- und Präsidialbereich mit bescheideneren Gängen und kleineren Höfen an den Bestand anschließt, entwickelt sich der chlusterartige Teil mit den Lehrsälen etwas freier.

WIFIP: Erweiterungsbau WIFI, St. Pölten