Arena
Multifunktionsarena Neu Marx, 1030 Wien, WBW
2021

Auf dem ehemaligen Schlachthofareal im dritten Wiener Gemeindebezirk soll eine Multifunktionsarena für rund 20.000 Besucher sowie diverse Büro- und Hotel-Nutzungen entstehen.
Der Wettbewerbsbeitrag von RLP sieht eine Arena mit großem Holzdach sowie ein, mit Brücken an die Halle angebundenes, Holzhochhaus vor.

Hallendachtragwerk
Geometrisch und von ihrer Wirkungsweise sind die Fachwerkträger der Halle einfach strukturiert, aus wenigen standardisierten Komponenten aufgebaut und damit sehr wirtschaftlich herzustellen.
Hybride Fachwerkträger mit Gurten und Druckpfosten aus Brettschichtholz und Zugdiagonalen aus Stahl lassen einen Dachraum entstehen, der ideal geeignet ist für die Aufnahme der Haustechnik, der Bühnentechnik und der Akustikelemente.

Holzhochhaus für Nachhaltigkeit
Das einfache System des Hochhauses ermöglicht die effiziente Ausführung als hybrides Holzhochhaus.
Mineralischer Kern und Sockel, daran angelagert die Holzbauteile. Stützen, Träger und HBV decken.
Einfache, effiziente Errichtung mit Vorfertigung und Systembauweise.

Klimagerechtes Bauen
Auf Grund der Ausdehnung der Arena wird eine Fläche von fast 35.000m² versiegelt.
Um dies zu kompensieren werden großzügige Bepflanzungen von Hallendach und Hallenfassade vorgesehen: die hängenden Gärten als umlaufende Schicht eines Grünraums für alle Jahreszeiten.


FBT
Fernbusterminal, 1020 Wien, WBW
2021

In direkter Nähe zum Stadion Center und dem Dusika-Stadion im 2. Bezirk solle ein Busterminal mit Büro-Hochhaus und ein Hotel errichtet werden.
Der Wettbewerbsbeitrag von RLP sieht neben dem Fernbusterminal ein Bürohochhaus als „stand alone Hochhaus“ sowie ein Hotelgebäude vor, die unabhängig vom Fernbusterminal betrieben und genutzt werden können.

Bürohochhaus
Autonome großzügige Erschließungen von außen. Die Konfiguration des Hochhauses ermöglicht eine effiziente Struktur und Gestaltung des Grundrisses. Geringe Flächenanteile wo Raum auf geschlossenen Kern stößt. Damit großteils Flächen hoher Raumqualität und Nutzungsvariabilität. Die Raumtiefe ermöglicht attraktive und vielseitige Nutzung – vielfältig bespielbar für unterschiedliche Bürostrukturen. Sowohl kleinteilig, strukturierte Büroformen wie Zellenbüro oder Kombibüro.
Größte Anzahl der Arbeitsplätze am Licht. Die Räume sind bis in die Tiefe des Grundrisses natürlich belichtet.

Hotel
Auch das Hotel mit 180 Zimmern und den erforderlichen Nebenflächen kann als eigenes Gebäude, in Teilen über dem FBT errichtet werden. Eine Erweiterung auf 300 Zimmer ist durch die Anbindung mit Verbindungsbrücken ans Hochhaus einfach möglich.

Variabilität und funktionelle Nachhaltigkeit
durch kompakte, einfach konstruierte Baukörper mit einem „low tech / high energy“ Haustechniksystem.


QBC6.2
Serviced Apartments im Quartier Belvedere, 1100 Wien
2016

Wohnen auf Zeit

Das QBC besticht durch seine zentrale und verkehrsgünstige Lage am neuen Hauptbahnhof, einem attraktiven Nutzungsmix und die moderne Architektur.
Das QBC 6.2, das Rüdiger Lainer + Partner geplant hat, umfasst 10 Obergeschoße. Auf den über 8.500 m² Bruttogeschoßfläche entstehen 131 Serviced Apartments mit vollausgestatteter Küche. Im Erdgeschoß befinden sich auf ca. 750m² Co-Working-Flächen samt Besprechungsräumen und ein Fitnessbereich. 

 

 


SPQ
Seeparkquartier: Städtebauliche Ideenfindung Seestadt Aspern, 1. Preis
2012

Leuchtturm am See
Die "Innenstadt" der Seestadt erfordert, um städtebaulich, sozial und kommerziell erfolgreich zu sein, einen sehr spezifischen Ansatz. Wir gehen davon aus, dass auf Grund des Qualitätsanspruches des gesamten Konzeptes in allen Bereichen, wie lmmobilienentwicklung, Stadtplanung, Prozessorientierung, kooperative Quartiersentwicklung, Nachhaltigkeil und Gebäudeplanung, das Innovationsquartier als Gesamtes ein Leuchtturmprojekt wird.

 

 


Die eingefügten Bebauungsbeispiele sollen zeigen, dass unter Berücksichtigung von Kriterien wie z.B. Kompaktheit und Speicherfähigkeit elegante und funktionelle Gebäude entstehen.Die Neutralität der Struktur sichert eine Vielzahl von Gebrauchsmöglichkeiten. Das Spezifische der Räume und Strukturen bietet Identifikation und Orientierung.


ÖBBK
ÖBB Konzernzentrale, 1100 Wien, WBW
2009

Vertikal-Horizontal
Im Stadtraum soll das Gebäude als differenzierte Stelle wirken, die in ihrer schmalen Erscheinungsform auf den Bahnhof als bezugnehmendes Element wirkt.

Das Horizontale des lagernden Bahnhofes wird auf diese Weise durch das Vertikale des hohen Hauses ergänzt.

Im Zusammenspiel mit dem Hochhaus am Gürtel wird ein klares Portal gebildet. Durch die Differenzierung des Baukörpers in die Tiefe des Grundstückes werden immer nur Teile des Objekts sichtbar, die Baumasse wird kontextuell mit dem Umfeld verzahnt.

ÖBBK: ÖBB Konzernzentrale, 1100 Wien, WBW

ODI
Olympisches Dorf, 6020 Innsbruck, WBW
2009

Sonne und Stadt
Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen und sozialen Vorgaben die Schaffung von Räumen hoher sozialer Qualität mit den Anforderungen des Passivhauses zu überlagern.

Eine Grundstruktur, die auf dem Prinzip der kontextuellen Solitäre aufbaut. Dies sind speziell modellierte Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen/Volumsverhältnis haben, sondern auch durch ihre raumbildende Konfiguration wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht, sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

ODI: Olympisches Dorf, 6020 Innsbruck, WBW

HALLE
Sitz der Kulturstiftung des Bundes Deutschland, Halle an der Saale, WBW
2009

WBW Neubau des Sitzes der Kulturstiftung des Bundes Deutschland
Halle an der Saale, 2009

 

 

HALLE: Sitz der Kulturstiftung des Bundes Deutschland, Halle an der Saale, WBW

KHN
Krankenhaus Nord, 1210 Wien, WBW
2008

Verschränkung von Stadt und Spital
Das Krankenhaus Nord ist als Stadtbaustein zwischen den Bahnlinien eingebettet. An der Brünnerstraße entsteht ein großer begrünter Vorplatz, der zur Stadt hin sich mit Geschäften, Sozialeinrichtungen etc. öffnet. Die Stadt reicht also in das Krankenhaus hinein, der eigentliche Krankenhausbereich beginnt bei der Infostelle.

Niedere hochflexible Baukörper für Erstversorgung, Ambulanzen, Diagnostik, OP und externe Nutzungen, davon getrennt der hohe Baukörper mit primär Pflegebereichen.


Dieser hohe Baukörper ist so aufs Grundstück gesetzt, dass er

  • Distanz von den Bahnlinien hält.
  • Die Flächen in einer Sternform verteilt, somit die Baumassen aus der Stadtperspektive reduziert.
  • Mit einer Schmalseite zur Brünnerstraße gestellt, die soziale Nutzung nach außen darstellt.
  • Einen großzügigen Vorplatz bildet.
  • Große Screens an den Flügelschmalseiten ermöglichen die Darstellung des KH Nord nach außen. Die Gestaltung dieser Flächen kann in einem partizipatorischen Prozess entwickelt werden.
KHN: Krankenhaus Nord, 1210 Wien, WBW

HMV
Haus mit Veranden: Niedrigenergiewohnhaus und KITA Buchengasse, 1100 Wien
2008

Der neue Wiener Block
Aus einer 1-2 geschoßigen Sockelzone mit eingeschnittenen Freiflächen und privaten Höfen wächst die höhere Bebauung, die von dem niederen, differenzierten Blockrand zurückrückt.

Die Solitäre werden durch ihre Terrassierung, Einschnitte und die vorragenden, individuellen Veranden gegliedert.

Dieses Konzept bietet den Bewohnern und Anrainern trotz hoher Dichte Freiraumqualität, Ausblick, Durchblick und Besonnung. Das Prinzip der Grundrisse basiert auf einem einfachen Modulsystem, welches eine Aneinanderreihung vielfältiger Grundrisstypen ermöglicht.


Eine großes Angebot an gemeinschaftlichen Freiflächen unterschiedlicher Qualitäten und Organisation wie Gemüsegärten, Liegewiesen, Whirlpool und Sauna am Dach, Kinderspielplätze und introvertierte Loggien (vertikale Gärten), bereichern die Wohnoase.

Wir freuen uns, dass das Haus mit Veranden mit folgenden Auszeichnungen geehrt wurde:
- Green Good Design Award (2010)
- 20+10+X World Architecture Community Award (2010)
- best architects 2010


PETROC
Besucherzentrum Freilichtmuseum Petronell, WBW
2008

Blick in die Antike
Eine hochgestellte Vorhalle ermöglicht durch fokussierende Sichtverstärker den Ausblick auf die wesentliche Sehenswürdigkeiten (Heidentor, Amphitheater, Römertherme etc.), wie auch den Überblick über die imposante Ausdehnung der früheren Stadt.

Der Zugang über eine sanft geneigte Rampe, in Assoziation zur früheren Stadtmauer in diesem Bereich, ermöglicht die kreuzungsfreie Überquerung der Straße. Die Brücke bildet als Metazeichen ein zartes, aber klares Tor zum Besucherzentrum hin und ermöglicht die eindeutige Orientierung.

PETROC: Besucherzentrum Freilichtmuseum Petronell, WBW

FZWC
Gestaltung Fußgängerzone Wien City, 1010 Wien, WBW
2007

Entwurfsgrundsätze Gestaltung

  • Ruhige, homogene, leicht changierende Oberfläche
  • Eingelegte Spur betont das fließende Prinzip und ist Leitspur für die Anlieferung
  • Flusslandschaft mit Implantaten
  • Die elliptischen Schanigärten assoziieren Steine im Fluß
FZWC: Gestaltung Fußgängerzone Wien City, 1010 Wien, WBW

HOFG
Senioren- und Pflegeheim am Hofgarten, 6020 Innsbruck, WBW
2007

Dezent und kontextuell
Das neue Gebäude reagiert auf die Heterogenität des Kontextes. Ziel ist eine, gegenüber der derzeitigen Situation, visuell weniger massiv in Erscheinung tretende Gebäudestruktur, die auch eine innenräumliche Differenzierung erlaubt.

HOFG: Senioren- und Pflegeheim am Hofgarten, 6020 Innsbruck, WBW

MTH
Neugestaltung Maria-Theresien-Straße, Ankauf Innsbruck, WBW
2006

In der Fernwirkung flächig,
In der Nahwirkung klar strukturiert

MTH: Neugestaltung Maria-Theresien-Straße, Ankauf Innsbruck, WBW

WIKA
Wirtschaftskammer NÖ, 3100 St. Pölten
2006

Kalkulierter Zufall
Auf den ersten Blick wirkt das lange Gebäude mit der mehrmals flach geknickten Fassade nicht wie ein Bürohaus. Es hat nicht die übliche Glasfassade und schon gar nicht in doppelter Ausführung. Vielmehr ist es ein Massivbau. Städtebaulich korrespondiert das weit südlich des historischen Zentrums befindliche Bauwerk mit benachbarten Wohnanlagen. Doch von diesen unterscheidet es die lebendig bewegte große Form.
Aus dem massiven Volumen sind da und dort loggienartige Volumen herausgeschnitten. Bauplastisch relativieren sie die Strenge des großen Körpers; funktional dienen sie kurzen Arbeitspausen im Freien. Die außen aufgesetzten Fenster scheinen auf den ersten Blick ebenfalls unregelmäßig angeordnet, die scheinbare Zufallsverteilung folgt jedoch exakten geometrischen Regeln und korrespondiert mit den Bürotrennwänden. Die kalkulierten Zufälligkeiten vermeiden eine Untergliederung der Fassade, lassen sie flächiger wirken und stärken die große, ganzheitliche Form.


In spitzem Winkel durchstößt die Eingangshalle das Erdgeschoss. Nach der Ädikula des Windfangs gelangt man in eine zwei Geschoße hohe Vorhalle. Ein Steg, der den Raum quer überspannt, bildet eine kurze Zäsur, bevor der sechs Geschoße hohe, glasüberdeckte Lichthof folgt. Im Grundriss reihen sich die Büros entlang den Fassaden. Drei Flügel streben wie bei einem Y vom Rumpf des Baukörpers weg. Ihre Mittelzonen sind keilförmig aufgespreizt und enthalten Neben- und Archivräume.
Der hohe Lichthof von unregelmäßiger Raumbegrenzung entfaltet seine autonome Kraft im Zentrum. Rundum ziehen sich die Erschließungsgalerien der Büros. Die Gänge werden von den innen verglasten Loggien oder kleinen Ausweitungen unterbrochen. An den Stirnseiten der Gebäudeflügel entsteht jeweils eine kleine Halle.

 
Dieses Projekt wurde mit folgenden Auszeichnungen gewürdigt:
- Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs (2006)
- Vorbildliches Bauen in Niederösterreich (2008)

WIKA: Wirtschaftskammer NÖ, 3100 St. Pölten

KUKA
Kunstplatz Karlsplatz, 1040 Wien
2006

Erlebnis Kunst
Die Definition als Kunstplatz Karlsplatz bedingt die bewusste visuelle Integration der vielfältigen kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen. Essentiell für das Erleben des Karlsplatzes als Kunstplatz ist das Sichtbarmachen der Institution. Dies wäre ein einfacher 1. Schritt. Einbeziehen der unterschiedlichen historischen Entwicklungsstufen und der sich daraus ergebenen Einschränkungen als pragmatisches Handlungsfeld. Das Gedächtnis des Ortes als Hintergrund.

KUKA: Kunstplatz Karlsplatz, 1040 Wien

TUFLUG
TUFLUG: Flugfeld Aspern, Studie mit TU-Wien, 1220 Wien
2005

TU-Wien Studie Flugfeld Aspern


FHALG
FH Campus Altes Landgut Wien, WBW
2005

Lebendige Stadt
Einfach aber doch unverwechselbar soll der FH-Campus als "kontextueller Solitär" das weite Feld des Alten Landgutes prägen. Kein Schulhaus, kein Bürohaus, ein Stück lebendige Stadt mit Konzentrations-, Rückzugs- und Kommunikationsbereichen.

FHALG: FH Campus Altes Landgut Wien, WBW

Fried
Friedrich Schmidt Platz, 1010 Wien, WBW
2004

Neugestaltung des Eingangsbereiches des Amtshauses

 

 

Fried: Friedrich Schmidt Platz, 1010 Wien, WBW

RETTUNG
Rettungsstation Mariahilf, 1060 Wien, WBW
2004

Block und Solitär
Das durch das gestalterisch und städtebaulich ungeschlachte Hotel zerstörte Blockgefüge wird anders interpretiert, indem der vorgeschlagene Neubau mit seinen historischen Nachbarn einen Kleinblock bildet.

Dieses neue Element ist sowohl Block im Stadtgefüge wie auch Solitär im Bezug zum Hotel. Durch eine intensiv bepflanzte Terrasse und die Fassade nach Norden wird die Anbindung ans Hotel harmonisiert und eine Feuermauer vermieden.

RETTUNG: Rettungsstation Mariahilf, 1060 Wien, WBW

BELVAL
Verwaltungsgebäude Belval, Luxemburg, WBW
2004

Conception
La configuration géométrique du bâtiment et son intégration dans le contexte urbain sont déterminées par les lignes de référence. La ligne diagonale relie les ´Points-hauts´. Ainsi, les cheminées marquent un point de repère unique.

Les infrastructures existantes et nouvelles représentent d´autres relations. Les éléments répétitifs, horizontals et verticals entrent en dialogue et répondent aux principes de l'échelle du site temps.

BELVAL: Verwaltungsgebäude Belval, Luxemburg, WBW

RAD
Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg, WBW
2003

Proportionen
Ein Saal, der in seiner Grundrissgeometrie der Proportion 1:2 eines klassischen Konzertsaales entspricht. Die wegen der kontextuellen Bedingungen fehlende Höhe zur idealen Proportion 1:1:2 wird durch längsgerichtete geneigte Deckenscheiben, die akustisch als Diffusor wirken, kompensiert.

Die geneigten Scheiben suggerieren in der Aussenerscheinung eine Dachlandschaft und fügen so das Volumen in die Umgebung ein.

RAD: Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg, WBW

20ER
Erneuerung/Erweiterung Museum des 20. Jhdts, Wien
2003

Freigestellt
Der Pavillon von Karl Schwanzer wird entsprechend dem Prinzip des Weltausstellungspavillons in Brüssel freigestellt, eine schwebende Plattform hebt ihn über das angrenzende Gelände.

Damit wird der Bezug zum Umfeld intensiviert, eine vielseitige Verknüpfung ermöglicht. Gleichzeitig kann die Grundstruktur und Erscheinungsform des Pavillons beibehalten werden.

20ER: Erneuerung/Erweiterung Museum des 20. Jhdts, Wien

BHSALZ
Gutachterverfahren Postareal, Bahnhof Salzburg
2003

Beziehungen
Die Bebauung der großen Brachfläche sucht die Überlagerung zweier Ansätze: Straffung und Öffnung. So wird das heterogene Umfeld durch die neue Bebauung zusammengefasst, das diffuse Umfeld gleichsam gestrafft. Dies wird vom Ansatz der kontextuellen Öffnung überlagert.

Die Setzung der Gebäude erlaubt Längs- und Querbeziehungen und öffnet Sichtbeziehungen ins Umfeld, eingefügte und eingeschnittene Raumsequenzen gliedern das kompakt gefügte Ensemble.

BHSALZ: Gutachterverfahren Postareal, Bahnhof Salzburg

LAX
Veranstaltungszentrum Kaiserbahnhof Franz-Josefsplatz, Laxenburg
2001

In den Bestand eingreifen
Die Halle des winzigen Kopfbahnhofs wurde Mitte des 19. Jhdt. für Sonderzüge des Kaisers errichtet. Mit dem für die Nutzung als Veranstaltungszentrum erforderlichen Zubau wird gestalterisch die früher offene Westseite neu interpretiert, indem der schachtelartige Neubauteil wenige Meter in den Bestand hineingreift. Seitlich wird der Zugang offen gelassen und über ein Atrium der Raumverschluss relativiert. Damit erhält das Bauwerk eine zweite Kopfsituation.


FHEIS
Fachhochschule Eisenstadt, WBW
2001

Ist ein Diskurs über lineare und flächige Gebäude, deren Entwickelbarkeit und Flexibilität, sowie die Strukturen und deren Nutzungsqualitäten im Eisenstädter und burgenländischen Umfeld.

Entwickelt wurde eine Struktur, die ein Feld definiert. Daraus sind schmale Streifenfelder entstanden. Diese Felder können sowohl als Volumina wie als Zwischenräume interpretiert werden. In dieses Feld werden die größeren Bereiche - wie die Hörsäle - eingefügt, gleichsam aus den Streifenfeldern ausgestanzt.

Die entstehenden Zwischenräume sind eingelagerte Freiräume - Hain, Teich, Wäldchen, Platz, Wiese, Rosenbeet etc. - und bieten unterschiedliche Aufenthaltsqualität.

FHEIS: Fachhochschule Eisenstadt, WBW

PLEASURE
Pleasure Dome - Entertainmentcenter Gasometer, 1030 Wien
2001

Das Gebäude ist als, vor die Gasometer gelagerte, Struktur konzipiert, eine Art topologische, "landschaftliche" Architektur.

Ein, den öffentlichen Raum begrenzender, "Sockel", der durchsichtig und durchscheinend, in Farbe und Licht getränkt, eine große städtische Skulptur bilden soll, vermittelt zwischen Innen und Außen und versucht einen neuen Bezug zur Stadt herzustellen.

Das Entertainment Center wurde 2001 mit dem Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs ausgezeichnet.


VSV
Volksschule Vorgartenstraße, 1020 Wien, WBW
2000

Das Schulgebäude soll Teil des didaktischen Programms sein, es ist der Ort sozialer Entwicklung. Dem entspricht auch die räumliche und funktionelle Struktur des Gebäudes. Das Schulgebäude ist konzipiert als offenes System, das räumliche und soziale Qualitäten definiert, aber auf die vielfältigen Entwicklungen der Zukunft reagieren kann.

Definierte, neutrale Bereiche werden ergänzt durch entwickelbare Zonen, die besondere Erlebnisse stimulieren.

VSV: Volksschule Vorgartenstraße, 1020 Wien, WBW

KUKA
Kunstplatz Karlsplatz, 1010 Wien, WBW
1999

Identifikation und Orientierung
Das Projekt untersucht den Bereich von der Akademie der bildenden Künste bis zum Übergang zum Schwarzenbergplatz. Es ist der Versuch einer Interpretation, die vom Raum ausgehend, sowohl die geschichtliche Entwicklung einbezieht, wie auch eine Art Spurensuche betreibt.

Die Qualitäten der Räume und ihres Gebrauchs sollen herausgearbeitet und verstärkt werden. Dies bedingt, Grenzen und Überleitungen neu zu definieren und die wesentlichen Verknüpfungen zu betonen. Es sollen Verbindungslinien und Sichtbeziehungen entlang des ehemaligen Glacis verstärkt werden, andererseits jedoch Raumkonfigurationen entwickelt werden, die Identifikation und Orientierung erlauben.

Die spannendste "versteckte" Verknüpfung, die der Achse der Karlskirche zur Hofburg, ist durch die Bauten der Ringstraßenzeit völlig abgedeckt, andere Beziehungen können jedoch noch herausgearbeitet werden.

KUKA: Kunstplatz Karlsplatz, 1010 Wien, WBW

ZMF
Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz
1998

Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz, 1998

ZMF: Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz

YOU
Jugendkulturen ‘68 –‘98, Steirische Landesausstellung, Bad Radkersburg
1998

Zwischen Altbausubstanz und einem neu hinzugefügten Quader aus Stahlbeton öffnet sich ein großzügiger Hof, der für die Zeit der Ausstellung mit einem provisorischen Dach überspannt war.

In diese Struktur legten Rüdiger Lainer, Werner Silbermayr und der Grafik-Designer Erich Monitzer eine Ausstellungslandschaft, die über mehrere Ebenen führte. Als Rhythmusgeber dienten geschlossene thematische Stimmungsräume, auf die Vertiefungszonen folgten.

Teils über offene Rampen und Stege, teils durch die Räume des Altbestands führte die Chronologie von den 60iger bis zu den 90iger Jahren.

YOU: Jugendkulturen ‘68 –‘98, Steirische Landesausstellung, Bad Radkersburg

FAVTU
Institutsgebäude TU Wien, 1040 Wien
1997

Von außen ordnet ein raumwirkendes Textbild den Bestand und umschreibt die neue Verwendung zweier Häuser.

Im Inneren werden zwei Elemente eingefügt, um die gleichwertige Verknüpfung der Gebäudetrakte zu ermöglichen.

1. Die verbindende Halle ("Stoa")

2. Die Spange - ein zentral gelegenes Stiegenhaus


ABS
Hauptschule der Stadt Wien, Absberggasse, 1100 Wien
1994

An der Südspitze des Stadterweiterungsgebietes bildet das neu hinzugefügte Bauwerk einer 12-klassigen Hauptschule dessen Abschluss. Der spielerische Umgang mit den Erschließlungsräumen, die auch Plätze und Bereiche zum Verweilen aufweisen, macht die Tagesschule zu einem prinzipiell angenehmen Aufenthaltsort. Wechselnde Zonierungen mit gemütlichen Nischen bei guter Übersicht und Erschließlungsalternativen machen aus dem gegliederten Bauwerk eine kleine Stadt.


Das Projekt wurde 1995 mit folgenden Auszeichnungen gewürdigt:
- Anerkennungspreis Architekturtage Piran
- Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs