Städtebau
2021

Vor jeder Gestaltung ist Städtebau die Ausarbeitung von Regeln, innerhalb derer sich Aktivitäten und Baustrukturen frei entwickeln können, und beinhaltet damit die Paradoxie von 'Regeln der Unregelmäßigkeit'. Parallel zur Offenheit, Flexibilität und Aneignungsmöglichkeit von Baustrukturen und Räumen setzt Urbanismus auch kreative Ankerpunkte für Identitäten und Identifikationen. Im glücklichen Fall werden aus Qualitäten Bilder und Atmosphären.

Städtebau bedeutet, vielfältige und heterogene Anforderungen zu begreifen und das Unvorhersehbare und Unwägbare als wesentlichen Teil des urbanen Prozesses zu akzeptieren.

Städtebau beinhaltet die Interpretation eines gegebenen Raumes im Wandel und einen Beitrag zu seiner Transformation. Städtebau ist eine Methode zur Steuerung und Definition eines offenen Systems.

Städtebau:

GASO
Südliches Gasometervorfeld 2.0, 1110 Wien, städtebaulicher WBW, 3. Preis
2019

Mehrwert Simmering

Am Gelände des ehemaligen Betriebs- und Gewerbegebietes Erdberger Mais entsteht mit 7 ha (3 ha bebaubare Fläche und 4 ha Freifläche) ein multifunktionales Stadtteilzentrum für Wohnen, Arbeiten, Handel und Freizeit. Für das südliche Gasometervorfeld, das Herzstück des Erdberger Mais, hat RLP das städtebauliche Konzept entwickelt und wurde dafür mit dem 3. Preis einer international besetzten Jury ausgezeichnet.

Der Erdberger Mais soll sich zu einem vielfältigen, urbanen und belebten Stadtteil von Wien entwickeln, in dem ein Mit- und Nebeneinander von Arbeiten und Wohnen das charakterisierende Nutzungsspektrum darstellt.


Biotope City - CC4/1+2, CC7
Urbane Achse - Bauten für das Stadtleben
2018

Wege-Netz der Kommunikationen

Die Biotope City unterscheidet sich neben vielen anderen Komponenten von den gewöhnlichen Stadtrandsiedlungen durch ihre urbane Achse. Sie führt von der Triester Straße bis zum Hauptplatz der City. Was macht nun die städtische Qualität dieser Achse aus? Es ist die Einbindung des halböffentlichen Raumes in die Gebäude selbst.

Will heißen, die Erdgeschosszonen der begleitenden Gebäude werden von Geschäften und Lokalen belebt. Stadtmöbel bieten Ruhepole im transitorischen Raum der Stadtflaneure. Die Verbindung Triester Straße-Hauptplatz begleitet RLP den Gebäuden CC4|1+2. Im CC4|1 ist ein weiterer Magnet der City-Community: Die Sporthalle des Quartiers.

 

Die Logik der Erschließung des Quartiers endet nicht mit der ausbildung einer starren Achse. Vielmehr führt eine Stiege über eine Hangkante hinweg zu den oberen Bereichen der Biotope City mit der Schule und den Wohnbauten CC7 von RLP.

Somit ergibt sich ein schlüssiges Wegenetz im Quartier, dessen inhaltlicher Schwerpunkt auf dem Zusammenleben der BewohnerInnen liegt. Hier soll öffentliches Leben entstehen, damit die City ihrem Namen gerecht wird. 

Weitere Projekte von RLP in der Biotope City: CC1-The BrickCC3


Biotope City - CC1
The Brick, Triester Straße 89-91, 1100 Wien
2018

Die Ruhe des Mediums

Im Rahmen der Biotope City entsteht bis 2020 „The Brick“: Der Gebäudekomplex mit 30.730 m² BGF für die Soravia-Gruppe umfasst ein Hotel, Gastronomie und zwei Bürotrakte. Die Baugruppe bildet das Entrée zur Biotope City und begleitet zugleich die Triester Straße.

Die Materialwahl von RLP für die eleganten Fassaden auf dem Gebiet der ehemaligen Ziegeleien war naheliegend wie auch spannend: Im Entwurf zeigte sich die Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten mit dem „ersten Fertigteilprodukt der Menschheit“ (Roland Rainer).

Die Pfeiler-Ordnung in Einklang mit der städtebaulichen Disposition ergibt einen markanten Gebäudekomplex – ein Landmark im Verkehrsstrom der Triester Straße. Die Ordnung orientiert sich an klassischen Beispielen mit der Auflösung der Baumassen nach oben hin. 

 

 

 

Die wandelnde Perspektive der Fassadenflucht ergibt eine Verdichtung und Ausdehnung der Pfeiler-Ordnung, sodass ein cinematographischer Effekt entsteht. Dabei bleibt die Architektur "standhaft", orientiert sich nicht an Bildern außerhalb des Mediums.

Es sind die einfachen, genuinen Mittel der Baukunst und die Authentizität des Materials, welche eine selbstverständliche und damit ruhige Wirkung des Gebäudes generieren. 

The Brick wurde 2x mit DGNB-Platin und 1x mit ÖGNI Kristall ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt The Brick den Architekturpreis "Gebaut 2020" der Magistratsabteilung 19.

 

Weitere RLP-Baufelder RLP: CC3CC4/1+2, CC7


FREIH
Stadterweiterung Freiham Nord, München, WBW
2017

Kompaktes, urbanes und grünes Wohnquartier

Auf einem 200 Hektar großen Areal westlich von München soll unter dem Aspekt des „Stadt Weiterbauens“ ein neuer, zukunftsfähiger Stadtteil entstehen. 

"Stadt anders denken": Herkömmliche Siedlungsstrukturen definieren die Baumassen und definieren die Restflächen als Freiraum. Der Ansatz von Rüdiger Lainer + Partner für diesen Wettbewerb war die Umkehrung dieses Prinzips. Die Topographie des Geländes bestimmt die Anordnung der Baumassen, definiert die Verkehrsströme und ihre Beziehung im Siedlungsgebiet. 

Das Leitbild einer Stadt der kurzen Wege mit ausreichendem, zukunftsweisendem, leistbarem Wohnraum bindet den neuen Stadtteil durch gemeinsam nutzbare Grün- und Freiflächen und seine städtebauliche Struktur in das bestehende Stadt- und Landschaftsgefüge ein. Der öffentliche Raum als gemeinsamer Aufenthalts-, Begegnungs- und Kommunikationsraum ist Ausgangspunkt der Qualität und spezifischen Ausstrahlung des Quartiers. 

Dadurch kann sich eine eigenständige Identität unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Klimaschutz entwickeln.

 

 


CAMPA
Campagne Reichenau: Leitprojekt für ein Innsbrucker Stadtviertel, WBW
2016

Auf einem 8,5 Hektar großen Areal in Innbruck soll ein “Stück Stadt” mit rund 1000 Wohnungen entstehen. Das Konzept für das Leitprojekt “Campagne-Reichenau” wurde von RLP und Dieter Spath für die Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck (IIG) entwickelt. Dabei  wurden klar definierte Räume und eine hohe Flexibilität bei der Gebäudekonfiguration vorgeschlagen. Dieser Ideenentwurf dient als Basis für das kooperative Planungsverfahren, welches ein hohes Maß an BürgerInnenbeteiligung inkludiert.


ZILK
Zilkpark, Hauptbahnhof Ost, 1100 Wien, Kooperatives Verfahren
2015

"Urbanes Grätzl" - Leben am Helmut-Zilk-Park

Für einen Teil des Stadtentwicklungsgebietes Hauptbahnhof Wien wurde ein neues städtebauliches Leitbild durch einen kooperativen Stadtentwicklungsprozess entwickelt. Im Vordergrund standen dabei der Charakter und die Identität dieses Quartiers. Die Beziehung zum städtischen Umfeld spielte ebenso eine Rolle wie Typen der Bebauung und des Freiraums und die Mischung verschiedener Nutzungen (Wohnen, Gewerbe, Einkaufen etc.) innerhalb des Planungsgebiets. RLP entwickelte in einem kooperativen ExpertInnenverfahren ein städtebauliches Konzept im Dialog mit anderen PlanerInnen und einem Beratungsgremium.


SPQ
Seeparkquartier: Städtebauliche Ideenfindung Seestadt Aspern, 1. Preis
2012

Leuchtturm am See
Die "Innenstadt" der Seestadt erfordert, um städtebaulich, sozial und kommerziell erfolgreich zu sein, einen sehr spezifischen Ansatz. Wir gehen davon aus, dass auf Grund des Qualitätsanspruches des gesamten Konzeptes in allen Bereichen, wie lmmobilienentwicklung, Stadtplanung, Prozessorientierung, kooperative Quartiersentwicklung, Nachhaltigkeil und Gebäudeplanung, das Innovationsquartier als Gesamtes ein Leuchtturmprojekt wird.

 

 


Die eingefügten Bebauungsbeispiele sollen zeigen, dass unter Berücksichtigung von Kriterien wie z.B. Kompaktheit und Speicherfähigkeit elegante und funktionelle Gebäude entstehen.Die Neutralität der Struktur sichert eine Vielzahl von Gebrauchsmöglichkeiten. Das Spezifische der Räume und Strukturen bietet Identifikation und Orientierung.


LGV
Wohnanlage Kagraner Spange, 1220 Wien
2011

Kagraner Idylle
Die westlich gelegene, vielfältige Wohnstruktur bietet mit introvertierten, gestapelten Patiohäusern Einfamilienhaus-ähnliche Wohnqualitäten, während die dazwischenliegenden, extrovertierten Stadthäuser urbane Qualitäten erlebbar machen.

Die vielgestaltigen und vielfach nutzbaren Stadträume, die zwischen diesen Bauten aufgespannt werden, suchen die räumlichen und sozialen Qualitäten, die wir an historischen Städten schätzen, neu zu interpretieren.

Die Überlagerung von „städtischer Signifikanz“ und „ländlicher Ungestörtheit“ soll aus diesem verkehrstechnisch optimal erschlossenen Projekt ein unverwechselbares Quartier mit hoher Lebensqualität und starkem Image machen.

Dieses Projekt wurde mit dem "best architects 2013" ausgezeichnet.


NZK
Neues Zentrum Kagran, 1220 Wien, WBW
2010

Stadtraum, ein Stück Stadt
Ein vielfältiger Stadtraum, der mit differenzierten Räumen, Plätzen, Gassen und Galerien die Intensität und Identität eines „wirklichen“, eines komprimierten Stadtzentrums schafft.

Die Hochhäuser
Die Horizontalität der lagernden Baukörper wird ergänzt durch die Vertikalität der beiden hohen Häuser, die von weitem sichtbare, unverwechselbare Zeichen sind. Für diesen spezifischen Ort und auch in Bezug auf den vorgegebenen Kostenrahmen sehen wir die 100 m Höhe des Bürohauses als beste Lösung. Durch die gefaltete Konfiguration der Hochhäuser wirken die Gebäude aus den unterschiedlichen Richtungen anders, das Bürohaus schmal und hoch vom DZ kommend, wie ein Cluster von mehreren Türmen aus der Prandaugasse.

Der Stadtkörper
Durch die Differenzierung der Baukörper in die Tiefe des Grundstückes werden immer nur Teile der Objekte sichtbar, die Baumasse wird so kontextuell mit dem Umfeld verzahnt. Wesentlich ist, den derzeit isolierten Bauplatz mit der U-Bahn, dem Donauzentrum und der Wagramer-Straße zu verknüpfen, ein integriertes Bezirkszentrum zu schaffen. Das Bezirksamt mit den vielfältigen bewohnerbezogenen Einrichtungen übernimmt die Rolle des „willkommenden Portals“. Es streckt sich gleichsam zu den Durchgängen und den Ausgängen der U-Bahn, schafft mit seiner gefalteten, für Bilder und Infos bespielbaren Untersicht eine Identität stiftende Stadtloggia für die Donaustadt.

NZK: Neues Zentrum Kagran, 1220 Wien, WBW

HANSA
Wohnheimkomplex, Frankfurt am Main, WBW
2009

Städtebauliches Konzept

  • Aufnahme und Interpretation vorhandener Strukturen.
  • Eine Bebauung, die sowohl den Blockrand markiert, wie auch das Prinzip der im Grünen stehenden Einzelbaukörper weiterführt.
  • Das Projekt übernimmt den Maßstab der Umgebung und schafft Verknüpfungen wie die räumliche Fortführung der Jakob- Leisler- Straße in den Pfadfinderweg.
HANSA: Wohnheimkomplex, Frankfurt am Main, WBW

EIS
Eisring Süd, 1100 Wien, WBW
2009

Konzept für städtebaulichen Wettbewerb

  • Klare Zonierung der Nutzungen, um auf die stadtstrukturellen Anforderungen zu reagieren.
  • Geschäfte und Dienstleistungen an der Raxstrasse
  • Sportzentrum mit direkter Anbindung des Vorplatzes an die Windtenstrasse und den öffentlichen Verkehr
  • Klare Präsenz der Volumina des Sportzentrums aus der Raxstrasse. Diese fassen den heterogenen Raum und bilden mit dem historischen Ensemble des Wasserturms einen kohärenten städtischen Bezug
  • Wohnen mit Park. Eingebettet und energieeffizient.
  • Kindergarten integriert in die Wohnbebauung im Park.
  • Kältezentrale integriert in die Volumina des Sportzentrums
EIS: Eisring Süd, 1100 Wien, WBW

HUNZIK
Hunziker-Areal, Zürich, WBW
2008

Zeilen im Mäander
Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen und sozialen Vorgaben die Schaffung von Räumen hoher sozialer Qualität mit den Anforderungen des Minenergiehauses zu überlagern.

Eine Grundstruktur, die auf dem Prinzip der mäandrierenden Zeilen aufbaut. An den Endwinkeln der Riegel werden kompakte Baukörper, die „Knospen“, eingefügt.

Dies sind speziell modellierte Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen/Volumsverhältnis haben, sondern auch wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

 

 


Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht, sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

HUNZIK: Hunziker-Areal, Zürich, WBW

HMV
Haus mit Veranden: Niedrigenergiewohnhaus und KITA Buchengasse, 1100 Wien
2008

Der neue Wiener Block
Aus einer 1-2 geschoßigen Sockelzone mit eingeschnittenen Freiflächen und privaten Höfen wächst die höhere Bebauung, die von dem niederen, differenzierten Blockrand zurückrückt.

Die Solitäre werden durch ihre Terrassierung, Einschnitte und die vorragenden, individuellen Veranden gegliedert.

Dieses Konzept bietet den Bewohnern und Anrainern trotz hoher Dichte Freiraumqualität, Ausblick, Durchblick und Besonnung. Das Prinzip der Grundrisse basiert auf einem einfachen Modulsystem, welches eine Aneinanderreihung vielfältiger Grundrisstypen ermöglicht.


Eine großes Angebot an gemeinschaftlichen Freiflächen unterschiedlicher Qualitäten und Organisation wie Gemüsegärten, Liegewiesen, Whirlpool und Sauna am Dach, Kinderspielplätze und introvertierte Loggien (vertikale Gärten), bereichern die Wohnoase.

Wir freuen uns, dass das Haus mit Veranden mit folgenden Auszeichnungen geehrt wurde:
- Green Good Design Award (2010)
- 20+10+X World Architecture Community Award (2010)
- best architects 2010


EGD
ÖBB Entwicklungsgebiet EGD, 1100 Wien, WBW
2008

Konzeptuelles Grundprinzip
Die Stadt ist bestimmt durch den gesellschaftlichen Gebrauch. Die Form ist die Erläuterung. Jede Stadtplanung ist charakteristisch für das im Moment dominierende Städtebaumodell. Der Wechsel dieser Modelle wird zu einer bewusstlosen Pendelbewegung, wobei eine Architekturdoktrin einige Jahre später von ihrem Gegenteil abgelöst wird (von der Gartenstadt über die Zeilen zu den Blöcken und wieder zurück).

Der Effekt dieser Ja-Nein-Ja Sequenzen ist antihistorisch, der Diskurs wird ersetzt durch eine nicht weiterentwickelbare Kette beziehungsloser Sentenzen. Die Regel der klassischen Komposition entsprechen nicht mehr der gesellschaftlichen Realitäten, die Formen haben ihre Bedeutungskapazität verloren.

EGD: ÖBB Entwicklungsgebiet EGD, 1100 Wien, WBW

HAM
Neue Hamburger Terrasse, Hamburg, WBW
2008

Ein Stück Stadt, die „kontextuelle Autonomie"
Ziel ist nicht, eine weitere Siedlung losgelöst zu platzieren, sondern, die Gegensätze des Umfelds verknüpfend, aufbauend auf dem Konzept der „kontextuellen Autonomie", ein lebendiges, räumlich und sozial attraktives Stück Stadt zu entwickeln.

Die Typologien und Topologien des Umfelds werden integrierend interpretiert, und in extrovertierten und introvertierten Baufeldern entwicklungsfähig zu einer großen Form gebunden.

HAM: Neue Hamburger Terrasse, Hamburg, WBW

SCHWAZ
Ehemalige Tabakfabrik Schwaz, Tirol, WBW
2007

Klar lesbar
Das Entwurfskonzept entwickelt ein Gebäudekonglomerat, dass die kontextuelle Einbindung sucht, aber gleichzeitig ein eigenständiges, unverwechselbares Konstrukt darstellt. Die einzelnen Objekte sind klar ablesbar und identifizierbar und nehmen Bezüge des Umfeldes auf.

SCHWAZ: Ehemalige Tabakfabrik Schwaz, Tirol, WBW

LGV WB
Städtebaulicher WBW Kagran - LGV, 1.Preis Doningasse 20 1220 Wien
2006

Introvertiert - Extrovertiert
Ziel ist, aufbauend auf dem Konzept der "kontextuellen Autonomie", ein lebendiges, räumlich und sozial attraktives Stück Stadt zu entwickeln.

Die Typologien und Topologien des Umfelds werden integrierend interpretiert und in extrovertierten und introvertierten Baufeldern entwicklungsfähig zu einer großen Form gebunden.

Entlang der Verkehrsader Wagramer Straße soll in direktem Bezug zur neuen U-Bahn-Station, auf einem ehemals industriell genutztem Areal, ein neues, vielfältig genutztes Stadtquartier entstehen. Das Leitprojekt, das die prägnanten Baukörper an der Wagramer Straße von Sne Veselinovic harmonisch mit der kleinteiligen Wohnbebauung von RLP Rüdiger Lainer + Parnter verbindet, ist identitätsstiftend, spektakulär und doch harmonisch in der Umgebung verwurzelt.

LGV WB: Städtebaulicher WBW Kagran - LGV, 1.Preis Doningasse 20 1220 Wien

TUFLUG
TUFLUG: Flugfeld Aspern, Studie mit TU-Wien, 1220 Wien
2005

TU-Wien Studie Flugfeld Aspern


SÜDBHF
Expertenverfahren Stadtteil Südbahnhof, Wien
2004

Grüner Keil
Das Konzept für das Südbahnhofareal basiert auf der Überlagerung von Stadt und Landschaft, ein topographischer Ansatz verknüpft die heterogenen Bereiche. Die Beziehung von Stadtraum und künstlichen Naturraum, der sowohl den Grünkeil vom Ring bis zum Arsenal, wie auch die Brachen des Bahngeländes beinhalten, rückt stärker in den Vordergrund.

Das heutige Bild der Stadt kehrt in einer veränderten, mit dem Bild des Naturraumes untrennbar verbundenen Form wieder.

SÜDBHF: Expertenverfahren Stadtteil Südbahnhof, Wien

GEND
Zentralschule Mödling, WBW
2004

Konzept

Die Bebauung basiert auf der Überlagerung 2er städtebaulicher Prinzipien:

- Die kompakte Struktur der Altstadt schafft differenzierte Räume und ist trotz ihrer Komplexität nutzungsneutral in der Lage eine Fülle unterschiedlicher und wechselnder Programme aufzunehmen.

- Das freiraumbezogene Objekt, das direkten Bezug zum Boden ermöglicht, der Gedanke der Gartenstadt.

GEND: Zentralschule Mödling, WBW

BUS
Alte Busgarage, 1200 Wien, Städtebaulicher Ideenwettbewerb
2003

Zwei Elemente
Vorgeschlagen wird zwischen Engerthstraße und Vorgartenstraße eine Bebauung aus zwei Elementen. Dem Sockel, der sich als eine Art Landschaft ein- bis zweigeschossig vom Straßenraum abhebt, diesen Raum aber auch gleichzeitig klar begrenzend definiert. Und den prägenden Elementen, die "Großen Gebäude", die Elefanten.

Deren Situierung und Ausrichtung bestimmt sich aus dem Kontext, Ausblick und Weitblick, Licht, Luft und Sonne, Vermeidung großer Schatten auf den Kindergarten.

BUS: Alte Busgarage, 1200 Wien, Städtebaulicher Ideenwettbewerb

OPS
Office Park Schwechat, WBW
2001

Grundprinzip ist in der Interpretation des Bebauungskonzeptes die Belegung der Kanten des Feldes. Durch Höhenstaffelung und Auskragung wird über die Differenzierung der Volumina die Signifikanz gestärkt und eine Differenzierung des Freiraumes gesucht.

Die horizontale Schichtung der Volumen, die auch ihre Untersicht als 5.Fassade zeigen, schafft neben der Freiraumgestaltung, in der harte Vorbereiche als außenliegendes Foyer in dicht begrünte Bereiche des Kindergartens übergehen können, unterschiedliche Außenraumqualitäten.

Die Nutzung von Dachterrassen sowie eingeschnittenen Gärten erweitert die Nutzungsmöglichkeiten.

OPS: Office Park Schwechat, WBW

SCHÖN
Randzonen Schloß und Park Schönbrunn, 1120/1130 Wien
2001

Die Unterschiedlichkeit der Ränder in der zu bearbeitenden Teilgebiete erzeugen kein zusammenhängendes eindeutiges Bild, sondern wirken als Kaleidoskop, bei dem aus der Fülle differenzierter Teilelemente ein faszinierendes Ganzes entsteht.

Diese Differenzierung, die die Autonomie der Bereiche kontextuell stärkt, aber Inhomogenität vermeidet, erfordert die Anwendung unterschiedlicher Organisationsformen.

SCHÖN: Randzonen Schloß und Park Schönbrunn, 1120/1130 Wien

GASO
Strukturkonzept Nördliches Umfeld Gasometer, 1030 Wien
1999

Der - gemessen am Umfeld - inselartige Charakter dieser neuen Entwicklungszone verlangt nach einer spezifischen Verdichtung und Nutzungsmischung, sowie nach einer neuen Interpretation des Straßenraums nördlich der Gasometer.

GASO: Strukturkonzept Nördliches Umfeld Gasometer, 1030 Wien

THÜR
Thürnlhofstraße, 1110 Wien, Städtebauliches Expertenverfahren, 2. Preis
1995

Städtebauliches Expertenverfahren Thürnlhofstraße, Wien 1110, 2. Preis

THÜR: Thürnlhofstraße, 1110 Wien, Städtebauliches Expertenverfahren, 2. Preis

AFA
Altes Flugfeld Aspern: städtebauliches Leitprojekt, 1220 Wien
1995

Die urbane Partitur ermöglicht und fördert die Aneignungs- und Selbstentwicklungsprozesse. Definiert werden die "Regeln und Unregelmässigkeiten".

Die verwendete Kombinatorik ermöglicht die Gleichzeitigkeit verschiedener Stadtentwicklungssysteme.

AFA: Altes Flugfeld Aspern: städtebauliches Leitprojekt, 1220 Wien

ASP
Wohnhausanlage Siegesplatz, 1220 Wien
1991

ENG
Wohnen und Stadterneuerung Engerthstraße, 1020 Wien
1984

Türme, ähnlich und doch erfüllt von scheinbarer Individualität, abgeleitet von Wehr-/Wohnturm als architektur-immanente Konstante. Ein Typus entsprechend dem Verhalten der Kleinfamilie im urbanen Kontext, isoliert und sich manifestierend, exponiert und zurückgezogen.

ENG: Wohnen und Stadterneuerung Engerthstraße, 1020 Wien