Arena
Multifunktionsarena Neu Marx, 1030 Wien, WBW
2021

Auf dem ehemaligen Schlachthofareal im dritten Wiener Gemeindebezirk soll eine Multifunktionsarena für rund 20.000 Besucher sowie diverse Büro- und Hotel-Nutzungen entstehen.
Der Wettbewerbsbeitrag von RLP sieht eine Arena mit großem Holzdach sowie ein, mit Brücken an die Halle angebundenes, Holzhochhaus vor.

Hallendachtragwerk
Geometrisch und von ihrer Wirkungsweise sind die Fachwerkträger der Halle einfach strukturiert, aus wenigen standardisierten Komponenten aufgebaut und damit sehr wirtschaftlich herzustellen.
Hybride Fachwerkträger mit Gurten und Druckpfosten aus Brettschichtholz und Zugdiagonalen aus Stahl lassen einen Dachraum entstehen, der ideal geeignet ist für die Aufnahme der Haustechnik, der Bühnentechnik und der Akustikelemente.

Holzhochhaus für Nachhaltigkeit
Das einfache System des Hochhauses ermöglicht die effiziente Ausführung als hybrides Holzhochhaus.
Mineralischer Kern und Sockel, daran angelagert die Holzbauteile. Stützen, Träger und HBV decken.
Einfache, effiziente Errichtung mit Vorfertigung und Systembauweise.

Klimagerechtes Bauen
Auf Grund der Ausdehnung der Arena wird eine Fläche von fast 35.000m² versiegelt.
Um dies zu kompensieren werden großzügige Bepflanzungen von Hallendach und Hallenfassade vorgesehen: die hängenden Gärten als umlaufende Schicht eines Grünraums für alle Jahreszeiten.


FBT
Fernbusterminal, 1020 Wien, WBW
2021

In direkter Nähe zum Stadion Center und dem Dusika-Stadion im 2. Bezirk solle ein Busterminal mit Büro-Hochhaus und ein Hotel errichtet werden.
Der Wettbewerbsbeitrag von RLP sieht neben dem Fernbusterminal ein Bürohochhaus als „stand alone Hochhaus“ sowie ein Hotelgebäude vor, die unabhängig vom Fernbusterminal betrieben und genutzt werden können.

Bürohochhaus
Autonome großzügige Erschließungen von außen. Die Konfiguration des Hochhauses ermöglicht eine effiziente Struktur und Gestaltung des Grundrisses. Geringe Flächenanteile wo Raum auf geschlossenen Kern stößt. Damit großteils Flächen hoher Raumqualität und Nutzungsvariabilität. Die Raumtiefe ermöglicht attraktive und vielseitige Nutzung – vielfältig bespielbar für unterschiedliche Bürostrukturen. Sowohl kleinteilig, strukturierte Büroformen wie Zellenbüro oder Kombibüro.
Größte Anzahl der Arbeitsplätze am Licht. Die Räume sind bis in die Tiefe des Grundrisses natürlich belichtet.

Hotel
Auch das Hotel mit 180 Zimmern und den erforderlichen Nebenflächen kann als eigenes Gebäude, in Teilen über dem FBT errichtet werden. Eine Erweiterung auf 300 Zimmer ist durch die Anbindung mit Verbindungsbrücken ans Hochhaus einfach möglich.

Variabilität und funktionelle Nachhaltigkeit
durch kompakte, einfach konstruierte Baukörper mit einem „low tech / high energy“ Haustechniksystem.


WALD
Waldrebengasse, 1220 Wien, BTW, 1. Preis
2019

Ein einfacher Holzbau
Ausgehend von den Prinzipien der sanften Stadterneuerung, der Verbindung lokaler Identitäten, historischer Baubestände und neuer Architektur, hat RLP auf dem Grundstück Waldrebengasse 3, 1220 Wien die Städtebauliche Struktur nach dem Prinzip Vielfalt in der Einheit definiert. Die Struktur nimmt das Prinzip der straßenbegleitenden Bebauung auf, bereichert sie jedoch durch differenzierte Setzung der Volumina im Binnenraum. Damit werden unterschiedliche Räume aufgespannt, verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Atmosphären und Nutzungen. Der Freiraum ist bewegte Landschaft, damit kann ein Teil der Garage belichtet, belüftet und mehrfach genutzt werden. Diese Aktivitätsflächen sind so auch weiter von den Wohnungsfenstern abgerückt.
Als Weiterentwicklung der Konstruktion unseres HoHo Wien, des Holzhochhauses in der Seestadt Aspern, haben wir das standortunabhängige Konstruktionsprinzip OBSYS entwickelt. Wenige Elemente in oftmaliger Wiederholung mit einem hohen Grad an Vorfertigung seriell eingesetzt. Ein offenes Bausystem als Konstruktionsprinzip, in dem nach technischer und ökonomischer Verfügbarkeit von Ressourcen und Know-How unterschiedliche Bauteilvarianten eingesetzt werden können.

Weitere Besonderheiten des Projekts sind:
·        
Vielfältiger Lebensraum in mehreren Ebenen
·        
Attraktive Mehrfachnutzung eines Teils der Garage
·        
Variabilität der Geschoße sichert langfristige Nachhaltigkeit
·        
„Obsys“ ein effizientes, an verschiedene Standorte anpassbares Fertigteilsystem
·        
Setzung großkroniger Bäume
·        
Flächige Begrünung von Fassaden als „sinnliche billboards“
·        
„Schwammstadt“ :Nutzung der Regenwässer zur Bewässerung.
·        
Kaskadenbewässerung der Dachflächen und direkte Zuleitung der RAR zu den Bäumen

 

 


SCHANZE
Quartier an der Schanze, 1210 Wien, BTW, 1. Preis
2019

Fünf Freunde - Gemeinschaft mit viel Platz für Individualität

Gemeinsam mit den Büros DMAA und Expanded Design konnte RLP den BTW An der Schanze für sich entscheiden. Der Entwurf zielt darauf ab, als strategischer Netzwerkknoten im neuen Quartier mit der Nachbarschaft in Dialog zu treten.

Adaptierbarkeit und Variabilität

Ein BIM-gestützter Planungsprozess und ein intelligentes Konstruktionssystem (serielle Vorfertigung, parametergestützte Planung) garantieren leistbaren Wohnraum, günstige Gewerbeflächen sowie langfristige Variabilität.

Ein ganzes „Dorf“ für die Kinder
Die Bedürfnisse Leistbarkeit–Sicherheit–Gemeinschaft (mit Rückzugsraum) von Alleinerziehenden im Vordergrund.

Das EG - eine attraktive Adresse für das Quartier
(1) Gemeinschaftsflächen für die Bewohner*innen, (2) Ankernutzungen mit soziokulturellem Schwerpunkt und der Nahversorgung sowie (3) Räume für Kleingewerbe und KMUs mit Pioniernutzungen („Small Business Community“).

Energieeffizienz durch Low-Tech
Ziel ist es, aufwändige technische Lösungen zu vermeiden und damit ökologisch bewusst und nachhaltig zu bauen, die Flexibilität und Adaptierbarkeit der Gebäude zu gewährleisten und langfristig die Leistbarkeit von Wohnraum zu garantieren.

Hybrider Stadtsockel mit Lebensqualität
Im Projekt steht die Lebensqualität in einem urbanen Umfeld im Zentrum.

 

 

 

 


NBH-5
Nordbahnhof (Baufeld 5), Vorgartenstraße 98-106, 1020 Wien, WBW
2019

Das Nordbahnhof-Areal liegt im 2. Bezirk nördlich des Pratersterns. Das Gesamtareal umfasst ca. 85 Hektar Fläche und ist eines der größten und bedeutendsten innerstädtischen Entwicklungszonen Wiens. Ein Teilbereich im Nordwesten bildet das gegenständliche Entwicklungsgebiet und umfasst ca. 32 ha.
 

Baufeld 5 - der Teppich mit Hochpunkten

Die Hochpunkte werden durch effiziente, extrovertierte Punkthäuser gebildet.
Diese sind räumlich versetzt angeordnet um einen freien Durchblick/ Ausblick/ Weitblick und optimale Belichtung zu ermöglichen.

Im Zentrum des Baufeldes gruppieren sie sich um einen internen, städtischen Quartiersplatz.

Die  Gemeinschaftsräume im EG sind zu diesem Platz hin orientiert.
Beim „Teppich“ handelt es sich um introvertierte, gestapelte Patiohäuser mit großzügigen, individuellen Freiräumen.
Eine Wohnform in der die Qualitäten von Einfamilienhäusern und Geschoßwohnbau vereint werden und in ihrer Gemeinsamkeit einen neuen urbanen Typus auf drei Geschoßen ergeben.

Die Wohnungen im Erdgeschoss haben direkt angeschlossene kleine Gärten und die Geschosswohnungen bzw.  Maisonetten im 1. und 2. Stock sind mit großzügigen Terrassen ausgestattet.

 

 

 

 


WOLF
Wolfganggasse, 1120 Wien, BTW
2018

Wohnen.Arbeiten.Leben an der Eichenstraße

An der Eichenstraße sollen durch effiziente Planung und Ausführung in möglichst kurzer Zeit 255 attraktive, soziale Wohnungseinheiten geschaffen werden. Wohnbau, der ökonomisch und ökologisch einen positiven und proaktiven Beitrag zur „Smart City“ liefert. Rüdiger Lainer + Partner entwickelt „andere“ Typen des seriellen und vorgefertigten Bauens mit Systemen und setzt auf das Bauen mit optimierten und kosteneffizienten Fertigteilen. Das Konzept bietet eine robuste, wohntypologisch und sozial programmierbare Struktur mit starker Identität. Neue Wohnangebote für die Vielfalt. Das Konzept bietet eine robuste, wohntypologisch und sozial programmierbare Struktur mit starker Identität. Neue Wohnangebote für die Vielfalt der Lebensformen sollen entstehen, die die Anpassbarkeit an einen Wohnwandel sicherstellen. Gut nutzbare Grün- und Freiräume, insbesondere durch die Nutzung der Dachgärten der gestaffelten Bebauung stellen ein weiteres Qualitätsmerkmal dar.

 

 


BERR
Berresgasse (BF 6), 1220 Wien, BTW
2018

750 Wohneinheiten/11 Baukörper/3 Architektenteams/2 Bauträger

Die drei beteiligten Architekturbüros haben in enger Zusammenarbeit eine bauplatz- und baufeldübergreifende integrative Lösung entwickelt. Die stringenten Vorgaben des BB-Planes wurden aufgenommen und in einfache Baukörper umgesetzt, die innerhalb des BAG 6 miteinander korrespondieren und sich mit der Umgebung verzahnen.

INNOVATION HOLZBAU
Rüdiger Lainer & Partner planen auf einem Teil des WBW Gebiets die Holzhybridbauweise. Die Idee ist es auf dem Baufeld 23 einen Wohnbau in innovativer Bauweise zu errichten, um im direkten Vergleich zu konventionellen Bauweisen am BAG 6 Aussagen zur Zukunftsfähigkeit des Holzbaus für den Wiener Wohnbau zu bekommen. Begleitend zum Projektfortschritt ist ein vergleichendes Forschungsprojekt (FFG/Smart City Call) von den Projektpartnern angedacht. Ziel des Pilotprojekts am Baufeld 23 ist es, mit konkreten, vergleichbaren Zahlen und Fakten den Holzbau für den mehrgeschossigen Wohnbau zu evaluieren. 

Das Prinzip ist es, ein „einfachstes“ Holzbausystem mit einer effizienten Gebäudestruktur zu kombinieren. Ein aussteifendes Beton-Rückgrat dient der vertikalen und horizontalen Erschließung und haustechnischen Versorgung. Angedockt ist die Holzbaukonstruktion. Sie besteht aus lediglich 2 Elementen. Jedes Material wird so eingesetzt, dass es jeweils am besten den unterschiedlichen Anforderungen an Statik, Brandschutz, Flexibilität, Ökonomie und Raumqualität entspricht. Auf diese Weise kann den elementaren Voraussetzungen der Bauvorschriften und den Anforderungen an effiziente Errichtung entsprochen werden.

In den Entwürfen wurde insbesondere auf Lösungen Wert gelegt, die das Bauen mit optimierten und kosteneffizienten Fertigteilen begünstigen.


 

 


SONN2
"Sonnwendviertel II", 1100 Wien, BTW + Realisierung
2017

Mehr Licht

Hinter der Zahl 0507 verbirgt sich die Hersteller-Bezeichnung für die Farbe der neuen Wohnhausanlage im Sonnwendviertel am Wiener Hauptbahnhof. 0507 strahlt weithin sichtbar Frische aus, erinnert an Aprikosen und bringt zu allen Jahreszeiten gute Stimmung. Die neue Anlage von RLP kann aber mehr als nur Freude durch Farbe bringen. Die Anordnung der Baukörper lässt dank ihrer unterschiedlichen Höhen mehr Licht und Sonne ins Quartier. Die geförderten Wohnungen sind intelligent geplant, die kleineren nennen sich sogar SMART-Wohnungen. Alle lassen sich bei Bedarf nachträglich sinnvoll ändern.
Zur Farbe für alle Jahreszeiten kommen also die Wohnungen für alle Lebenszeiten. Dazu zählen ein dreigeschossiges Seniorenhaus und der ebenerdige Kindergarten. Wohngemeinschaften für Alleinerziehende und betreutes Wohnen runden das vielfältige Angebot ab.

 

 

 

Was für das Innere gilt, setzt sich im Äußeren fort. Private Balkone und Loggen, gemeinschaftliche Terrassen und Dachzonen bringen ein hochqualitatives Angebot für die Freizeit.
Die Architektur von RLP ist auf eine Weise effizient, dass das dichte Bauvolumen nicht ins Monotone abrutschen kann. Leicht versetzte Fensterachsen sorgen beim Anblick des Hauses für subtil-witzige Irritationen. Weiß gefärbte Fensteröffnungen und Loggien unterstreichen das Plastische, die Ecken sind markant in Form gebracht. Ausschwingende Terrassen bringen Bewegung in die Umgebung. Die Symbiose aus Architektur und praktischem Nutzen bewirkt Nachhaltigkeit, weil das Gebäude auf lange Zeit genutzt und geschätzt werden wird. 


FREIH
Stadterweiterung Freiham Nord, München, WBW
2017

Kompaktes, urbanes und grünes Wohnquartier

Auf einem 200 Hektar großen Areal westlich von München soll unter dem Aspekt des „Stadt Weiterbauens“ ein neuer, zukunftsfähiger Stadtteil entstehen. 

"Stadt anders denken": Herkömmliche Siedlungsstrukturen definieren die Baumassen und definieren die Restflächen als Freiraum. Der Ansatz von Rüdiger Lainer + Partner für diesen Wettbewerb war die Umkehrung dieses Prinzips. Die Topographie des Geländes bestimmt die Anordnung der Baumassen, definiert die Verkehrsströme und ihre Beziehung im Siedlungsgebiet. 

Das Leitbild einer Stadt der kurzen Wege mit ausreichendem, zukunftsweisendem, leistbarem Wohnraum bindet den neuen Stadtteil durch gemeinsam nutzbare Grün- und Freiflächen und seine städtebauliche Struktur in das bestehende Stadt- und Landschaftsgefüge ein. Der öffentliche Raum als gemeinsamer Aufenthalts-, Begegnungs- und Kommunikationsraum ist Ausgangspunkt der Qualität und spezifischen Ausstrahlung des Quartiers. 

Dadurch kann sich eine eigenständige Identität unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Klimaschutz entwickeln.

 

 


MGC
MGC Plaza, 1030 Wien, WBW + Realisierung
2016

Attraktivität und Wirtschaftlichkeit
Der Entwurf von RLP sieht typologisch betrachtet ein „europäisches Hochhaus“ vor. Es wird also in hohen Maß eine Kontextualität entwickelt, die sich maßstäblich in der dreigeschoßigen Sockelzone mit seinen begleitenden Infrastrukturen (Nahversorger, Gastronomie...) abbildet. Auf diese Weise wird das Gebäude aus Sicht von Benutzern und Passanten in die Umgebung eingebunden.
Gleichzeitig sorgt die Gesamthöhe von 114 Metern allein schon für eine beachtliche Signifikanz. Beachtung wird auch durch die Qualität der Fassaden erzielt. Jede Wohnung ist mit einem windgeschützten, privaten Grünbereich ausgestattet, sodass sich eine vertikale Vegetation weithin sichtbar entwickeln kann.


Das Gebäudekonzept mit effizienten Tiefen sichert die Möglichkeit auch klein geschnittenen und wirtschaftlich leistbaren Wohnungen zu errichten. Eine große Bandbreite an Wohnmodellen ist auf der Basis der nutzungsneutralen Geschoßflächen realisierbar. Die Wohnqualität wird durch die formale Auslegung des Baukörpers unterstützt. Es ergeben sich in jeder Wohnung unterschiedliche Blickperspektiven, während die Balkonzone als attraktiver Filter zwischen Gebäudekante und Umgebung funktioniert. Attraktivät für Bewohner und die Umgebung werden hier mit einem wirtschaftlich sinnvollen Konzept in Einklang gebracht.


CAMPA
Campagne Reichenau: Leitprojekt für ein Innsbrucker Stadtviertel, WBW
2016

Auf einem 8,5 Hektar großen Areal in Innbruck soll ein “Stück Stadt” mit rund 1000 Wohnungen entstehen. Das Konzept für das Leitprojekt “Campagne-Reichenau” wurde von RLP und Dieter Spath für die Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck (IIG) entwickelt. Dabei  wurden klar definierte Räume und eine hohe Flexibilität bei der Gebäudekonfiguration vorgeschlagen. Dieser Ideenentwurf dient als Basis für das kooperative Planungsverfahren, welches ein hohes Maß an BürgerInnenbeteiligung inkludiert.


TRA
Traviatagasse generationen:wohnen, 1230 Wien, BTW, 2. Stufe
2015

Die Qualitätsbausteine:

·       Architektur mit robuster Struktur und starker Identität

·       Kostengünstige, smarte Wohnungen für jedes Alter. Kompakt und gleichzeitig variabel.

·       Zielgruppenorientierte Angebote für neue Wohnformen

·       Schwerpunkt auf das bereichernde Miteinander in der Nutzung der Klein- und Gemeinschaftsgärten.

·       Vielfältige Infrastruktur für Nachbarschaft und Begegnung

·       Innovative Grün- und Freiraumgestaltung

·       Variabilität der Wohnungstypen und des Wohnungsmix‘


MAU
Wohnhausanlage Mautner-Markhof-Gründe, 1110 Wien, BTW
2014

Wohnen im ungewohnten Rahmen 
Im Bürobau ist es ganz selbstverständlich, die Flexibilität der Arbeitsbereiche zu gewährleisten. Beim Wohnen sieht es anders aus: Zwei oder drei Zimmer und die Küche am Korridor angesiedelt - und fertig ist das Schema fürs jahrelange Zusammenleben. Alternativen zu solchen Wohngewohnheiten entwickelt RLP Rüdiger Lainer + Partner in der Anlage auf den Mautner-Markhof-Gründen.
Die einfache bauliche Struktur mit tragenden Außen- und Mittelwänden bietet die Basis für Flexibilität und nutzungsneutrale Flächen. Damit nicht genug, sind die Wohnungen in Zonen gegliedert.
Diese können in der Tiefe und Breite der Fläche verbunden oder getrennt werden. Konkret am Beispiel von "Dolap", der größenmäßig einer Standardwohnung von rund 80 Quadratmetern entspricht: Bei "Dolap" - benannt nach dem türkischen Schrank - ist die Tiefe des Gesamtraumes in drei Zonen gegliedert.

 

 


Die mittlere Schicht nimmt den allgemeinen Bereich für Wohnen, Kochen und Essen auf. An diese docken links und rechts zwei weitere Raumzonen an, die durch bewegliche Trennwände in 2 bis 4 Zimmer gegliedert werden können. Ein solches Organigramm eröffnet ungeahnte Möglichkeiten im Zusammenleben. Für Gäste lassen sich temporär Zimmer abtrennen, Arbeitsbereiche können definiert werden. Die "lieben Kleinen" aber auch die Eltern verfügen über ihre eigenen Wohnbereiche, verbunden durch den Mittelstreifen des Essbereiches. Das "Zonensystem" erlaubt also ständige Veränderung, die von den Bewohnern ausgeht. Sie sind damit über die Jahre hinweg wieder Entscheidungsträgern in den eigenen vier oder mehr Wänden macht.


SPQ
Seeparkquartier: Städtebauliche Ideenfindung Seestadt Aspern, 1. Preis
2012

Leuchtturm am See
Die "Innenstadt" der Seestadt erfordert, um städtebaulich, sozial und kommerziell erfolgreich zu sein, einen sehr spezifischen Ansatz. Wir gehen davon aus, dass auf Grund des Qualitätsanspruches des gesamten Konzeptes in allen Bereichen, wie lmmobilienentwicklung, Stadtplanung, Prozessorientierung, kooperative Quartiersentwicklung, Nachhaltigkeil und Gebäudeplanung, das Innovationsquartier als Gesamtes ein Leuchtturmprojekt wird.

 

 


Die eingefügten Bebauungsbeispiele sollen zeigen, dass unter Berücksichtigung von Kriterien wie z.B. Kompaktheit und Speicherfähigkeit elegante und funktionelle Gebäude entstehen.Die Neutralität der Struktur sichert eine Vielzahl von Gebrauchsmöglichkeiten. Das Spezifische der Räume und Strukturen bietet Identifikation und Orientierung.


NZK
Neues Zentrum Kagran, 1220 Wien, WBW
2010

Stadtraum, ein Stück Stadt
Ein vielfältiger Stadtraum, der mit differenzierten Räumen, Plätzen, Gassen und Galerien die Intensität und Identität eines „wirklichen“, eines komprimierten Stadtzentrums schafft.

Die Hochhäuser
Die Horizontalität der lagernden Baukörper wird ergänzt durch die Vertikalität der beiden hohen Häuser, die von weitem sichtbare, unverwechselbare Zeichen sind. Für diesen spezifischen Ort und auch in Bezug auf den vorgegebenen Kostenrahmen sehen wir die 100 m Höhe des Bürohauses als beste Lösung. Durch die gefaltete Konfiguration der Hochhäuser wirken die Gebäude aus den unterschiedlichen Richtungen anders, das Bürohaus schmal und hoch vom DZ kommend, wie ein Cluster von mehreren Türmen aus der Prandaugasse.

Der Stadtkörper
Durch die Differenzierung der Baukörper in die Tiefe des Grundstückes werden immer nur Teile der Objekte sichtbar, die Baumasse wird so kontextuell mit dem Umfeld verzahnt. Wesentlich ist, den derzeit isolierten Bauplatz mit der U-Bahn, dem Donauzentrum und der Wagramer-Straße zu verknüpfen, ein integriertes Bezirkszentrum zu schaffen. Das Bezirksamt mit den vielfältigen bewohnerbezogenen Einrichtungen übernimmt die Rolle des „willkommenden Portals“. Es streckt sich gleichsam zu den Durchgängen und den Ausgängen der U-Bahn, schafft mit seiner gefalteten, für Bilder und Infos bespielbaren Untersicht eine Identität stiftende Stadtloggia für die Donaustadt.

NZK: Neues Zentrum Kagran, 1220 Wien, WBW

ÖBBK
ÖBB Konzernzentrale, 1100 Wien, WBW
2009

Vertikal-Horizontal
Im Stadtraum soll das Gebäude als differenzierte Stelle wirken, die in ihrer schmalen Erscheinungsform auf den Bahnhof als bezugnehmendes Element wirkt.

Das Horizontale des lagernden Bahnhofes wird auf diese Weise durch das Vertikale des hohen Hauses ergänzt.

Im Zusammenspiel mit dem Hochhaus am Gürtel wird ein klares Portal gebildet. Durch die Differenzierung des Baukörpers in die Tiefe des Grundstückes werden immer nur Teile des Objekts sichtbar, die Baumasse wird kontextuell mit dem Umfeld verzahnt.

ÖBBK: ÖBB Konzernzentrale, 1100 Wien, WBW

ODI
Olympisches Dorf, 6020 Innsbruck, WBW
2009

Sonne und Stadt
Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen und sozialen Vorgaben die Schaffung von Räumen hoher sozialer Qualität mit den Anforderungen des Passivhauses zu überlagern.

Eine Grundstruktur, die auf dem Prinzip der kontextuellen Solitäre aufbaut. Dies sind speziell modellierte Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen/Volumsverhältnis haben, sondern auch durch ihre raumbildende Konfiguration wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht, sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

ODI: Olympisches Dorf, 6020 Innsbruck, WBW

HALLE
Sitz der Kulturstiftung des Bundes Deutschland, Halle an der Saale, WBW
2009

WBW Neubau des Sitzes der Kulturstiftung des Bundes Deutschland
Halle an der Saale, 2009

 

 

HALLE: Sitz der Kulturstiftung des Bundes Deutschland, Halle an der Saale, WBW

HANSA
Wohnheimkomplex, Frankfurt am Main, WBW
2009

Städtebauliches Konzept

  • Aufnahme und Interpretation vorhandener Strukturen.
  • Eine Bebauung, die sowohl den Blockrand markiert, wie auch das Prinzip der im Grünen stehenden Einzelbaukörper weiterführt.
  • Das Projekt übernimmt den Maßstab der Umgebung und schafft Verknüpfungen wie die räumliche Fortführung der Jakob- Leisler- Straße in den Pfadfinderweg.
HANSA: Wohnheimkomplex, Frankfurt am Main, WBW

EIS
Eisring Süd, 1100 Wien, WBW
2009

Konzept für städtebaulichen Wettbewerb

  • Klare Zonierung der Nutzungen, um auf die stadtstrukturellen Anforderungen zu reagieren.
  • Geschäfte und Dienstleistungen an der Raxstrasse
  • Sportzentrum mit direkter Anbindung des Vorplatzes an die Windtenstrasse und den öffentlichen Verkehr
  • Klare Präsenz der Volumina des Sportzentrums aus der Raxstrasse. Diese fassen den heterogenen Raum und bilden mit dem historischen Ensemble des Wasserturms einen kohärenten städtischen Bezug
  • Wohnen mit Park. Eingebettet und energieeffizient.
  • Kindergarten integriert in die Wohnbebauung im Park.
  • Kältezentrale integriert in die Volumina des Sportzentrums
EIS: Eisring Süd, 1100 Wien, WBW

HUNZIK
Hunziker-Areal, Zürich, WBW
2008

Zeilen im Mäander
Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen und sozialen Vorgaben die Schaffung von Räumen hoher sozialer Qualität mit den Anforderungen des Minenergiehauses zu überlagern.

Eine Grundstruktur, die auf dem Prinzip der mäandrierenden Zeilen aufbaut. An den Endwinkeln der Riegel werden kompakte Baukörper, die „Knospen“, eingefügt.

Dies sind speziell modellierte Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen/Volumsverhältnis haben, sondern auch wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

 

 


Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht, sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

HUNZIK: Hunziker-Areal, Zürich, WBW

KHN
Krankenhaus Nord, 1210 Wien, WBW
2008

Verschränkung von Stadt und Spital
Das Krankenhaus Nord ist als Stadtbaustein zwischen den Bahnlinien eingebettet. An der Brünnerstraße entsteht ein großer begrünter Vorplatz, der zur Stadt hin sich mit Geschäften, Sozialeinrichtungen etc. öffnet. Die Stadt reicht also in das Krankenhaus hinein, der eigentliche Krankenhausbereich beginnt bei der Infostelle.

Niedere hochflexible Baukörper für Erstversorgung, Ambulanzen, Diagnostik, OP und externe Nutzungen, davon getrennt der hohe Baukörper mit primär Pflegebereichen.


Dieser hohe Baukörper ist so aufs Grundstück gesetzt, dass er

  • Distanz von den Bahnlinien hält.
  • Die Flächen in einer Sternform verteilt, somit die Baumassen aus der Stadtperspektive reduziert.
  • Mit einer Schmalseite zur Brünnerstraße gestellt, die soziale Nutzung nach außen darstellt.
  • Einen großzügigen Vorplatz bildet.
  • Große Screens an den Flügelschmalseiten ermöglichen die Darstellung des KH Nord nach außen. Die Gestaltung dieser Flächen kann in einem partizipatorischen Prozess entwickelt werden.
KHN: Krankenhaus Nord, 1210 Wien, WBW

EGD
ÖBB Entwicklungsgebiet EGD, 1100 Wien, WBW
2008

Konzeptuelles Grundprinzip
Die Stadt ist bestimmt durch den gesellschaftlichen Gebrauch. Die Form ist die Erläuterung. Jede Stadtplanung ist charakteristisch für das im Moment dominierende Städtebaumodell. Der Wechsel dieser Modelle wird zu einer bewusstlosen Pendelbewegung, wobei eine Architekturdoktrin einige Jahre später von ihrem Gegenteil abgelöst wird (von der Gartenstadt über die Zeilen zu den Blöcken und wieder zurück).

Der Effekt dieser Ja-Nein-Ja Sequenzen ist antihistorisch, der Diskurs wird ersetzt durch eine nicht weiterentwickelbare Kette beziehungsloser Sentenzen. Die Regel der klassischen Komposition entsprechen nicht mehr der gesellschaftlichen Realitäten, die Formen haben ihre Bedeutungskapazität verloren.

EGD: ÖBB Entwicklungsgebiet EGD, 1100 Wien, WBW

HAM
Neue Hamburger Terrasse, Hamburg, WBW
2008

Ein Stück Stadt, die „kontextuelle Autonomie"
Ziel ist nicht, eine weitere Siedlung losgelöst zu platzieren, sondern, die Gegensätze des Umfelds verknüpfend, aufbauend auf dem Konzept der „kontextuellen Autonomie", ein lebendiges, räumlich und sozial attraktives Stück Stadt zu entwickeln.

Die Typologien und Topologien des Umfelds werden integrierend interpretiert, und in extrovertierten und introvertierten Baufeldern entwicklungsfähig zu einer großen Form gebunden.

HAM: Neue Hamburger Terrasse, Hamburg, WBW

ESTER
Esterhazy Neumeierhof, Hornstein, WBW
2008

Wohnen in und mit der Natur
Stärkung des Naturbezugs durch Fassung der Häuser und Gärten zu Clustern und Einbettung in intensiv gestaltete Naturräume. Damit werden auch die Ufer aufgelockert. Die Flächen zwischen den Clustern sind dichte Naturinseln, Kinderspielbereiche etc. und können teilweise den Privatgärten zugeordnet werden.

Die 10 Meter Breite der Privatgrundstücke sichern eine effiziente Badeseenutzung.

Individualität und Orientierung
Die Konzeption der Häuser, die die burgenländischen Hakenhöfe interpretiert, ermöglicht ein hohes Maß an Individualität und Autonomie.

Für Kinder und Jugendliche schafft die Nutzung von Vorzonen und Zwischenzonen ein großes Angebot.

ESTER: Esterhazy Neumeierhof, Hornstein, WBW

PETROC
Besucherzentrum Freilichtmuseum Petronell, WBW
2008

Blick in die Antike
Eine hochgestellte Vorhalle ermöglicht durch fokussierende Sichtverstärker den Ausblick auf die wesentliche Sehenswürdigkeiten (Heidentor, Amphitheater, Römertherme etc.), wie auch den Überblick über die imposante Ausdehnung der früheren Stadt.

Der Zugang über eine sanft geneigte Rampe, in Assoziation zur früheren Stadtmauer in diesem Bereich, ermöglicht die kreuzungsfreie Überquerung der Straße. Die Brücke bildet als Metazeichen ein zartes, aber klares Tor zum Besucherzentrum hin und ermöglicht die eindeutige Orientierung.

PETROC: Besucherzentrum Freilichtmuseum Petronell, WBW

FZWC
Gestaltung Fußgängerzone Wien City, 1010 Wien, WBW
2007

Entwurfsgrundsätze Gestaltung

  • Ruhige, homogene, leicht changierende Oberfläche
  • Eingelegte Spur betont das fließende Prinzip und ist Leitspur für die Anlieferung
  • Flusslandschaft mit Implantaten
  • Die elliptischen Schanigärten assoziieren Steine im Fluß
FZWC: Gestaltung Fußgängerzone Wien City, 1010 Wien, WBW

EGATE
Eurogate, 1030 Wien, BTW, 2. Preis
2007

Leitmotive

  • einfach - bauen
  • einfach - flexibel
  • einfach – benutzen
EGATE: Eurogate, 1030 Wien, BTW, 2. Preis

HOFG
Senioren- und Pflegeheim am Hofgarten, 6020 Innsbruck, WBW
2007

Dezent und kontextuell
Das neue Gebäude reagiert auf die Heterogenität des Kontextes. Ziel ist eine, gegenüber der derzeitigen Situation, visuell weniger massiv in Erscheinung tretende Gebäudestruktur, die auch eine innenräumliche Differenzierung erlaubt.

HOFG: Senioren- und Pflegeheim am Hofgarten, 6020 Innsbruck, WBW

SCHWAZ
Ehemalige Tabakfabrik Schwaz, Tirol, WBW
2007

Klar lesbar
Das Entwurfskonzept entwickelt ein Gebäudekonglomerat, dass die kontextuelle Einbindung sucht, aber gleichzeitig ein eigenständiges, unverwechselbares Konstrukt darstellt. Die einzelnen Objekte sind klar ablesbar und identifizierbar und nehmen Bezüge des Umfeldes auf.

SCHWAZ: Ehemalige Tabakfabrik Schwaz, Tirol, WBW

MTH
Neugestaltung Maria-Theresien-Straße, Ankauf Innsbruck, WBW
2006

In der Fernwirkung flächig,
In der Nahwirkung klar strukturiert

MTH: Neugestaltung Maria-Theresien-Straße, Ankauf Innsbruck, WBW

HOB
Hotel Therme Oberlaa, 1100 Wien, WBW, 1. Preis
2006

Klare Ansage
Das Volumen des Hotels gliedert das weit gespannte Vorfeld und schafft klar artikulierte Bereiche. Die zur Therme orientierte Schrägstellung des Baukörpers betont den offenen Zugang zu Kurpark und Therme.

HOB: Hotel Therme Oberlaa, 1100 Wien, WBW, 1. Preis

LGV WB
Städtebaulicher WBW Kagran - LGV, 1.Preis Doningasse 20 1220 Wien
2006

Introvertiert - Extrovertiert
Ziel ist, aufbauend auf dem Konzept der "kontextuellen Autonomie", ein lebendiges, räumlich und sozial attraktives Stück Stadt zu entwickeln.

Die Typologien und Topologien des Umfelds werden integrierend interpretiert und in extrovertierten und introvertierten Baufeldern entwicklungsfähig zu einer großen Form gebunden.

Entlang der Verkehrsader Wagramer Straße soll in direktem Bezug zur neuen U-Bahn-Station, auf einem ehemals industriell genutztem Areal, ein neues, vielfältig genutztes Stadtquartier entstehen. Das Leitprojekt, das die prägnanten Baukörper an der Wagramer Straße von Sne Veselinovic harmonisch mit der kleinteiligen Wohnbebauung von RLP Rüdiger Lainer + Parnter verbindet, ist identitätsstiftend, spektakulär und doch harmonisch in der Umgebung verwurzelt.

LGV WB: Städtebaulicher WBW Kagran - LGV, 1.Preis Doningasse 20 1220 Wien

WIKA
Wirtschaftskammer NÖ, 3100 St. Pölten
2006

Kalkulierter Zufall
Auf den ersten Blick wirkt das lange Gebäude mit der mehrmals flach geknickten Fassade nicht wie ein Bürohaus. Es hat nicht die übliche Glasfassade und schon gar nicht in doppelter Ausführung. Vielmehr ist es ein Massivbau. Städtebaulich korrespondiert das weit südlich des historischen Zentrums befindliche Bauwerk mit benachbarten Wohnanlagen. Doch von diesen unterscheidet es die lebendig bewegte große Form.
Aus dem massiven Volumen sind da und dort loggienartige Volumen herausgeschnitten. Bauplastisch relativieren sie die Strenge des großen Körpers; funktional dienen sie kurzen Arbeitspausen im Freien. Die außen aufgesetzten Fenster scheinen auf den ersten Blick ebenfalls unregelmäßig angeordnet, die scheinbare Zufallsverteilung folgt jedoch exakten geometrischen Regeln und korrespondiert mit den Bürotrennwänden. Die kalkulierten Zufälligkeiten vermeiden eine Untergliederung der Fassade, lassen sie flächiger wirken und stärken die große, ganzheitliche Form.


In spitzem Winkel durchstößt die Eingangshalle das Erdgeschoss. Nach der Ädikula des Windfangs gelangt man in eine zwei Geschoße hohe Vorhalle. Ein Steg, der den Raum quer überspannt, bildet eine kurze Zäsur, bevor der sechs Geschoße hohe, glasüberdeckte Lichthof folgt. Im Grundriss reihen sich die Büros entlang den Fassaden. Drei Flügel streben wie bei einem Y vom Rumpf des Baukörpers weg. Ihre Mittelzonen sind keilförmig aufgespreizt und enthalten Neben- und Archivräume.
Der hohe Lichthof von unregelmäßiger Raumbegrenzung entfaltet seine autonome Kraft im Zentrum. Rundum ziehen sich die Erschließungsgalerien der Büros. Die Gänge werden von den innen verglasten Loggien oder kleinen Ausweitungen unterbrochen. An den Stirnseiten der Gebäudeflügel entsteht jeweils eine kleine Halle.

 
Dieses Projekt wurde mit folgenden Auszeichnungen gewürdigt:
- Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs (2006)
- Vorbildliches Bauen in Niederösterreich (2008)

WIKA: Wirtschaftskammer NÖ, 3100 St. Pölten

ÖVAG
ÖVAG Österr. Volksbanken AG Zentrale, Wien, WBW
2006

Das Prinzip ist ein Erscheinungsbild zu schaffen, dass zwei Wahrnehmungsebenen aufspannt. Einerseits als integrierter Teil des Stadtgefüges, eingebettet in die bestehenden Strukturen durch die Tektonik und Massivität seiner Struktur.

Andererseits die Suche nach einer Zeichenhaftigkeit, die nicht vordergründig, sondern erst auf den 2. Blick unverwechselbar wirkt.

ÖVAG: ÖVAG Österr. Volksbanken AG Zentrale, Wien, WBW

HARB
Schlossinsel Harburg, Deutschland, WBW
2005

Es wird ein Bebauungskonzept vorgeschlagen, dass als langfristiges Entwicklungskonzept einen besonderen Ort schafft.

Die als Implantate konzipierten neuen Bebauungen können in angepassten Bauphasen auf die bestehenden Strukturen reagieren.

HARB: Schlossinsel Harburg, Deutschland, WBW

HTAUERN
Nationalparkzentrum Hohe Tauern, Mittersill, WBW
2005

Neue Perspektiven
Das Nationalparkzentrum bezieht sein Prinzip aus der Einbettung in den geografischen Kontext des Salzachtals. Das Gebäude ermöglicht über seine Baukörpergliederung die umliegenden Berggipfel und Parklandschaften - fokussiert wie durch ein Fernrohr - ins Gebäude zu holen. Diese den Raumabfolgen zwischengeschalteten Blick- und Erschließungsräume können als "innere Gebirge" des Gebäudes wahrgenommen werden und stärken damit die Identität des Nationalparkzentrums.

HTAUERN: Nationalparkzentrum Hohe Tauern, Mittersill, WBW

FHALG
FH Campus Altes Landgut Wien, WBW
2005

Lebendige Stadt
Einfach aber doch unverwechselbar soll der FH-Campus als "kontextueller Solitär" das weite Feld des Alten Landgutes prägen. Kein Schulhaus, kein Bürohaus, ein Stück lebendige Stadt mit Konzentrations-, Rückzugs- und Kommunikationsbereichen.

FHALG: FH Campus Altes Landgut Wien, WBW

Fried
Friedrich Schmidt Platz, 1010 Wien, WBW
2004

Neugestaltung des Eingangsbereiches des Amtshauses

 

 

Fried: Friedrich Schmidt Platz, 1010 Wien, WBW

SÜDBHF
Expertenverfahren Stadtteil Südbahnhof, Wien
2004

Grüner Keil
Das Konzept für das Südbahnhofareal basiert auf der Überlagerung von Stadt und Landschaft, ein topographischer Ansatz verknüpft die heterogenen Bereiche. Die Beziehung von Stadtraum und künstlichen Naturraum, der sowohl den Grünkeil vom Ring bis zum Arsenal, wie auch die Brachen des Bahngeländes beinhalten, rückt stärker in den Vordergrund.

Das heutige Bild der Stadt kehrt in einer veränderten, mit dem Bild des Naturraumes untrennbar verbundenen Form wieder.

SÜDBHF: Expertenverfahren Stadtteil Südbahnhof, Wien

GEND
Zentralschule Mödling, WBW
2004

Konzept

Die Bebauung basiert auf der Überlagerung 2er städtebaulicher Prinzipien:

- Die kompakte Struktur der Altstadt schafft differenzierte Räume und ist trotz ihrer Komplexität nutzungsneutral in der Lage eine Fülle unterschiedlicher und wechselnder Programme aufzunehmen.

- Das freiraumbezogene Objekt, das direkten Bezug zum Boden ermöglicht, der Gedanke der Gartenstadt.

GEND: Zentralschule Mödling, WBW

RETTUNG
Rettungsstation Mariahilf, 1060 Wien, WBW
2004

Block und Solitär
Das durch das gestalterisch und städtebaulich ungeschlachte Hotel zerstörte Blockgefüge wird anders interpretiert, indem der vorgeschlagene Neubau mit seinen historischen Nachbarn einen Kleinblock bildet.

Dieses neue Element ist sowohl Block im Stadtgefüge wie auch Solitär im Bezug zum Hotel. Durch eine intensiv bepflanzte Terrasse und die Fassade nach Norden wird die Anbindung ans Hotel harmonisiert und eine Feuermauer vermieden.

RETTUNG: Rettungsstation Mariahilf, 1060 Wien, WBW

BELVAL
Verwaltungsgebäude Belval, Luxemburg, WBW
2004

Conception
La configuration géométrique du bâtiment et son intégration dans le contexte urbain sont déterminées par les lignes de référence. La ligne diagonale relie les ´Points-hauts´. Ainsi, les cheminées marquent un point de repère unique.

Les infrastructures existantes et nouvelles représentent d´autres relations. Les éléments répétitifs, horizontals et verticals entrent en dialogue et répondent aux principes de l'échelle du site temps.

BELVAL: Verwaltungsgebäude Belval, Luxemburg, WBW

BUS
Alte Busgarage, 1200 Wien, Städtebaulicher Ideenwettbewerb
2003

Zwei Elemente
Vorgeschlagen wird zwischen Engerthstraße und Vorgartenstraße eine Bebauung aus zwei Elementen. Dem Sockel, der sich als eine Art Landschaft ein- bis zweigeschossig vom Straßenraum abhebt, diesen Raum aber auch gleichzeitig klar begrenzend definiert. Und den prägenden Elementen, die "Großen Gebäude", die Elefanten.

Deren Situierung und Ausrichtung bestimmt sich aus dem Kontext, Ausblick und Weitblick, Licht, Luft und Sonne, Vermeidung großer Schatten auf den Kindergarten.

BUS: Alte Busgarage, 1200 Wien, Städtebaulicher Ideenwettbewerb

RAD
Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg, WBW
2003

Proportionen
Ein Saal, der in seiner Grundrissgeometrie der Proportion 1:2 eines klassischen Konzertsaales entspricht. Die wegen der kontextuellen Bedingungen fehlende Höhe zur idealen Proportion 1:1:2 wird durch längsgerichtete geneigte Deckenscheiben, die akustisch als Diffusor wirken, kompensiert.

Die geneigten Scheiben suggerieren in der Aussenerscheinung eine Dachlandschaft und fügen so das Volumen in die Umgebung ein.

RAD: Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg, WBW

20ER
Erneuerung/Erweiterung Museum des 20. Jhdts, Wien
2003

Freigestellt
Der Pavillon von Karl Schwanzer wird entsprechend dem Prinzip des Weltausstellungspavillons in Brüssel freigestellt, eine schwebende Plattform hebt ihn über das angrenzende Gelände.

Damit wird der Bezug zum Umfeld intensiviert, eine vielseitige Verknüpfung ermöglicht. Gleichzeitig kann die Grundstruktur und Erscheinungsform des Pavillons beibehalten werden.

20ER: Erneuerung/Erweiterung Museum des 20. Jhdts, Wien

KLEE
Wasserwerk Kleehäufel, 1220 Wien, WBW
2003

Sichtbares Zeichen
Das Grundstück in der versteckten Mulde ist absolut introvertiert. Im vorgeschlagenen Konzept soll es, ausgehend von der Bedeutung des Wassers, dem „wichtigsten Rohstoff des 21. Jahrhunderts", das in Wien unter Verfassungsschutz gestellt wurde, extrovertiert programmiert werden.

Das geplante Wasserwerk, das die Qualität unseres Wassers in ausreichendem Masse auch für die Zukunft sichern soll, muss sich auch nach außen manifestieren. Es wird daher ein ergänzendes, weithin sichtbares Element vorgeschlagen, das einerseits ein Zeichen für die Qualität des Wassers sein soll, wie auch als Erlebnis und „Lehrpfad" Wissen über das Wasser vermitteln soll.

KLEE: Wasserwerk Kleehäufel, 1220 Wien, WBW

BHSALZ
Gutachterverfahren Postareal, Bahnhof Salzburg
2003

Beziehungen
Die Bebauung der großen Brachfläche sucht die Überlagerung zweier Ansätze: Straffung und Öffnung. So wird das heterogene Umfeld durch die neue Bebauung zusammengefasst, das diffuse Umfeld gleichsam gestrafft. Dies wird vom Ansatz der kontextuellen Öffnung überlagert.

Die Setzung der Gebäude erlaubt Längs- und Querbeziehungen und öffnet Sichtbeziehungen ins Umfeld, eingefügte und eingeschnittene Raumsequenzen gliedern das kompakt gefügte Ensemble.

BHSALZ: Gutachterverfahren Postareal, Bahnhof Salzburg

OPS
Office Park Schwechat, WBW
2001

Grundprinzip ist in der Interpretation des Bebauungskonzeptes die Belegung der Kanten des Feldes. Durch Höhenstaffelung und Auskragung wird über die Differenzierung der Volumina die Signifikanz gestärkt und eine Differenzierung des Freiraumes gesucht.

Die horizontale Schichtung der Volumen, die auch ihre Untersicht als 5.Fassade zeigen, schafft neben der Freiraumgestaltung, in der harte Vorbereiche als außenliegendes Foyer in dicht begrünte Bereiche des Kindergartens übergehen können, unterschiedliche Außenraumqualitäten.

Die Nutzung von Dachterrassen sowie eingeschnittenen Gärten erweitert die Nutzungsmöglichkeiten.

OPS: Office Park Schwechat, WBW

FHEIS
Fachhochschule Eisenstadt, WBW
2001

Ist ein Diskurs über lineare und flächige Gebäude, deren Entwickelbarkeit und Flexibilität, sowie die Strukturen und deren Nutzungsqualitäten im Eisenstädter und burgenländischen Umfeld.

Entwickelt wurde eine Struktur, die ein Feld definiert. Daraus sind schmale Streifenfelder entstanden. Diese Felder können sowohl als Volumina wie als Zwischenräume interpretiert werden. In dieses Feld werden die größeren Bereiche - wie die Hörsäle - eingefügt, gleichsam aus den Streifenfeldern ausgestanzt.

Die entstehenden Zwischenräume sind eingelagerte Freiräume - Hain, Teich, Wäldchen, Platz, Wiese, Rosenbeet etc. - und bieten unterschiedliche Aufenthaltsqualität.

FHEIS: Fachhochschule Eisenstadt, WBW

SCHÖN
Randzonen Schloß und Park Schönbrunn, 1120/1130 Wien
2001

Die Unterschiedlichkeit der Ränder in der zu bearbeitenden Teilgebiete erzeugen kein zusammenhängendes eindeutiges Bild, sondern wirken als Kaleidoskop, bei dem aus der Fülle differenzierter Teilelemente ein faszinierendes Ganzes entsteht.

Diese Differenzierung, die die Autonomie der Bereiche kontextuell stärkt, aber Inhomogenität vermeidet, erfordert die Anwendung unterschiedlicher Organisationsformen.

SCHÖN: Randzonen Schloß und Park Schönbrunn, 1120/1130 Wien

FIAT
Fiatgründe, 1120 Wien, WBW
2001

Die Fiatgründe sind als Nahtstelle Begrenzung der Schönbrunner Schloßgärten nach Osten und leiten in die bestehende Bebauungsstruktur aus Blöcken und Einzelgebäuden über. Der Kontext wird interpretierend verwoben.

Dieser Ansatz formuliert ein Hotel, dessen Zimmer zum Großteil die Schloßgärten einbeziehen und Mischnutzung, die als komprimierte Landschaft räumliche Vielfalt und Nutzungsflexibilität vereint.

FIAT: Fiatgründe, 1120 Wien, WBW

VSV
Volksschule Vorgartenstraße, 1020 Wien, WBW
2000

Das Schulgebäude soll Teil des didaktischen Programms sein, es ist der Ort sozialer Entwicklung. Dem entspricht auch die räumliche und funktionelle Struktur des Gebäudes. Das Schulgebäude ist konzipiert als offenes System, das räumliche und soziale Qualitäten definiert, aber auf die vielfältigen Entwicklungen der Zukunft reagieren kann.

Definierte, neutrale Bereiche werden ergänzt durch entwickelbare Zonen, die besondere Erlebnisse stimulieren.

VSV: Volksschule Vorgartenstraße, 1020 Wien, WBW

GASO
Strukturkonzept Nördliches Umfeld Gasometer, 1030 Wien
1999

Der - gemessen am Umfeld - inselartige Charakter dieser neuen Entwicklungszone verlangt nach einer spezifischen Verdichtung und Nutzungsmischung, sowie nach einer neuen Interpretation des Straßenraums nördlich der Gasometer.

GASO: Strukturkonzept Nördliches Umfeld Gasometer, 1030 Wien

KUKA
Kunstplatz Karlsplatz, 1010 Wien, WBW
1999

Identifikation und Orientierung
Das Projekt untersucht den Bereich von der Akademie der bildenden Künste bis zum Übergang zum Schwarzenbergplatz. Es ist der Versuch einer Interpretation, die vom Raum ausgehend, sowohl die geschichtliche Entwicklung einbezieht, wie auch eine Art Spurensuche betreibt.

Die Qualitäten der Räume und ihres Gebrauchs sollen herausgearbeitet und verstärkt werden. Dies bedingt, Grenzen und Überleitungen neu zu definieren und die wesentlichen Verknüpfungen zu betonen. Es sollen Verbindungslinien und Sichtbeziehungen entlang des ehemaligen Glacis verstärkt werden, andererseits jedoch Raumkonfigurationen entwickelt werden, die Identifikation und Orientierung erlauben.

Die spannendste "versteckte" Verknüpfung, die der Achse der Karlskirche zur Hofburg, ist durch die Bauten der Ringstraßenzeit völlig abgedeckt, andere Beziehungen können jedoch noch herausgearbeitet werden.

KUKA: Kunstplatz Karlsplatz, 1010 Wien, WBW

BLAHA
Kompetenzzentrum Firma Blaha, Korneuburg, WBW
1999

Zur Straße vorgelagert die "große Vitrine" als Gewebe, kombiniert aus drei unterschiedlichen Fertigteilelementen.

Ein verglaster Teil ist Erschließung/Halle und Eingang. Die beiden Ausstellungsebenen sind gestapelte Scheiben und Körper, die, hinein geschoben an und in die Geschoßebenen, räumliche Vielfalt, unterschiedliche Atmosphäre und Bespielbarkeit mit der Möglichkeit des Überblicks verbinden - Einheit in der Vielfalt.

BLAHA: Kompetenzzentrum Firma Blaha, Korneuburg, WBW

ZMF
Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz
1998

Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz, 1998

ZMF: Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung, LKH Graz

ADA
Bauen mit Holz, Altmannsdorfer Anger, 1120 Wien, WBW
1998

Das Konzept sieht ein Raumgitter als Tragstruktur vor, in dem die modulartigen, geschlossenen Elemente der Wohnungen und verschiedene Typen von Außenwohnräumen, wie Atelier, Loggien, Balkone und Terrassen, in einer locker gepackten, ausgeprägt freiraumbezogenen Mischung eingelagert sind.

ADA: Bauen mit Holz, Altmannsdorfer Anger, 1120 Wien, WBW

WIFIP
Erweiterungsbau WIFI, St. Pölten
1997

Der Grundriss der bestehenden Anlage von Karl Schwanzer weist eine großzügige Leiterstruktur auf. Fünf Höfe werden von zwei langgestreckt-parallelen Ganghallen tangential eingeschlossen. Dieser Charakter soll in der Erweiterung aufgenommen, aber in anderer Form umgesetzt werden.

Während der Verwaltungs- und Präsidialbereich mit bescheideneren Gängen und kleineren Höfen an den Bestand anschließt, entwickelt sich der chlusterartige Teil mit den Lehrsälen etwas freier.

WIFIP: Erweiterungsbau WIFI, St. Pölten

THÜR
Thürnlhofstraße, 1110 Wien, Städtebauliches Expertenverfahren, 2. Preis
1995

Städtebauliches Expertenverfahren Thürnlhofstraße, Wien 1110, 2. Preis

THÜR: Thürnlhofstraße, 1110 Wien, Städtebauliches Expertenverfahren, 2. Preis

AFA
Altes Flugfeld Aspern: städtebauliches Leitprojekt, 1220 Wien
1995

Die urbane Partitur ermöglicht und fördert die Aneignungs- und Selbstentwicklungsprozesse. Definiert werden die "Regeln und Unregelmässigkeiten".

Die verwendete Kombinatorik ermöglicht die Gleichzeitigkeit verschiedener Stadtentwicklungssysteme.

AFA: Altes Flugfeld Aspern: städtebauliches Leitprojekt, 1220 Wien