WBG
Mehrparteienhaus Wieselburg, NÖ
2021

Bei unserem Objekt in der Grestner Straße 16, 3250 Wieselburg handelt es sich um ein Mehrparteienwohnhaus mit 14 Wohneinheiten und einer Gesamtnutzfläche von rd. 950m².
Das Grundstück ist zentral im Ort gelegen am Kreuzungsbereich Grestner Straße und Weinzierlweg. Die Umgebungsbebauung besteht größtenteils aus zweigeschoßigen Objekten die teilweise ein ausgebautes Dachgeschoß aufweisen und damit größer wirken.
Ein Bebauungsplan ist auf diesem Grundstück nicht verordnet. Der Hochwasserschutz wird 2022 fertiggestellt. Diese Parzelle wird danach nicht mehr im Hochwasserabflussbereich liegen.
Das Objekt ist in drei Baukörper gegliedert, die um einen zentralen Kern situiert sind. Die Baukörper weisen eine Höhenstaffelung von zwei bzw. drei Geschoßen auf und reagieren damit auf die Umgebungsstruktur.
Das Projekt fügt sich in Größe, Anordnung und Maßstäblichkeit in die Ortsstruktur ein.
Die drei Baukörpern sind um ein zentrales Treppenhaus mit einläufiger Stiege und Liftanlage situiert. Die Erschließungsflächen sind aus drei Himmelsrichtungen mit direktem Ausblick belichtet. Zusätzlich wird über der Treppe ein Oberlicht ausgeführt. Das hier einflutende Tageslicht wird über differenzierte Lichtschlitze in den Geschoßdecken bis in das UG verteilt.
Unter dem Objekt ist eine eingeschoßige Tiefgarage mit 14 Stellplätzen situiert. Diese wird aus der verkehrsberuhigten Zone des Weinzierlwegs erschlossen. Vom Weinzierlweg erreicht man auch einen Nebeneingang des Gebäudes sowie den Kinderspielplatz, der direkt an einen öffentlichen Grünraum grenzt.
Der Haupteingang und die Fahradabstellplätze sind von der Grestner Straße aus erreichbar. Im Eingangsbereich befinden sich der Müllraum, der Kinderwagenabstellraum sowie ein WC und ein AR für die Hausbetreuung.
Die Wohnungsgrundrisse sind klar strukturiert und alltagstauglich. Jeder Wohneinheit ist ein direkt begehbarer Freiraum als Mietergarten, Terrasse, Dachterrasse oder Balkon zugeordnet.

Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und mit einer Holzfassade bzw. einem AWDVS verkleidet.
An den Stirnseiten und and der Müllraumfront ist eine bodengebundene Fassadenbegrünung vorgesehen.


WALD
Waldrebengasse, 1220 Wien, BTW, 1. Preis
2019

Ein einfacher Holzbau
Ausgehend von den Prinzipien der sanften Stadterneuerung, der Verbindung lokaler Identitäten, historischer Baubestände und neuer Architektur, hat RLP auf dem Grundstück Waldrebengasse 3, 1220 Wien die Städtebauliche Struktur nach dem Prinzip Vielfalt in der Einheit definiert. Die Struktur nimmt das Prinzip der straßenbegleitenden Bebauung auf, bereichert sie jedoch durch differenzierte Setzung der Volumina im Binnenraum. Damit werden unterschiedliche Räume aufgespannt, verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Atmosphären und Nutzungen. Der Freiraum ist bewegte Landschaft, damit kann ein Teil der Garage belichtet, belüftet und mehrfach genutzt werden. Diese Aktivitätsflächen sind so auch weiter von den Wohnungsfenstern abgerückt.
Als Weiterentwicklung der Konstruktion unseres HoHo Wien, des Holzhochhauses in der Seestadt Aspern, haben wir das standortunabhängige Konstruktionsprinzip OBSYS entwickelt. Wenige Elemente in oftmaliger Wiederholung mit einem hohen Grad an Vorfertigung seriell eingesetzt. Ein offenes Bausystem als Konstruktionsprinzip, in dem nach technischer und ökonomischer Verfügbarkeit von Ressourcen und Know-How unterschiedliche Bauteilvarianten eingesetzt werden können.

Weitere Besonderheiten des Projekts sind:
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Vielfältiger Lebensraum in mehreren Ebenen
·        
Attraktive Mehrfachnutzung eines Teils der Garage
·        
Variabilität der Geschoße sichert langfristige Nachhaltigkeit
·        
„Obsys“ ein effizientes, an verschiedene Standorte anpassbares Fertigteilsystem
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Setzung großkroniger Bäume
·        
Flächige Begrünung von Fassaden als „sinnliche billboards“
·        
„Schwammstadt“ :Nutzung der Regenwässer zur Bewässerung.
·        
Kaskadenbewässerung der Dachflächen und direkte Zuleitung der RAR zu den Bäumen

 

 


SCHANZE
Quartier an der Schanze, 1210 Wien, BTW, 1. Preis
2019

Fünf Freunde - Gemeinschaft mit viel Platz für Individualität

Gemeinsam mit den Büros DMAA und Expanded Design konnte RLP den BTW An der Schanze für sich entscheiden. Der Entwurf zielt darauf ab, als strategischer Netzwerkknoten im neuen Quartier mit der Nachbarschaft in Dialog zu treten.

Adaptierbarkeit und Variabilität

Ein BIM-gestützter Planungsprozess und ein intelligentes Konstruktionssystem (serielle Vorfertigung, parametergestützte Planung) garantieren leistbaren Wohnraum, günstige Gewerbeflächen sowie langfristige Variabilität.

Ein ganzes „Dorf“ für die Kinder
Die Bedürfnisse Leistbarkeit–Sicherheit–Gemeinschaft (mit Rückzugsraum) von Alleinerziehenden im Vordergrund.

Das EG - eine attraktive Adresse für das Quartier
(1) Gemeinschaftsflächen für die Bewohner*innen, (2) Ankernutzungen mit soziokulturellem Schwerpunkt und der Nahversorgung sowie (3) Räume für Kleingewerbe und KMUs mit Pioniernutzungen („Small Business Community“).

Energieeffizienz durch Low-Tech
Ziel ist es, aufwändige technische Lösungen zu vermeiden und damit ökologisch bewusst und nachhaltig zu bauen, die Flexibilität und Adaptierbarkeit der Gebäude zu gewährleisten und langfristig die Leistbarkeit von Wohnraum zu garantieren.

Hybrider Stadtsockel mit Lebensqualität
Im Projekt steht die Lebensqualität in einem urbanen Umfeld im Zentrum.

 

 

 

 


NBH-5
Nordbahnhof (Baufeld 5), Vorgartenstraße 98-106, 1020 Wien, WBW
2019

Das Nordbahnhof-Areal liegt im 2. Bezirk nördlich des Pratersterns. Das Gesamtareal umfasst ca. 85 Hektar Fläche und ist eines der größten und bedeutendsten innerstädtischen Entwicklungszonen Wiens. Ein Teilbereich im Nordwesten bildet das gegenständliche Entwicklungsgebiet und umfasst ca. 32 ha.
 

Baufeld 5 - der Teppich mit Hochpunkten

Die Hochpunkte werden durch effiziente, extrovertierte Punkthäuser gebildet.
Diese sind räumlich versetzt angeordnet um einen freien Durchblick/ Ausblick/ Weitblick und optimale Belichtung zu ermöglichen.

Im Zentrum des Baufeldes gruppieren sie sich um einen internen, städtischen Quartiersplatz.

Die  Gemeinschaftsräume im EG sind zu diesem Platz hin orientiert.
Beim „Teppich“ handelt es sich um introvertierte, gestapelte Patiohäuser mit großzügigen, individuellen Freiräumen.
Eine Wohnform in der die Qualitäten von Einfamilienhäusern und Geschoßwohnbau vereint werden und in ihrer Gemeinsamkeit einen neuen urbanen Typus auf drei Geschoßen ergeben.

Die Wohnungen im Erdgeschoss haben direkt angeschlossene kleine Gärten und die Geschosswohnungen bzw.  Maisonetten im 1. und 2. Stock sind mit großzügigen Terrassen ausgestattet.

 

 

 

 


REIC
Quartier 4a Süd Reininghaus, Alte Poststraße, 8020 Graz
2019

Bis 2003 wurde auf den Reininghaus Gründen Bier gebraut, die Geschichte reicht sogar bis ins 16. Jhdt zurück. Bis 2025 entsteht hier ein lebendiger Stadtteil für bis zu 10.000 Menschen.
RLP zeichnet sich für die Konzeption der Bauplätze Q4A-2A und 2B verantwortlich.  Ein wesentlicher Ansatz für die langfristige Nachhaltigkeit im Sinne des Smart-Citykonzeptes ist die Variabilität und Flexibilität in der Grundrissgestaltung und -nutzung, die RLP auch bei diesem Projekt eingesetzt hat.

Bauteil 2A
Zwei durch eine Brücke verbundene Gebäudeteile mit 5 und 10 Geschoßen fassen den Raum der Espalanade. Die Trennung dieser Baukörper schafft eine strukturierte Durchlässigkeit zum Gartenhof und dem Gewerbebau des Bauteils 2B.
Das Erdgeschoß zur Esplanade mit Gewerbenutzung sichert das „lebendige Erdgeschoß“.
Durch das gewählte einfache Konstruktions- und Infrastruktursystem sind die Geschoße variabel teil- und
nutzbar. Der Nachfrage entsprechend sind damit vielfältige Wohnungsgrößen und Typologien einsetzbar.
Die Geschoße 1 und 2 können auch auf Grund Ihrer Raumhöhe als mögliche Flexzone langfristig für Gewerbe und andere Nutzungen vorgesehen werden.

Bauteil 2B
Konzipiert als eine Gebäudekonfiguration mit höchster Flächenwirtschaftlichkeit. Gleichzeitig ist eine langfristige Nutzbarkeit gesichert, weil die Flächen vielfältig gestaltbar sind: Von intimeren Kleinbüros als Rückzugsorte bis zu außergewöhnlichen Bürolandschaften. Es sind konventionelle Bürostrukturen möglich, wie auch „Activity Based Working“. Dabei geht es darum, dass für die Mitarbeiter, die für sie am besten geeignete Arbeitssituation ausgewählt wird. Grundlage dafür ist ein robustes Konstruktions- und Infrastrukturprinzip, das mit geringem Aufwand die Anpassung an vielfältige typologische Anforderungen ermöglicht.

 

 


WOLF
Wolfganggasse, 1120 Wien, BTW
2018

Wohnen.Arbeiten.Leben an der Eichenstraße

An der Eichenstraße sollen durch effiziente Planung und Ausführung in möglichst kurzer Zeit 255 attraktive, soziale Wohnungseinheiten geschaffen werden. Wohnbau, der ökonomisch und ökologisch einen positiven und proaktiven Beitrag zur „Smart City“ liefert. Rüdiger Lainer + Partner entwickelt „andere“ Typen des seriellen und vorgefertigten Bauens mit Systemen und setzt auf das Bauen mit optimierten und kosteneffizienten Fertigteilen. Das Konzept bietet eine robuste, wohntypologisch und sozial programmierbare Struktur mit starker Identität. Neue Wohnangebote für die Vielfalt. Das Konzept bietet eine robuste, wohntypologisch und sozial programmierbare Struktur mit starker Identität. Neue Wohnangebote für die Vielfalt der Lebensformen sollen entstehen, die die Anpassbarkeit an einen Wohnwandel sicherstellen. Gut nutzbare Grün- und Freiräume, insbesondere durch die Nutzung der Dachgärten der gestaffelten Bebauung stellen ein weiteres Qualitätsmerkmal dar.

 

 


BERR
Berresgasse (BF 6), 1220 Wien, BTW
2018

750 Wohneinheiten/11 Baukörper/3 Architektenteams/2 Bauträger

Die drei beteiligten Architekturbüros haben in enger Zusammenarbeit eine bauplatz- und baufeldübergreifende integrative Lösung entwickelt. Die stringenten Vorgaben des BB-Planes wurden aufgenommen und in einfache Baukörper umgesetzt, die innerhalb des BAG 6 miteinander korrespondieren und sich mit der Umgebung verzahnen.

INNOVATION HOLZBAU
Rüdiger Lainer & Partner planen auf einem Teil des WBW Gebiets die Holzhybridbauweise. Die Idee ist es auf dem Baufeld 23 einen Wohnbau in innovativer Bauweise zu errichten, um im direkten Vergleich zu konventionellen Bauweisen am BAG 6 Aussagen zur Zukunftsfähigkeit des Holzbaus für den Wiener Wohnbau zu bekommen. Begleitend zum Projektfortschritt ist ein vergleichendes Forschungsprojekt (FFG/Smart City Call) von den Projektpartnern angedacht. Ziel des Pilotprojekts am Baufeld 23 ist es, mit konkreten, vergleichbaren Zahlen und Fakten den Holzbau für den mehrgeschossigen Wohnbau zu evaluieren. 

Das Prinzip ist es, ein „einfachstes“ Holzbausystem mit einer effizienten Gebäudestruktur zu kombinieren. Ein aussteifendes Beton-Rückgrat dient der vertikalen und horizontalen Erschließung und haustechnischen Versorgung. Angedockt ist die Holzbaukonstruktion. Sie besteht aus lediglich 2 Elementen. Jedes Material wird so eingesetzt, dass es jeweils am besten den unterschiedlichen Anforderungen an Statik, Brandschutz, Flexibilität, Ökonomie und Raumqualität entspricht. Auf diese Weise kann den elementaren Voraussetzungen der Bauvorschriften und den Anforderungen an effiziente Errichtung entsprochen werden.

In den Entwürfen wurde insbesondere auf Lösungen Wert gelegt, die das Bauen mit optimierten und kosteneffizienten Fertigteilen begünstigen.


 

 


Biotope City - CC3
Wohnen an der Ottokar-Fischer-Gasse 3, 1100 Wien
2018

CC3 - flexibles Wohnen mit vertikalem Grün

Städtebau und Außenraum
Der Baukörper ist einer von vier Fingern, die das Areal der Biotope City von Süden nach Norden durchziehen. Das Verschwenken der beiden Gebäudteile bringt Vorteile. Es entsteht eine fließende Bewegung durch die Abfolge der Außenwände. In Korrespondenz mit den benachbarten Bauten entsteht ein Freiraum, der sich öffnet und verengt, also räumliche Spannung generiert.

Konstruktion und Kommunikation
Tragende Außenwände und Mittelwände, sind die Grundlage für eine flexible Raumorganisation. Wohnungen können nach Bedarf erweitert oder zusammengelegt werden. Diese Struktur ist ebenso ökonomisch wie nachhaltig.
Die Anordnung der Bauteile bildet sich auch in der Erschließung im Inneren ab: die Gangbereiche eröffnen unterschiedliche Blickfelder. 

 

 

 

Sie sind großzügig angelegt und Teil der (gebauten) internen Kommunkationsangebote. Dazu zählt auch ganz wesentlich das Stiegenhaus als transitorischer Begegnungsraum.

Freiraum und Architektur
Neben dem großzügigen öffentlichen Anteil der Hausgemeinschaft verfügen die einzelnen Wohnungen mit den Balkonen über einen privaten Freiraum. Als Aufforderung zum Begrünen verstanden, tragen die dort eingebrachten Pflanzen zum Mikroklima der gesamten Anlage bei. Außerdem bilden sie die Veränderungen im Lauf der Jahreszeiten unmittelbar an der Fassade ab. Eine willkommene Ergänzung zur Fassade als verlaufender und damit sich ändernder Raumteil.  

Weitere RLP-Baufelder RLP: CC1-The BrickCC4/1+2, CC7


SONN2
"Sonnwendviertel II", 1100 Wien, BTW + Realisierung
2017

Mehr Licht

Hinter der Zahl 0507 verbirgt sich die Hersteller-Bezeichnung für die Farbe der neuen Wohnhausanlage im Sonnwendviertel am Wiener Hauptbahnhof. 0507 strahlt weithin sichtbar Frische aus, erinnert an Aprikosen und bringt zu allen Jahreszeiten gute Stimmung. Die neue Anlage von RLP kann aber mehr als nur Freude durch Farbe bringen. Die Anordnung der Baukörper lässt dank ihrer unterschiedlichen Höhen mehr Licht und Sonne ins Quartier. Die geförderten Wohnungen sind intelligent geplant, die kleineren nennen sich sogar SMART-Wohnungen. Alle lassen sich bei Bedarf nachträglich sinnvoll ändern.
Zur Farbe für alle Jahreszeiten kommen also die Wohnungen für alle Lebenszeiten. Dazu zählen ein dreigeschossiges Seniorenhaus und der ebenerdige Kindergarten. Wohngemeinschaften für Alleinerziehende und betreutes Wohnen runden das vielfältige Angebot ab.

 

 

 

Was für das Innere gilt, setzt sich im Äußeren fort. Private Balkone und Loggen, gemeinschaftliche Terrassen und Dachzonen bringen ein hochqualitatives Angebot für die Freizeit.
Die Architektur von RLP ist auf eine Weise effizient, dass das dichte Bauvolumen nicht ins Monotone abrutschen kann. Leicht versetzte Fensterachsen sorgen beim Anblick des Hauses für subtil-witzige Irritationen. Weiß gefärbte Fensteröffnungen und Loggien unterstreichen das Plastische, die Ecken sind markant in Form gebracht. Ausschwingende Terrassen bringen Bewegung in die Umgebung. Die Symbiose aus Architektur und praktischem Nutzen bewirkt Nachhaltigkeit, weil das Gebäude auf lange Zeit genutzt und geschätzt werden wird. 


MGC
MGC Plaza, 1030 Wien, WBW + Realisierung
2016

Attraktivität und Wirtschaftlichkeit
Der Entwurf von RLP sieht typologisch betrachtet ein „europäisches Hochhaus“ vor. Es wird also in hohen Maß eine Kontextualität entwickelt, die sich maßstäblich in der dreigeschoßigen Sockelzone mit seinen begleitenden Infrastrukturen (Nahversorger, Gastronomie...) abbildet. Auf diese Weise wird das Gebäude aus Sicht von Benutzern und Passanten in die Umgebung eingebunden.
Gleichzeitig sorgt die Gesamthöhe von 114 Metern allein schon für eine beachtliche Signifikanz. Beachtung wird auch durch die Qualität der Fassaden erzielt. Jede Wohnung ist mit einem windgeschützten, privaten Grünbereich ausgestattet, sodass sich eine vertikale Vegetation weithin sichtbar entwickeln kann.


Das Gebäudekonzept mit effizienten Tiefen sichert die Möglichkeit auch klein geschnittenen und wirtschaftlich leistbaren Wohnungen zu errichten. Eine große Bandbreite an Wohnmodellen ist auf der Basis der nutzungsneutralen Geschoßflächen realisierbar. Die Wohnqualität wird durch die formale Auslegung des Baukörpers unterstützt. Es ergeben sich in jeder Wohnung unterschiedliche Blickperspektiven, während die Balkonzone als attraktiver Filter zwischen Gebäudekante und Umgebung funktioniert. Attraktivät für Bewohner und die Umgebung werden hier mit einem wirtschaftlich sinnvollen Konzept in Einklang gebracht.


QBC6.1
Wohnen im persönlichen Grün, 1100 Wien
2016

Mehr Grün

Das Quartier Belvedere, unmittelbar am Wiener Hauptbahnhof gelegen, bildet einen attraktiven Mix aus Hotels, Büros und Wohnen, verteilt auf sechs Bauteile mit einer Gesamtbruttogeschoßfläche von rund 130.000 m².

Das Gebäude QBC6.1 fällt vor allem durch seine außergewöhnliche Fassade auf. RLP Rüdiger Lainer + Partner setzt nämlich konsequent das Konzept der Erweiterung des innerstädtischen Grünraumes in der Vertikalen fort, wie es mit dem Projekt Wiedner Hauptstraße vor 15 Jahren erstmals realisiert worden ist.

 

 

 


TRA
Traviatagasse generationen:wohnen, 1230 Wien, BTW, 2. Stufe
2015

Die Qualitätsbausteine:

·       Architektur mit robuster Struktur und starker Identität

·       Kostengünstige, smarte Wohnungen für jedes Alter. Kompakt und gleichzeitig variabel.

·       Zielgruppenorientierte Angebote für neue Wohnformen

·       Schwerpunkt auf das bereichernde Miteinander in der Nutzung der Klein- und Gemeinschaftsgärten.

·       Vielfältige Infrastruktur für Nachbarschaft und Begegnung

·       Innovative Grün- und Freiraumgestaltung

·       Variabilität der Wohnungstypen und des Wohnungsmix‘


MTH22
Zu- und Umbau Wohn- und Bürohaus Schottenring 19, 1010 Wien
2015

Grün, gründerzeitlich, ausgezeichnet
Sanierungen von historistischen Gebäuden gibt es viele. Überschaubar ist dagegen die Zahl jener Revitalisierungen, die alte Häuser dem energetisch-technischen Stand von Neubauten angleichen. Beim Projekt "Schottenring 19" in Wien konnte der Energiebedarf halbiert und die EU-Erdbebenrichtlinie erfüllt werden. Als Anerkennung wurde RLP Rüdiger Lainer + Partner mit dem Green Building Award der EU-Kommission ausgezeichnet. Wir freuen uns für dieses Projekt auch den Architekturpreis der Stadt Wien "Schorsch 2016" verliehen bekommen zu haben.

Im wesentlichen geht es bei dieser Revitalisierung um die Optimierung des hohen Potentials der gründerzeitlichen Architektur in möglichst allen Belangen. Die Voraussetzungen dafür waren sehr brauchbar. Die offene Struktur des Hauses (errichtet 1878) bot die Möglichkeit nutzungsneutrale und damit wirtschaftliche Flächen zu entwickeln. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz wurde außerdem die Dachzone erweitert und der Innenhof als halböffentlicher Freibereich wieder geöffnet.

 

 


MAU
Wohnhausanlage Mautner-Markhof-Gründe, 1110 Wien, BTW
2014

Wohnen im ungewohnten Rahmen 
Im Bürobau ist es ganz selbstverständlich, die Flexibilität der Arbeitsbereiche zu gewährleisten. Beim Wohnen sieht es anders aus: Zwei oder drei Zimmer und die Küche am Korridor angesiedelt - und fertig ist das Schema fürs jahrelange Zusammenleben. Alternativen zu solchen Wohngewohnheiten entwickelt RLP Rüdiger Lainer + Partner in der Anlage auf den Mautner-Markhof-Gründen.
Die einfache bauliche Struktur mit tragenden Außen- und Mittelwänden bietet die Basis für Flexibilität und nutzungsneutrale Flächen. Damit nicht genug, sind die Wohnungen in Zonen gegliedert.
Diese können in der Tiefe und Breite der Fläche verbunden oder getrennt werden. Konkret am Beispiel von "Dolap", der größenmäßig einer Standardwohnung von rund 80 Quadratmetern entspricht: Bei "Dolap" - benannt nach dem türkischen Schrank - ist die Tiefe des Gesamtraumes in drei Zonen gegliedert.

 

 


Die mittlere Schicht nimmt den allgemeinen Bereich für Wohnen, Kochen und Essen auf. An diese docken links und rechts zwei weitere Raumzonen an, die durch bewegliche Trennwände in 2 bis 4 Zimmer gegliedert werden können. Ein solches Organigramm eröffnet ungeahnte Möglichkeiten im Zusammenleben. Für Gäste lassen sich temporär Zimmer abtrennen, Arbeitsbereiche können definiert werden. Die "lieben Kleinen" aber auch die Eltern verfügen über ihre eigenen Wohnbereiche, verbunden durch den Mittelstreifen des Essbereiches. Das "Zonensystem" erlaubt also ständige Veränderung, die von den Bewohnern ausgeht. Sie sind damit über die Jahre hinweg wieder Entscheidungsträgern in den eigenen vier oder mehr Wänden macht.


GERA
Wohnbauten Gerasdorfer Straße, 1210 Wien, BTW, 1. Preis
2014

Aktivität ergänzt Introvertiertheit:
Das vielfältige und flexible Wohnungsangebot mit großem, geschütztem Freiraum, das sicheren Rückzug ins Private und auf Wunsch Introvertiertheit und Cocooning bietet, wird ergänzt durch eine gemischte Aktivitätszone mit differenziertem Anger und einer multifunktionalen Aktivitätszone.

Eigensinn und Gemeinsinn:
Herr/Frau Dornröschen trifft Frau/Herrn Düsentrieb - Eigensinn und Gemeinsinn sind im Freiraum des Projekts gleichermaßen möglich.

Permalink Webcam: miete32.it-wms.com

Selbstbau und Partizipation
Die „alte“ Wiener Siedlerbewegung in den 20er-Jahren war in gewisser Weise auch eine Selbstbau- und Bastlerinitiative, die „neue“ Siedlerbewegung soll das mit modernen Mitteln auch werden können. Die Aktivitätszone im Zugangsbereich der Siedlung ist verkehrstechnisch konsequenter „Shared Space“ mit einer gemischten Nutzung von aller Art von Fahrzeugen von Oldtimern bis zu E-Mobilen und Freizeit-Geräten sowie für Geselligkeit und Alltagsleben von Jung und Alt.


RAX
Wohnhausanlage Raxstrasse, 1100 Wien, BTW, 1. Preis
2013

Hohe Dichte, viel Licht
Die Struktur der Bebauung wird von einem gemeinsamen Auftritt der Architekten Artec, Krischanitz und RLP Rüdiger Lainer + Partner an der Raxstraße - analog zum historischen Ansatz der Gründerzeitstadt - individuell in die Tiefe entwickelt.

Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen Vorgaben und der Flächenwidmung, die Aufgabe hochverdichtet zu bauen mit den Anforderungen des Passivhauses und der Schaffung von Freiräumen hoher sozialer Qualität zu überlagern. Dies gelingt durch die spezielle Modellierung zweier Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen-/Volumenverhältnis haben, sondern auch wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

 

 


Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

Das Projekt wurde mit dem klima:aktiv Gold Standard ausgezeichnet.


SPQ
Seeparkquartier: Städtebauliche Ideenfindung Seestadt Aspern, 1. Preis
2012

Leuchtturm am See
Die "Innenstadt" der Seestadt erfordert, um städtebaulich, sozial und kommerziell erfolgreich zu sein, einen sehr spezifischen Ansatz. Wir gehen davon aus, dass auf Grund des Qualitätsanspruches des gesamten Konzeptes in allen Bereichen, wie lmmobilienentwicklung, Stadtplanung, Prozessorientierung, kooperative Quartiersentwicklung, Nachhaltigkeil und Gebäudeplanung, das Innovationsquartier als Gesamtes ein Leuchtturmprojekt wird.

 

 


Die eingefügten Bebauungsbeispiele sollen zeigen, dass unter Berücksichtigung von Kriterien wie z.B. Kompaktheit und Speicherfähigkeit elegante und funktionelle Gebäude entstehen.Die Neutralität der Struktur sichert eine Vielzahl von Gebrauchsmöglichkeiten. Das Spezifische der Räume und Strukturen bietet Identifikation und Orientierung.


IWP
Innovatives Wohn- und Pflegehaus Döbling, 1190 Wien
2012

Zu Hause
Das neue Gebäude reagiert auf die Heterogenität der Umgebung. Ziel ist es, eine, trotz der relativ großen Baumasse, in den Kontext integrierte Gebäudestruktur zu schaffen.

Es wird das Prinzip der Einzelbaukörper im Umfeld aufgenommen. Zum öffentlichen Raum übernehmen die Stirnseiten der Cluster den Rhythmus der Nachbarbebauungen als Solitäre.

 

 


In jedem der drei Pflegegeschoße sind drei Bereiche mit jeweils zwei Wohngruppen angeordnet. Die Wohngruppen bestehen wiederum jeweils aus 14 Einheiten. Diese sind mit Bezug auf die gemeinsame Raumsequenz, dem sekundären Wohnbereich, der als Koch-, Ess- und Wohnraum mit zugehöriger Gemeinschaftsloggia dient, angeordnet.

Damit wird Identifikation und Vertrautheit, das Gefühl zu Hause zu sein, gestärkt.

Das Projekt wurde mit dem Architekturpreis der Stadt Wien "Schorsch 2013" ausgezeichnet.

IWP: Innovatives Wohn- und Pflegehaus Döbling, 1190 Wien

LGV
Wohnanlage Kagraner Spange, 1220 Wien
2011

Kagraner Idylle
Die westlich gelegene, vielfältige Wohnstruktur bietet mit introvertierten, gestapelten Patiohäusern Einfamilienhaus-ähnliche Wohnqualitäten, während die dazwischenliegenden, extrovertierten Stadthäuser urbane Qualitäten erlebbar machen.

Die vielgestaltigen und vielfach nutzbaren Stadträume, die zwischen diesen Bauten aufgespannt werden, suchen die räumlichen und sozialen Qualitäten, die wir an historischen Städten schätzen, neu zu interpretieren.

Die Überlagerung von „städtischer Signifikanz“ und „ländlicher Ungestörtheit“ soll aus diesem verkehrstechnisch optimal erschlossenen Projekt ein unverwechselbares Quartier mit hoher Lebensqualität und starkem Image machen.

Dieses Projekt wurde mit dem "best architects 2013" ausgezeichnet.


HUNZIK
Hunziker-Areal, Zürich, WBW
2008

Zeilen im Mäander
Unser Ziel war es, im Rahmen der städtebaulichen und sozialen Vorgaben die Schaffung von Räumen hoher sozialer Qualität mit den Anforderungen des Minenergiehauses zu überlagern.

Eine Grundstruktur, die auf dem Prinzip der mäandrierenden Zeilen aufbaut. An den Endwinkeln der Riegel werden kompakte Baukörper, die „Knospen“, eingefügt.

Dies sind speziell modellierte Baukörper, die nicht nur ein optimiertes Oberflächen/Volumsverhältnis haben, sondern auch wesentliche stadträumliche Funktionen übernehmen.

 

 


Durch die Orientierung der Baukörper nach dem Sonnenverlauf unter dem Motto „Wir wickeln uns um die Sonne“ ist nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch eine besondere Benutzungsqualität der Wohnung gegeben. Wie in der Besonnungsstudie dargestellt, werden allen Wohnungen mehrstündige Besonnung und Ausblicke in die Frei- und Zwischenräume ermöglicht, sowie der Anteil der Nutzflächen, die nach Norden orientiert sind, minimiert.

HUNZIK: Hunziker-Areal, Zürich, WBW

HMV
Haus mit Veranden: Niedrigenergiewohnhaus und KITA Buchengasse, 1100 Wien
2008

Der neue Wiener Block
Aus einer 1-2 geschoßigen Sockelzone mit eingeschnittenen Freiflächen und privaten Höfen wächst die höhere Bebauung, die von dem niederen, differenzierten Blockrand zurückrückt.

Die Solitäre werden durch ihre Terrassierung, Einschnitte und die vorragenden, individuellen Veranden gegliedert.

Dieses Konzept bietet den Bewohnern und Anrainern trotz hoher Dichte Freiraumqualität, Ausblick, Durchblick und Besonnung. Das Prinzip der Grundrisse basiert auf einem einfachen Modulsystem, welches eine Aneinanderreihung vielfältiger Grundrisstypen ermöglicht.


Eine großes Angebot an gemeinschaftlichen Freiflächen unterschiedlicher Qualitäten und Organisation wie Gemüsegärten, Liegewiesen, Whirlpool und Sauna am Dach, Kinderspielplätze und introvertierte Loggien (vertikale Gärten), bereichern die Wohnoase.

Wir freuen uns, dass das Haus mit Veranden mit folgenden Auszeichnungen geehrt wurde:
- Green Good Design Award (2010)
- 20+10+X World Architecture Community Award (2010)
- best architects 2010


HOF2
Am Hof 2, 1010 Wien
2008

Dachausbau Wohnen und Hotel
Am Hof 2, 1010 Wien

HOF2: Am Hof 2, 1010 Wien

ESTER
Esterhazy Neumeierhof, Hornstein, WBW
2008

Wohnen in und mit der Natur
Stärkung des Naturbezugs durch Fassung der Häuser und Gärten zu Clustern und Einbettung in intensiv gestaltete Naturräume. Damit werden auch die Ufer aufgelockert. Die Flächen zwischen den Clustern sind dichte Naturinseln, Kinderspielbereiche etc. und können teilweise den Privatgärten zugeordnet werden.

Die 10 Meter Breite der Privatgrundstücke sichern eine effiziente Badeseenutzung.

Individualität und Orientierung
Die Konzeption der Häuser, die die burgenländischen Hakenhöfe interpretiert, ermöglicht ein hohes Maß an Individualität und Autonomie.

Für Kinder und Jugendliche schafft die Nutzung von Vorzonen und Zwischenzonen ein großes Angebot.

ESTER: Esterhazy Neumeierhof, Hornstein, WBW

NIB
Dachausbau Nibelungengasse 1-3, 1010 Wien
2008

Balance am Dach
Der Entwurf für den Dachausbau basiert auf dem Ansatz, eine zeitgemäßen Synthese zwischen der architektonischen Sprache der klassischen Moderne des Akademiehofs und dem Historismus von Romano und Schwendenwein zu schaffen.

Grundprinzipien für die Ausprägung des Dachausbaus:

  • Horizontale Schichtung durch gesimsartige Dachelemente, die sowohl als Flügel, wie als ein geklapptes Dach gelesen werden können.
  • Rhythmisierung dieser Elemente in Längsrichtung, die damit eine fließende Bewegung ablesbar machen, die aus den bestehenden Fensterüberdachungen abgeleitet wird.
  • Zurücknahme des Bauvolumens im Bereich der Eckrisalite, durch Absenkung des Flügels, respektive Rücksprung der Fassade.


Der neue Dachaufbau stapelt sich gegenüber dem Bestand zurück, um die klare Trennung von Alt und Neu zu präzisieren und die Proportionierung des Bestandes nicht zu verunklären. Der neue Dachausbau fungiert daher als Interpretation eines abgewalmten Daches.


LEY27
Wohnbau Leystrasse, 1200 Wien
2008

Vielfalt durch Neutralität
Der Körper ist ein schlankes Zwischenstück, das durchgesteckte flexible, nutzungsneutrale Wohnungen ermöglicht. Diese Wohnungen basieren auf den Untersuchungen zu gründerzeitlichen Bebauungen, deren Qualität im Prinzip ihrer Nutzungsneutralität liegt, die über die Zeit hinweg eine Vielfalt an Nutzungen erlaubt.

LEY27: Wohnbau Leystrasse, 1200 Wien

TAU12
Wohnbau Taubstummengasse, 1040 Wien
2008

Neu begegnet Alt
Mit dem Konzept werden zwei rechtwinkelig zueinander stehende Trakte in enger Beziehung zu dem östlich angrenzenden alten Straßentrakt und den von dessen Seitenflügeln gefassten Hof platziert . Damit bleibt die Lücke offen und der parkartige Binnenbereich des Gevierts tritt an dieser Stelle mit dem Straßenraum wirksam in Beziehung.

TAU12: Wohnbau Taubstummengasse, 1040 Wien

EGATE
Eurogate, 1030 Wien, BTW, 2. Preis
2007

Leitmotive

  • einfach - bauen
  • einfach - flexibel
  • einfach – benutzen
EGATE: Eurogate, 1030 Wien, BTW, 2. Preis

VIR12
Wohnbau Rudolf-Virchow-Straße, 1210 Wien
2007

Vielfalt der Grundrisse
Der Bauteil besteht aus 2 Baukörpern, die nach Ost-West orientiert sind und leicht gegeneinander verdreht sind. Die Bauteile werden durch die „Entwicklungsachse“ getrennt, an der sich überdeckte Fahrradabstellflächen und angelagerte Räume für verschiedene Nutzungen zur Aneignung durch die Bewohner befinden. Die Baukörper sind 6-geschossig, mit einem zusätzlichen zurückgesetzten Dachgeschoss.

Eine hohe Steigerung der Wohnqualität wurde durch die Ausbildung der 2-geschossigen Loggien und Wohnräume erzielt, da der Sonneneinfallsanteil für Freiraum und Wohnraum erhöht wird. Durch den Einsatz eines modularen Prinzips für die Grundrissentwicklung wird eine hohe Flexibilität erzielt und auch spätere Zusammenlegungen und Teilungen von Wohnungen werden ermöglicht. Damit wird eine hohe Vielfalt von Wohnungsgrößen und Wohnungsgrundrissen erzielt.


LGV WB
Städtebaulicher WBW Kagran - LGV, 1.Preis Doningasse 20 1220 Wien
2006

Introvertiert - Extrovertiert
Ziel ist, aufbauend auf dem Konzept der "kontextuellen Autonomie", ein lebendiges, räumlich und sozial attraktives Stück Stadt zu entwickeln.

Die Typologien und Topologien des Umfelds werden integrierend interpretiert und in extrovertierten und introvertierten Baufeldern entwicklungsfähig zu einer großen Form gebunden.

Entlang der Verkehrsader Wagramer Straße soll in direktem Bezug zur neuen U-Bahn-Station, auf einem ehemals industriell genutztem Areal, ein neues, vielfältig genutztes Stadtquartier entstehen. Das Leitprojekt, das die prägnanten Baukörper an der Wagramer Straße von Sne Veselinovic harmonisch mit der kleinteiligen Wohnbebauung von RLP Rüdiger Lainer + Parnter verbindet, ist identitätsstiftend, spektakulär und doch harmonisch in der Umgebung verwurzelt.

LGV WB: Städtebaulicher WBW Kagran - LGV, 1.Preis Doningasse 20 1220 Wien

FAV27
Um- und Zubau Favoritenstraße 27, 1040 Wien
2005

Logik der Konstruktion
Auf das kräftige Mauerwerk der Bestandsgeschoße soll eine, der Logik des Hauses folgende, STB-Konstruktion mit Außenwandscheiben und aufgelöster Mittelwand gesetzt werden. Im Bereich des Dachaufbaues ergänzt eine rhythmisierte Fassade mit einem vegetabilen Aluguß-Vorsatzlayer, strukturiert durch horizontale Gesimse, die flächige Bestandsansicht straßenseitig.

Als wesentliches neues Element im Hof tritt die begrünte und überwachsene Freiraumzone, über die auch die Erschließung der neuen Geschoße erfolgt, hervor. Das Gebäude wendet sich damit von der lauten innerstädtischen Straße hin zum anmutigen frisch grünen Innenbereich.

FAV27: Um- und Zubau Favoritenstraße 27, 1040 Wien

BOLTZ
Wohn- u. Bürohaus Boltzmanngasse, 1090 Wien
2004

Die Tiefen der Fassade
Aus dem Kontext heraus entwickelt sich das Thema, die Tiefe der Fassade zu strukturieren. Die ausgeprägte Plastizität, die skulpturale Wirkung und die in der Fläche verschwindenden Fensteröffnungen historistischer Bauten bestimmen das Umfeld. Diese historistischen Gebäude mit ihren ausgeprägten Fassadengliederungen definieren jedoch eine starke Hierarchie in der Organisation der Fassade.

Die Beletage wird hervorgehoben, das Sockelgeschoss und das Attikageschoss gliedern die Höhenentwicklung und sind primär äußerlich. In der Boltzmanngasse ist die Gliederung der Fassade enthierarchisiert und soll auch aus dem Inneren des Baukörpers heraus wirksam und ablesbar sein. Die Fassadenbausteine springen 30 bis 70 cm vor und zurück. Damit bewältigt die vielschichtige Struktur auch den starken Höhensprung im Baukörper.


Verschiedene Oberflächen verstärkenden Effekt: das Spektrum reicht von scharfkantig bis zu weich fließenden, durchs Beboxen des noch weichen Materials erzeugten Vertiefungen. Konzipiert auf Schrägansicht, bricht sich das Streiflicht der nachmittäglichen NW-Sonne auf der gesamten Fassade. Im sehr kleinen Hof wird das Thema aufgenommen und variiert: die Holzschalung in Metallrahmen an den Balkonen vertiefen die Geländer, bilden ruhige Zonen und schützen vor Nachbarblicken.


WIED135
Wohn- und Geschäftshaus Wiedner Hauptstraße, 1050 Wien
2003

Die "Hängenden Gärten"
Das Gebäude wird eingebettet in den umhüllenden Naturraum der “hängenden Gärten”, die als Filter zum dynamischen Stadtraum sinnliche Stimmung vermitteln. Der Strukturaufbau erfolgt in Raumschichten, die parallel zur Straßenfront verlaufen. Die Erschließung ist eingebettet in den hohen vertikalen Grünraum. Eine offene Licht- und Luftschicht mit eingelagerten Nestern und Brücken, die unterschiedlichen Formen des Außenwohnens dienen, wird von einer weiteren Schicht mit verandenartigen Vorräumen als Puffer und Diele ergänzt.
Dahinter folgen, abgerückt von der Straße, Grundeinheiten von 50 Quadratmetern, die - kombinierbar und teilbar - unterschiedliche Nutzungszuschnitte und Wohnungsgrößen ermöglichen. Die Konstruktion mit Skelettrahmen erlaubt auch die Nutzung größerer zusammenhängender Flächen.


Eine Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen - blühende Rankgewächse, unterschiedlich duftende Sträucher, immergrüne und sich im Lauf der Jahreszeiten verändernde Blätter - bestimmen die Atmosphäre des erschließenden Zwischenraums. Diese unterschiedlich dichte Bepflanzung, die den Weg zu den Wohnungen begleitet, schafft wechselnde Lichtstimmungen und das Gefühl sich in den Pflanzkronen zu bewegen.


COBENZL
Wohnhaus Cobenzlgasse, 1190 Wien
2002

Reaktion auf den Kontext
Grundlage des Konzeptes für die vorgeschlagene Bebauungsstruktur ist es, den Bestand durch die Anbindung an die Feuermauer der angrenzenden Bebauung einzubeziehen, wie auch den Übergang vom Grinzinger Ortskern zu den beginnenden Hügeln des Wienerwaldes architektonisch zu klären.

Die Metapher des geschichteten Terrains, das sowohl entlang der Höhenstraße als Böschung, wie auch in den Weinbergen als Terrasse ausgebildet ist, ist Ausgangsthema des Entwurfs.

Diese Einbeziehung eines artifiziellen Naturprinzips erlaubt spezifische Antworten auf die unterschiedlichen Ränder des Grundstücks zu suchen. Es war daher eine differenzierte Bebauung zu entwickeln, die in der Lage ist, auf die völlig unterschiedlichen Randbedingungen zu reagieren.


ADA
Bauen mit Holz, Altmannsdorfer Anger, 1120 Wien, WBW
1998

Das Konzept sieht ein Raumgitter als Tragstruktur vor, in dem die modulartigen, geschlossenen Elemente der Wohnungen und verschiedene Typen von Außenwohnräumen, wie Atelier, Loggien, Balkone und Terrassen, in einer locker gepackten, ausgeprägt freiraumbezogenen Mischung eingelagert sind.

ADA: Bauen mit Holz, Altmannsdorfer Anger, 1120 Wien, WBW

THÜR
Thürnlhofstraße, 1110 Wien, Städtebauliches Expertenverfahren, 2. Preis
1995

Städtebauliches Expertenverfahren Thürnlhofstraße, Wien 1110, 2. Preis

THÜR: Thürnlhofstraße, 1110 Wien, Städtebauliches Expertenverfahren, 2. Preis

SEILER
Penthouse Seilergasse, 1010 Wien
1995

Im Rhythmus der Dächer
Die Ansicht des 2-geschossigen Glaspavillions ist von der Seilergasse aus nicht zu sehen. Die Rhythmisierung des Baukörpers verleiht ihm Ruhe und in der Ausdehnung stimmt er mit den blech- und ziegelgedeckten und meist gaupenbesetzten Dächern der Nachbarschaft überein. In einer Art Umkehrprinzip sind die öffenbaren Elemente in der zweigeschossigen Glaswand als hölzerne Türen mit breiten Rahmen und transparenter Füllung ausgeführt. Der Rhythmus entspricht dem von Gaupen.

Das Projekt wurde mit folgenden Auszeichnungen gewürdigt:
- Excellence in Design Award des American Institute of Architects (1995)
- Architekturpreis der Österreichischen Zementindustrie (1997)


ASP
Wohnhausanlage Siegesplatz, 1220 Wien
1991

WAID
Wohnhausanlage Waidhausenstraße, 1140 Wien
1991

Das Wohnhaus Waidhausenstraße wurde 1990 mit dem Österreichischen Wohnbaupreis ausgezeichnet.


HE29
Implantate im Biedermeier-Ensemble Hermanngasse, 1070 Wien
1984

Zur Raumkonzeption
Die alten Mauern, die als solche ihre eigene Geschichte erzählen, stehen den neuen glänzenden und perfekten Teilen gegenüber, die einer logischen und geometrischen Ordnung folgen. Es entsteht so eine Architektur, die vom klaren und harten Gegensatz zwischen Alt und Neu bestimmt wird, die deutlich und polemisch ist, die aber auch der Ironie, dem Vergnügen und dem Spiel nahe steht.

Grundsätzlich wurde versucht in die vorhandenen Bausubstanz nur geringfügig einzugreifen und abhängig vom Erhaltungszustand die bestehenden Bauteile in die Konzeption einzubeziehen. Die grundlegende Einschränkung - Enge und mangelnde Belichtung - wurde in Übereinstimmung mit dem Zustand der Substanz aufzulösen gesucht, z.B. wurden beschädigte Decken entfernt und so Lichteinfall ermöglicht. 


Das Dach des Hinterhauses wurde im desolaten Teil abgebrochen und durch ein Gründach ersetzt. Die neuen Teile sind als Implantate ("gelandete Elemente") konzipiert, Elemente die aufgrund der Situierung, der Form, der Materialwahl die neue Nutzung darstellen. Die verwendeten, teilweise industriellen Materialien zeigen sich in ihrer Einfachheit als" arme" Materialen, nobilitiert durch ihre Kombination, Überlagerung, Gegenüberstellung.

Das Projekt wurde 1991 mit folgenden Auszeichnungen gewürdigt:
- Bauherrenpreis der Zentralvereinigungs der Architekten Österreichs
- Wiener Stadterneuerungspreis

HE29: Implantate im Biedermeier-Ensemble Hermanngasse, 1070 Wien

ENG
Wohnen und Stadterneuerung Engerthstraße, 1020 Wien
1984

Türme, ähnlich und doch erfüllt von scheinbarer Individualität, abgeleitet von Wehr-/Wohnturm als architektur-immanente Konstante. Ein Typus entsprechend dem Verhalten der Kleinfamilie im urbanen Kontext, isoliert und sich manifestierend, exponiert und zurückgezogen.

ENG: Wohnen und Stadterneuerung Engerthstraße, 1020 Wien