KLIMAVORZEIGESTADTTEIL ROTHNEUSIEDL, WETTBEWERBLICHER DIALOG, 1100 WIEN, 2024, 3.PREIS

Text

SCHÖNE NATUR – SCHÖNE STADT

KONZEPTUELLER ANSATZ

DER „RAUM DAZWISCHEN“ IST DAS PRÄGENDE MATERIAL DES KONZEPTES.
Ein zusammenhängendes, weites Raumkontinuum vielfältigster Naturräume. Dieses fasst die Baufelder, deren Raumqualität sich an der Sinnlichkeit historischer Städte orientieren kann.
1. Bezug zum Umfeld
 + Begrünte Ränder rahmen das Quartier, schaffen maßstäbliche Bezüge zum Umfeld
 + Höhenentwicklung und Dichteverteilung reagieren auf die Umgebung
 + Klimaverbesserung und Steigerung ökologischer Vielfalt durch intensive Bepflanzung

DIE GLEICHHEIT DER GEGENSÄTZE
2. Die beiden Systeme des öffentlichen Raums
    Die Synthese von Stadt und Natur stimuliert einen Ansatz zu einer Neuorientierung der traditionellen Formen des Zusammenlebens.
    Die intensive und intelligente Nutzung urbaner und landschaftlicher Räume stärkt die sozialen und ökologischen Nutzungen.
3. Die Intensive Natur
    Zusammenhängendes großdimensioniertes Naturnetz schafft Wohlbefinden
 + vielfältige naturnahe Freiräume – Wildnis, Idylle und Nutzraum
 + aus jedem Haus direkter Zugang zum lebendigen Naturraum
 + vielfältige Atmosphären vom „Wilden Wald“ zu duftenden Gärten
 + Bereicherung für das Umfeld

JEDER PLATZ HAT EINE EINDEUTIGE CHARAKTERISTIK
4. Die Intensive Stadt
    Wohlbefinden und Schönheit
    Eine kompakte, vielgestaltige, komplexe städtische Struktur, reich an räumlichen und ästhetischen Qualitäten, mit einer Vielfalt von Nutzungen überlagert.

IDENTIFIKATION UND ORIENTIERUNG
Die urbanen Raumfolgen schaffen Plätze, Gassen und Wege unterschiedlicher Konfiguration und Atmosphäre. Plätze als klar ablesbare, identifizierbare sinnliche Räume.

LEBENDIGES ERDGESCHOSS
Möglichkeitsvielfalt und Raumereignis
Attraktive Durchwegung
Vielfältig nutzbare zum Stadtraum 4.5m hohe Räume
Erlauben flexible Reaktion auf zukünftige Veränderungen
Wenn Wohnen zum Naturraum, vorgelagerte Terrassen 1.5m über Terrain

ENTWICKLUNGSFLÄCHEN
Flächen für soziale und kulturelle Infrastruktur, sowie ökonomisch geringer tragfähigen Nutzungen, welche die angestrebte Lebendigkeit und Nutzungsvielfalt stimulieren.
Die Nutzung dieser Flächen zu günstigen Konditionen sichert die urban wichtige Belebung der Gebäudesockel.

BEREICHERNDE DURCHLÄSSIGKEIT
Respektvolle Ausbildung der Ränder zum Kontext.
Die Potentiale der sozialen, kulturellen und ökologischen Ansätze bereichern auch das Umfeld

Fakten

STÄDTEBAULICHER UND FREIRAUMPLANERISCHER WETTBEWERBLICHER DIALOG
KLIMAVORZEIGESTADTTEIL ROTHNEUSIEDL
3.PREIS

Auslober: Stadt Wien MA 21 A / Stadtteilplanung und Flächenwidmumg Innen-Südwest
in Kooperation mit wohnfonds_wien und Wiener Stadtwerke

Planungsgebiet: 1 240 000 m² = 124 ha

Gesamtgebiet: 1 171 430 m²
Öffentliche Grünflächen/Parks: 492 520 m²
Sportflächen: 13 140 m²
Öffentliche Erschliessungsflächen inkl. Plätze: 128 850 m²
Nettobauland (Gesamtfläche der Baufelder): 536 920 m²

Gesamtgebiet abzüglich Betriebsgebiet und Infrastrukturzone
Gesamtfläche der Baufelder (Nettobauland): 127 960 m²
Überbaute Fläche aller Baufelder: 228 200 m²
Grün- und Freiflächen auf den Baufeldern: 148 010 m²
Erschliessungsflächen auf den Baufeldern: 0 m²

BGF oberirdisch gesamt: 1 307 040 m²
BGF Wohnnutzung: 901 630 m²
BGF Büro-/ Businessnutzungen: 100 770 m²
BGF Bildung: 74 910 m²
BGF Zentrenfunktionen: 147 990 m²
BGF Sportnutzung indoor: 3 330 m²
BGF Mobilityhubs bzw. P&R: 74 010 m²
BGF Sonstiges: 4 400 m²

Planungsteam:
Architektur: RLP Rüdiger Lainer + Partner Architekten ZT GmbH
Landschaftsarchitektur: KRÄFTNER Landschaftsarchitektur
Verkehrsplanung: TRAFFIX


Mitarbeiter RLP: Michaela Popovska, Juraj Kacenka, Gernot Soltys, Ulrike Lenger, Sama Feiziazar, Federica Gattabuia, Alzbeta Sotolarova