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STADTSTRUKTUR IST KEINE FRAGE DER GESTALTUNG SONDERN DER HALTUNG
Wir leben im Zeitlauf der Paradigmenwechsel,
scheinbare Gegensätze beeinflussen in Gleichzeitigkeit die Entscheidungen
Das klassische, „optimierte“ Krankenhauskonzept wird überlagert von einer Reihe von zusätzlichen Anforderungen.
– Die intensivierte Wertschätzung für das Personal beeinflusst Arbeitsumgebung und Aufenthaltsqualität.
– Soziale Prozesse, beschleunigt durch Arbeitskräftemangel, schaffen veränderte work-life-balances
– Attraktive Arbeitsumgebung wird als Attraktor immer wichtiger.
– Klimaresilienz bedingt veränderten Umgang mit Umwelt und Natur
Bewusster Umgang mit Energie, erneuerbare Energien, Geothermie, PV, angepasste Baustrukturen, Anpassung Mikroklima durch Bepflanzung, adiabatische Prozesse.
Entwicklung der Haustechnik, veränderte Kühl-, Heiz- und Lüftungssysteme.
– Zirkuläres Bauen trifft sich mit Kosteneffizienz: Fertigteilsysteme, BIM Planung
– Variabilität und Berücksichtigung der Lebenszyklen beeinflussen Dynamik der Raumprogramme.
– Die massive Kostenentwicklung erfordert optimierte, entwicklungsfähige Raumprogramme mit integrierter Expansionsmöglichkeit.
Wachsen, schrumpfen, kombinieren sind Parameter der Planung.
URBANE PARTITUR
Die Kliniken als exemplarisches Stück Stadt für Effizienz, Wohlbefinden und Klimaverantwortung
Stadträumliche Prinzipien
1. Verknüpfung/Einbettung/Anbindung
Einfügung in komplexe geometrische Felder
Die Kliniken als attraktiver, integrierter Teil der Stadt
2. Regeln der Ränder
Ruhige straßenbegleitende Bebauung,
differenziert durch höhere Implantate
Regeln des Binnenraums
3. Festlegung der Raumkanten und Höhen
Vermeiden schluchtartiger Beengtheit.
Atemraum zu bestehenden Bauten
Daher geschichtete Baukörper, Sockel mit 18/19m
4. Ausblick/Weitblick
Aufweitung des Blickraums
Hohe Baukörper „verschwinden“ aus dem Sichtfeld
5. Aufweitung/Integration von Freiräumen/Licht
Differenzierung der Raumsequenzen
Öffnen der Räume zum Gegenüber
„Freihalteflächen“
6. Schichtung/Zwischenpark als gute Landschaft
Vervielfachung des verfügbaren Freiraums
Aus Beengtheit wird Offenheit
Attraktiv nutzbare Frei- und Atemräume für hochbelastetes Personal.
Parks für Klimaresilienz und Wohlbefinden
Stapelung der Bauvolumen mit Distanz
7. Erreichbarkeit der neuen Landschaft
Terrassen von extern
Anbindungen an den Bestand
8. Hochbereiche
Bauten über dem Park